MITTEILUNGSBLATT

Studienjahr 2002/03 ausgegeben am 17. September 2003 32. Stück

309. Korrektur der Kundmachung des Studienplanes für das Bakkalaureatsstudium Instrumental (Gesangs)pädagogik sowie das Magisterstudium Instrumental(Gesangs)pädagogik

 

309. Korrektur der Kundmachung des Studienplanes für das Bakkalaureatsstudium Instrumental(Gesangs)pädagogik sowie das Magisterstudium Instrumental(Gesangs) pädagogik.

 Die Studienkommission für Instrumental(Gesangs)pädagogik hat in ihren Sitzungen vom 5.5. 2003 und 25.6.2003 den Studienplan für das Bakkalaureatsstudium „Instrumental(Gesangs)- pädagogik“ sowie für das Magisterstudium „Instrumental(Gesangs)pädagogik“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien beschlossen.

 Der Studienplan wurde gemäß § 15 Abs. 3 Universitäts-Studiengesetz (UniStG), BGBl. I Nr. 48/1997 i.d.g.F., mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 30. Juni 2003, GZ 52.352/25-VII/6/2003, nicht untersagt.

 Die Verordnung lautet wie folgt: siehe Anhang

Der Rektor: W. Hasitschka

Eigentümer, Herausgeber, Verleger und Druck: 

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Redaktion: Dr. Elisabeth Freismuth

Alle: 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, Tel.: 711 55/DW 6101

STUDIENPLAN

Bakkalaureatsstudium

Instrumental(Gesangs)pädagogik

an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Korrigierte Fassung

Beschlüsse der Studienkommission Instrumental(Gesangs)pädagogik vom 5. Mai und 25. Juni 2003, nicht untersagt mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 30. Juni 2003 (GZ. 52.352/25-VII/6/2003)

Auf Grund des § 15 sowie der Bestimmungen der Anlage 1 Z 2a.11 des Universitäts-Studiengesetzes, (UniStG) BGBl I Nr. 48/1997 i. d. g. F., wird verordnet:

 

Das Studium der Instrumental(Gesangs)pädagogik

Qualifikationsprofil

Das Studium der Instrumental- und Gesangspädagogik dient der Berufsvorbildung auf einschlägige pädagogische Tätigkeiten im freien Beruf, an Musikschulen und ähnlichen Bildungseinrichtungen, sowie an Universitäten, Hochschulen und anderen postsekundären Lehranstalten. Dabei umfaßt das in den Blick genommene Berufsfeld zwar in einem hohen Maße die öffentlich-rechtlichen Musikschulen für elementare, mittlere und höhere Musikerziehung, erstreckt sich darüber hinaus aber auch auf alle Bereiche der musik- und sozialpädagogischen Jugendarbeit, sowie auf die verschiedensten (und hier vor allem auch auf die speziell pädagogisch ausgerichteten) Felder der praktischen Musikausübung (der Interpretation), des Kreativ-Schöpferischen (der Komposition), der Musiktheorie und Musikologie (der Wissenschaft), der Organisation (des Managements), sowie der Vermittlung (in Presse, Verlag oder Medien). Dabei versteht sich der Instrumental- und Gesangsunterricht selbst zunehmend als Teil der allgemeinen Bildungslandschaft, sowie auch (bei seiner Ansiedlung an Musikschulen) des allgemeinen Schulwesens und fühlt sich - über die Vermittlung von instrumental- und gesangstechnischen Fertigkeiten und Fähigkeiten hinaus - einem umfassenden Bildungsauftrag verpflichtet: Aufbauend auf der Auseinandersetzung mit Musik verschiedener Provenienz und mit unterschiedlichen Weisen des Musizierens sind musikalische Bildung und ästhetische Erziehung ebenso das Ziel des Unterrichts wie eine allgemeine Bereicherung der Persönlichkeit in kognitiver, affektiver und sozialer Hinsicht. Diesem Ziel hat eine wohlabgewogene Mischung von künstlerischen Hauptfächern, pädagogischen Lehrveranstaltungen und wissenschaftlichen Fächern zu dienen, die den traditionellen Instrumentalunterricht wesentlich erweitern und (unter anderem) auch Bereiche der elementaren Musikpädagogik, des Gruppenmusizierens, der Improvisation oder der theoretischen Schulung in den Blick nehmen. Ergänzende und vertiefende Schwerpunkte bereiten auf weitere Anforderungen der Berufspraxis vor und fördern zudem Teamfähigkeit und organisatorische Handlungskompetenz der zukünftigen Pädagoginnen und Pädagogen.

Das künstlerische Studienfeld

Im zentralen künstlerischen Fach und in den begleitenden künstlerischen LV werden die Grundlagen sowohl für ein höchstqualifiziertes eigenes Musizieren (solistisch, in Ensembles, Orchestern und speziellen, auch alternativen Musikformationen) als auch für ein von persönlichem Erleben getragenes Verständnis für die unterschiedlichsten künstlerischen Tätigkeiten der zukünftigen Schülerinnen und Schüler gelegt. Die angestrebte hohe künstlerische Qualifikation verbindet technisches, sinnliches, sowie rationales Erfassen der zu interpretierenden Musik und nimmt daher auch Bezug auf deren aufführungspraktische, musik- und kulturhistorische, sowie strukturelle Aspekte. Weiters wird, insbesondere im Hinblick auf die aktuellen Musikszenen, den Bereichen von Improvisation, Kreativität und Experiment ein hoher Stellenwert zugeordnet. Dabei ist Offenheit, sowohl gegenüber dem klassisch-romantischen Repertoire als auch gegenüber alter, zeitgenössischer, populärer, ethnologischer oder elektronisch generierter Musik gefordert, aber auch gegenüber musikalischen Erscheinungsformen, die sich den Austauschprozessen zwischen den Genres verdanken. Das künstlerische Studienfeld zielt gleichermaßen auf das Verständnis von Musik als Kommunikation (mit anderen Musikern wie mit dem Publikum), auf das Verständnis für die Körperlichkeit des Musizierens und für die Physiologie der Spiel- bzw. Singvorgänge, sowie auf die Bereitschaft zur Reflexion über effiziente Wege des Üben und Lernens. Oberstes Ziel für alle genannten Bereiche ist es jedoch, die Studierenden zur Selbständigkeit zu führen und damit für die mannigfaltigen und ständig wechselnden Anforderungen des künftigen Berufslebens zu befähigen.

Das pädagogische Studienfeld

Die hochqualifizierte und mannigfaltige künstlerische Ausbildung der Studierenden wird durch die pädagogischen Lehrveranstaltungen in die Fähigkeit transformiert, anderen Menschen das Singen und Spielen von Musik, aber auch deren Ausdruck, Inhalt, sowie Einbettung in soziokulturelle Kontexte zu vermitteln. Wichtig hiefür sind zunächst eine Sensibilisierung für das eigene Musizieren und für das pädagogische Geschehen im Unterricht des zentralen künstlerischen Faches, weiters der Erwerb von Kenntnissen, um Lern- und Entwicklungsvorgänge besser verstehen zu können, sowie das Verständnis für den Zusammenhang von Voraussetzungen, Zielen, Inhalten und Methoden des Unterrichts. Kenntnisse didaktischer Ansätze auch jenseits des traditionellen Instrumental- und Gesangsunterricht für den Umgang mit den Genres der Popularmusik, des Jazz und der experimentellen Moderne sollen die Fülle des Zugangs in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zusätzlich erweitern. Auf der Basis dieses Kanons wird dann in lehrpraktischen Versuchen die Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht im schulischen und außerschulischen Bereich durchgeführt. Die Erweiterung der Kenntnisse über Bau, Spielweise, Repertoire und Lehrwerke des eigenen Instruments, der Blick auf die bildungstheoretischen Grundlagen des Musik(schul)unterrichts, sowie Fragen der Organisation und Leitung von Musikschulen, aber auch die Begegnung mit Methoden und Ergebnissen instrumental- und gesangspädagogischer Forschung, sowie schließlich eine darauf aufbauende Befähigung zu selbständiger Reflexion und wissenschaftlicher Arbeit sind weitere grundlegende Aufgaben des pädagogischen Studienfeldes.

Das wissenschaftliche Studienfeld

Dieses muß zunächst durch den Aufbau eines musik- und kulturhistorischen Referenz- und Koordinatensystems eine allgemeine Orientierung vermitteln und anleiten, konkrete musikalische Gegenstände (Werke, Materialien, Modelle) von verschiedenster Textur und stilistischer Ausrichtung einerseits als Beispiele, Modelle und Spiegelungen für eine historische Situation zu betrachten und sie andererseits in ihrer inneren Stimmigkeit, Logizität und Singularität zu erfassen. Die Studierenden werden dabei mit historischen wie systematischen Zugängen zur Musik vertraut gemacht, wobei Kompositions- und Institutionengeschichte ebenso wie die Gegebenheiten des Musikmarktes in ihrer wechselseitigen Verflechtung dargestellt werden. Wesentliche Ziele des an einer Kunstuniversität angesiedelten wissenschaftlichen Studienfeldes (das – siehe oben – auch die reflexiven und wissenschaftlichen Aufgaben des pädagogischen Bereichs einbezieht) sind schließlich (neben der Vermittlung grundlegender Arbeitstechniken) die Befähigung zu (aufführungspraktisch angemessenen) interpretatorisch-stilistischen Entscheidungen, die Kenntnis einschlägiger musik-, kultur- und gesellschaftswissenschaftlicher Ergebnisse, die Befähigung zu grundlegender musikologischer oder wissenschaftsjournalistischer Arbeit sowie die Entwicklung eines offenen Musikbegriffs, der die Breite verschiedenster Musikkulturen erkennt und zum Gegenstand von Forschung und Reflexion macht.

Das Bakkalaureatsstudium

Studienziel des Bakkalaureatsstudiums der Studienrichtung Instrumental(Gesangs)pädagogik ist die Heranbildung von Instrumental(Gesangs)lehrern an Lehranstalten und im freien Beruf. Die Bakkalaureatsprüfung entspricht inhaltlich der bisherigen Lehrbefähigungsprüfung (siehe KHStG 1983, Anlage A, 27 bzw. UniStG, Anlage 1 Z. 2a.11.5.1)

Zulassungsprüfung

(1) Die Zulassungsprüfung dient der Feststellung der Begabung für das Studium. Die Kandidaten 2 haben ferner Vorkenntnisse aus allgemeiner Musiklehre, sowie instrumentale Vorkenntnisse nachzuweisen. Von fremdsprachigen Zulassungswerbern ist überdies die Beherrschung der deutschen Sprache zu verlangen.

(2) Die Zulassungsprüfung gliedert sich in folgende Abschnitte:

1. Bei fremdsprachigen Bewerbern: schriftlicher und mündlicher Test, der die ausreichende praktische Beherrschung der deutschen Sprache feststellt.

2. Schriftliche Prüfung aus allgemeiner Musiklehre einschließlich eines Gehörtests; diese kann bei Bedarf durch eine mündliche Prüfung ergänzt werden.

3. Nachweis von Grundkenntnissen aus Klavier. Dieser Nachweis entfällt bei Zulassungswerbern, die als zentrales künstlerisches Fach Klavier, Orgel, Cembalo oder Tasteninstrumente der Popularmusik gewählt haben.

4. Vortrag mehrerer Werke mindestens mittleren Schwierigkeitsgrades verschiedener Stilrichtungen.

 

Der Aufbau des Bakkalaureatsstudiums

Pflichtfächer in der Eingangsphase

„Klassik“ (32) „Popularmusik“ (32)
2 Sem 2st. 4 Das zentrale künstlerische Fach 1,2 KE 2 Sem 2st. 4
1 Sem 2st. 2 Ensemble 1 (Musikalische Kommunikation) EU Improvisation im Ensemble 1 EU 1 Sem 2st. 2
2 Sem 1st. 2 Klavier und Klavierpraktikum

1, 2 KE (nicht für zkF Klavier)

[für zkF Klavier: Instrumentalpraktikum Klavier KE 1 Sem 1st. 1]

Klavier + Klavierpraktikum (Klassik) 1,2 KE 2 Sem 1st. 2
2 Sem 1st. 2 Vokalpraxis und Stimmbildung UE (nicht für Sänger)

[für Sänger: Sprechtechnik 1,2 UE(KG)]

Ensemble Popularmusik 1 EU

(nicht für Sänger)

[für Sänger: Sprechtechnik 1,2 UE(KG) 2 Sem 1st. 2]

1 Sem 2st. 2
1 Sem 1st. 1 Dirigieren 1 UE 1 Sem 1st. 1
2 Sem 2st. 4 Satzlehre 1,2 VU 2 Sem 2st. 4
2 Sem 1st. 2 Gehörbildung 1,2 VU 2 Sem 1st. 2
1 Sem 2st. 2 Einführung in die Kulturgeschichte und Kultursoziologie VK 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Zugänge zur Musik VK 1 Sem 2st. 2
1 Sem 1st. 1 Der Beruf des Instrumental(Gesangs)pädagogen (Einführung in die IGP) PS 1 Sem 1st. 1
1 Sem 2st. 2 Pädagogisches Laboratorium (Allgemeine Didaktik 1) SU 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Pädagogische Psychologie + Entwicklungspsychologie VK 1 Sem 2st. 2
2 Sem 2st. 4 Musikgeschichte 1,2 VK

[oder Musikgeschichte im Überblick 1, 2 VK 2 Sem 2st. 4]

Musikgeschichte im Überblick 1 VK

[oder Musikgeschichte 1 VK]

1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Stilgeschichte der Popularmusik 1 VK Stilgeschichte der Popularmusik 1,2 VK 2 Sem 2st. 4

Pflichtfächer im Bakkalaureatsstudium

„Klassik“ (42 + 38,5) „Popularmusik“ (44 + 42,5)
6 Sem 2st. 12 Das zentrale künstlerische Fach 3-8 KE 6 Sem 2st. 12
2 Sem 1st. 2 Solokorrepetition 7,8 KE

(nicht für Tasteninstrumente und Gitarre)

[Blockflöte zusätzlich: Cembalo-Korrepetition KE 1 Sem 1st. 1]

Solokorrepetition 7,8 KE

(nicht für Tasteninstrumente und Gitarre)

[Tasteninstrumente und Gitarre: Gesangspraktikum 1,2 KL]

2 Sem 1st. 2
4 Sem 1st. 4 Klavier und Klavierpraktikum 3-6 KE

(nicht: Klavier, Cembalo, Orgel)

[Gitarre: nur 3,4; zusätzlich: Harmonielehrepraktikum Gitarre 1,2 KL]

[Blockflöte: nur 3, zusätzlich Cembalo und Cembalopraktikum 1-3 KE]

[Cembalo: Generalbaß 1-4; Orgel: Generalbaß 1,2]

Klavier und Klavierpraktikum Popularmusik 1,2 KE

[für Tasteninstrumente der Popularmusik hingegen: Klavier und Klavierprakt. (Klassik) 3-6 KE 4 Sem 1st. 4

oder nur 3,4 und zusätzl. 2 Sem 1st. Instrumentalpraktikum auf anderem Instrument freier Wahl: Gitarre, Percussion, Bass)]

2 Sem 1st. 2
2 Sem 1st. 2 Klavier und Klavierpraktikum Popularmusik 1,2 KE

[auch: Tasteninstr. Klassik; nicht Gitarre; Blockflöte: nur 1]

[Gitarre: Gitarrepraktikum Popularmusik 1,2 KE

Klavier und Klavierpraktikum Popularmusik 3,4 KE

[nur für Blasinstrumente, Gesang, Bass der Popularmusik]

[Gitarre hingegen: Instrumentalpraktikum Bass 1,2 KE

2 Sem 1st. 2
1 Sem 2st. 2 Ensemble 2 (Kammermusik) EU Improvisation im Ensemble 2 EU 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Ensemble 3 (KM, auch anderer Bereich) EU

Empfohlenes Wahlfach:

Ensemble 4 (alle Bereiche) EU

Ensemble Popularmusik 2 EU

(für Tasteninstr., Gitarre, Bass und Gesang der Popularmusik)

[für Schlagzeug und Blasinstrumente der Popularmusik: Big Band 1 EU

(für Gesang und andere Instrumente der Popularmusik anrechenbar als Ensemble Popularmusik 2)

1 Sem 2st. 2
[1 Sem 2st.] [2] [für Tasteninstrumente. zusätzlich, wenn nicht Schwerpunkt Korrepetition:

Ensemble 5 (Korrepetition) EU 2 Sem 1st. 2]

Fachspezifisches Ensemble

- [für Tasteninstrumente der Popularmusik: Keyboard-Ensemble EU]

- [für Gitarre Popularmusik: Gitarre-Ensemble EU]

- [für Bass: wahlweise Gitarrenensemble oder Keyboard-Ensemble]

- [für Blasinstrumente Popularmusik: Bläser-Ensemble EU]

- [für Schlagzeug Popularmusik: Percuss.-Ensemble 1 EU]

- [für Gesang Popularmusik: Gesangsensemble EU]

1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Praktikum Popularmusik KL (bis 4) [nicht für Gitarre] Studiopraktikum 1 PR 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Leitung von Vokal- und Instrumentalensemble (1) UE 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Leitung von Instrumental- und Vokalensemble (2) UE Ensemble und Ensembleleitung Popularmusik 1 UE 1 Sem 2st. 2
3 Sem 2st. 6 Satzlehre 3-5 SU Komposition und Arrangement Popularmusik 1-3 SU 3 Sem 2st. 6
3 Sem 1st. 3 Gehörbildung 3-5 SU Gehörbildung Popularmusik 1, 2 SU 2 Sem 1st. 2
1 Sem 2st. 2 Pop- und

Jazzharmonielehre 1 SU

Pop- und

Jazz-Harmonielehre 1, 2 SU

2 Sem 2st. 4
1 Sem 1st. 1 Rhythmusschulung 1 SU Rhythmusschulung 1, 2 SU

[für Schlagzeug/Popularmusik: Percussion-Ensemble 2  
1 Sem 2st. 2]

2 Sem 1st. 2
1 Sem 2st. 2 Akustik, Instrumentenkunde und Instrumentarien der Musik VU 1 Sem 2st. 2
      Computerpraktikum 1 UE 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Spezielle Musikalische Strukturanalyse (Literatur des zkF) PS 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Formen- und Strukturanalyse VK 1 Sem 2st. 2
[2 Sem 2st. 4] [Musikgeschichte 3,4 VK (wenn Musikgeschichte 1,2 gewählt)] Musikgeschichte im Überblick 2 VK (wenn Musikgeschichte. im Überblick 1 gewählt)

[Musikgeschichte 2-4 VK (wenn Musikgeschichte 1 gewählt) 3 Sem 2st. 6]

1 Sem 2st. 2

[+4]

1 Sem 2st. 2 Musik nach 1945 VK 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Stilkunde und Aufführungspraxis VK Musikwirtschaft 1 VK 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Einführung in Volksmusik und Ethnomusikologie VX 1 Sem 2st. 2
1 Sem 1st. 1 Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik 1 VK 1 Sem 1st. 1
[1 Sem 1st.] [1] [Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik 2 VK]

siehe Kapitel „Bakkalaureatsprüfung“

[1 Sem 1st.] [1]
2 Sem 2st. 4 zur Wahl 2 LV (2 verschiedene Fächer) aus:

Musikgeschichtliches Seminar 1 SE

Seminar Musikalische Strukturanalyse 1 SE

Kulturgeschichtliches Seminar 1 SE

Musiksoziologisches Seminar 1 SE

Seminar Stilkunde und Aufführungspraxis 1 SE

Seminar Theorie und Geschichte der Popularmusik 1 SE

Seminar Ethnomusikologie 1 SX

Seminar Musikalische Akustik 1 SE

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 1 SE

2 Sem 2st. 4
1 Sem 2st. 2 Didaktische Grundlagen und Lehrpraxis der Elementaren Musikpädagogik SU 1 Sem 2st. 2
4 Sem 2st. 8 Didaktik des Instrumentes (Gesanges) [zkF] 1-4 SU 3 Didaktik des Instrumentes (Gesanges) [zkF] 1, 2 SU 4 2 Sem 2st. 4
Didaktik

der Popularmusik 1, 2 VU

2 Sem 2st. 4
1 Sem 0,5st. 0,5 Physiologie des Musizierens 1 VU 1 Sem 0,5st. 0,5
2 Sem 2st. 4 Lehrpraxis des Unterrichts mit Anfängern 1, 2 SU 2 Sem 2st. 4
1 Sem 2st. 2 Lehrpraxis des Unterrichts an Musikschulen SU 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Lehrpraxis des Instrumentes (Gesanges) 1 SU 1 Sem 2st. 2
1 Sem 1st. 1 Lehrpraxis des Instrumentes (Gesanges) 2 SU 1 Sem 1st. 1
1 Sem 1st. 1 Didaktische und methodische Probleme des Musikschulunterrichts (Allgemeine Didaktik 2) SE 1 Sem 1st. 1
1 Sem 1st. 1 Organisation und Projektarbeit an Musikschulen SX 1 Sem 1st. 1

Schwerpunkt(e)

Zusätzlich zu den genannten Pflichtfächern muss (mindestens) ein „Schwerpunkt“ (UniStG, Anlage 1 Z. 2a.11.8) im Umfang von mindestens 12 Semesterstunden absolviert werden, der mit dem jeweils genannten Namen (sowie einer Gesamtnote) im Zeugnis ausgewiesen wird. Bei ähnlich fachverwandter und mit Bezug auf das Berufsbild des Instrumental(Gesangs)pädagogen vorgenommener Zusammenstellung von Lehrveranstaltungen kann der Vorsitzende der Studienkommission /das Monokratische Organ für studienrechtliche Angelegenheiten über Antrag eines Studierenden weitere Fächerbündel (im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden) als „Schwerpunkt“ anerkennen und analog im Zeugnis ausweisen. (Diese Anerkennungsmöglichkeit besteht auch für Schwerpunkte aus anderen Studienrichtungen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.) Der Antrag hiezu muss vor der endgültigen Wahl des Schwerpunktes gestellt bzw. genehmigt werden.

 

2. Instrument / Gesang (Klassik) für „Klassiker“

Zweites Instrument/Gesang (Klassik) 3-8 KE

1 LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments VK

Lehrpraxis 2. Instrument/Gesang 1,2 (Anfänger) SU

Empfohlene Wahlfächer:

Zusätzliche LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments VK

 
 
 
6 Sem 1st. 
 
1 Sem 2st. 
 
2 Sem 2st.
 
 
 

 

 
4
2. Instrument / Gesang (Popularmusik) für Popularmusiker

2. Instrument bzw. Gesang der Popularmusik 3-8 KE

1 LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments VK

Lehrpraxis des 2. Instruments/Gesanges (Anfänger) 1,2 SU

Empfohlene Wahlfächer:

1 zusätzliche LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments 2 VK

 
 
 
6 Sem 1st. 
 
1 Sem 2st. 
 
2 Sem 2st.
 
 
 

 

 
4
2. Instrument / Gesang (Popularmusik) für „Klassiker“

Zweites Instrument/Gesang der Popularmusik 3-8 KE

Komposition und Arrangement Popularmusik 1 SU

oder

Ensemble Popularmusik 1 (2, 3, 4) EU

1 LV aus dem Bereich Didaktik der Popularmusik VK

oder

1 LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments VK

Lehrpraxis des 2. Instrument/Gesang 1 SU

Empfohlene Wahlfächer:

1 zusätzliche LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments VK

 
 
 
6 Sem 1st. 

1 Sem 2st.

 
 
 
 
1 Sem 2st. 
 
 
 
 
1 Sem 2st.

6

2

 
 
 
 

 
 
 

2

2. Instrument / Gesang (Klassik) für Popularmusiker

Zweites Instrument/Gesang (Klassik) 3-8 KE

1 LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments VK

Lehrpraxis des 2. Instruments/Gesanges (Anfänger) 1, 2 SU

Empfohlene Wahlfächer:

Zusätzliche LV aus dem Bereich Didaktik des (2.) Instruments VK

1 LV aus dem Bereich Ensemble (Klassik) (2, 3) EU

6 Sem 1st.

1 Sem 2st.

2 Sem 2st.

6

2

4

Korrepetition

Klavierpraxis und Continuo-Spiel für Korrepetitoren 1, 2 KE

Partiturspiel 1 KE

Blattlesen, Repertoirestudium und Korrepetitionspraxis (Klassik) 3-5 KE, 6 KL

(2 verschiedene Lehrer)

Korrepetition und Hospitation  
1-4 (Klassik)

Blattlesen, Repertoirestudium und Korrepitionspraxis (Popularmusik) 3,4 KE

Korrepetition und Hospitation  
1,2 (Popularmusik)

 
2 Sem 1st. 
 
1 Sem 1st. 
4 Sem 1st. 
 
 
 
4 Sem 0,5st. 
2 Sem 1st. 
 
 
2 Sem 0,5st.
 

 


 
 
 
 

 

 
 
1
Chor- und Ensembleleitung

Leitung von Instrumental- und Vokalensemble 3, 4 KL

Didaktik der Ensembleleitung VK

Instrumental- bzw. Vokalprojekt EU

Partiturspiel 3, 4 KE

Stimmbildung 1, 2 KL

Empfohlene Wahlfächer:

Grundlagen der Instrumentation und des Arrangierens SU

Gruppen- und Jugendstimmbildung SU

Projektplanung und -organisation SU

 
2 Sem 2st. 
 
1 Sem 2st. 
 
1 Sem 2st. 
 
2 Sem 1st. 
2 Sem 1st. 
 
1 Sem 2st. 
 
1 Sem 1st. 
 
1 Sem 1st.
 

 

 

 

2
Elementare Musikpädagogik

Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 1 UE (max. 15)

Fachdidaktik Seminar 1 der Elementaren Musikpädagogik SE (max. 15)

Instrumentenpraxis 1 für Elementare Musikpädagogik – Percussion und Mallets, UE (max. 12)

Instrumentenpraxis 2 für Elementare Musikpädagogik - Klavier KL (max. 3)

[oder Instrumentenpraxis 2 für Elementare Musikpädagogik - Gitarre KL (max. 3) 1 Sem 1st.]

Vokalpraxis für Elementare Musikpädagogik 1, 2 UE (max. 8)

Didaktik 1 der Elementaren Musikpädagogik (Unterrichtspraxis) SU (max. 4)

Didaktik 2 der Elementaren Musikpädagogik (mit Lehrproben) SU (max. 4)

Empfohlene Wahlfächer:

Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 2 UE (max. 15)

Entwicklungspsychologie VK

Instrumentalpraxis 2 für Elementare Musikpädagogik KL [Klavier oder Gitarre (das im Schwerpunkt nicht gewählte Instrument)]

1 Sem 2st.

1 Sem 2st.

1 Sem 1st. 
 
 
 
1 Sem 1st. 
 
 
 
 
 
2 Sem 1st. 
 
 
1 Sem 2st. 
 
 
1 Sem 2st. 
 
 
 
1 Sem 2st. 
 
 
1 Sem 2st. 
 
 
1 Sem 2st.

2

 
 
2

 
 

 
 
 

 
 
 
 
 

 
 

 
 
2

Improvisation und neue Musikströmungen

Improvisation und neue Musikströmungen 1 KL

Improvisation und neue Musikströmungen 2 KL

Improvisation und neue Musik-strömungen im Ensemble 1 EU

Improvisation und neue Musikströmungen im Ensemble 2 EU

Improvisation im Ensemble (Multimedia) EU

Seminar Improvisation und neue Musikströmungen 1 SE

Praktikum Elektronik 1 PR

Didaktik von Improvisation und neuen Musikströmungen VK

Empfohlene Wahlfächer:

Improvisation und neue Musikströmungen 3 KL

Improvisation und neue Musikströmungen im Ensemble 3 EU

Seminar Improvisation und neue Musikströmungen 2 SE

Praktikum Elektronik 2 PR

 
 
1 Sem 2st. 
 
1 Sem 1st. 
 
1 Sem 2st. 
 
1 Sem 1st. 
 
 
1 Sem 2st. 
 
1 Sem 1st. 
 
1 Sem 1st. 
1 Sem 2st. 
 
 
1 Sem 1st. 
 
1 Sem 1st. 
 
 
1 Sem 1st. 
 
1 Sem 1st.
 
 

 
1

 


 
 
2

 

1

2

Volksmusik und Ethnomusikologie

Volksmusikpraktikum 1-4 KL

Bewegungs- und Tanzpraktikum 1, 2 EU

Ethnomusikologie 1 SE

Europäische Volksmusik SU

Empfohlene Wahlfächer:

Management der Volksmusik (Projektunterricht) SU

4 Sem 1st.

2 Sem 2st.

1 Sem 2st.

1 Sem 2st.

1 Sem 2st.

4


2

2

Musikkunde

Didaktik und Lehrpraxis Musikkunde 1, 2 SU

Hospitation an Musikschulen mit Betreuung SU

Musikkunde 1, 2 SU

Grundlagen der Instrumentation und des Arrangierens SU

Elementares Musizieren UE

Empfohlene Wahlfächer:

Pop- und Jazzharmonielehre 2 VU

2 Sem 2st.

1 Sem 1st. 

2 Sem 2st.

1 Sem 2st. 

1 Sem 1st.

1 Sem 2st.

4


4


1

Komposition und Produktion

Komposition und Arrangement Popularmusik 4 SU

oder

Komposition neuer Musik 1 SU

Songwriting 1 UE

Lyricwriting 1 UE

Musikproduktion 1 UE

Musikproduktion 2 (Studioprod.) UE

Computerpraktikum 2 PR

Performance 1 UE

Exkursionen zu Musikwirtschaft 1 EX

Praktikum Musikwirtschaft 1 PR

Empfohlene Wahlfächer:

Studenten der Popularmusik: Seminar Improvisation und neue Musikström. 1, 2 SE

Studenten Klassik: Didaktik der Popularmusik 2 VU

1 Sem 2st.

1 Sem 1st.

1 Sem 1st.

1 Sem 1st.

1 Sem 2st. 
 
1 Sem 1st.

1 Sem 2st.

1 Sem 1st. 

1 Sem 1st.

 
 
2 Sem 1st. 
 
1 Sem 2st.

2

1

1

1


1

2


1

Frei gestalteter Schwerpunkt (12st.)

(nach Maßgabe des Studienangebotes) z. B. Alte Musik, Komposition/Produktion, Musikwissenschaft etc., sowie auch Kombinationen von Modulangeboten bzw. freien Wahlfächern aus dem Magisterstudium IGP bzw. aus anderen Studienrichtungen

Freie Wahlfächer

Im Bakkalaureatsstudium sind zusätzlich 14 Semesterstunden (Studierende eines zkF aus dem Bereich der Popularmusik: 14,5) Freie Wahlfächer (UniStG § 13 Abs. 4 Z. 6) zu absolvieren; hiefür kommen sämtliche Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sowie anderer Universitäten in Betracht. Dabei können auch Studierende von „Klassik“-Instrumenten Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Popularmusik sowie Studierende von „Popularmusik“-Instrumenten Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Klassik wählen. An freien Wahlfächern, die speziell auf den Bakkalaureats-Studienplan IGP zugeschnitten sind, seien angeführt:

Musikgeschichte 1-4 VK (verpflichtend, wenn nicht Musikgeschichte im Überblick 1, 2 gewählt wurde)

Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik 2 VK

Ensemble Popularmusik 3 EU (für Tasteninstrument, Gitarre, Bass und Gesang der Popularmusik)

[für Schlagzeug und Blasinstrument der Popularmusik: Big Band 2 EU]

(für Gesang und andere Instrumente der Popularmusik anrechenbar als Ensemble Popularmusik 3)

Ensemble 4 (alle anderen Besetzungen und Bereiche; nicht KM) EU

(für Tasteninstrumente auch Korrepetition)

Solokorrepetition 1-6 KE

Physiologie des Musizierens 2 VU

Computer- und Medienpraxis UE

Hospitationen UE (4 x 7 Stunden)

Assistenz für Studienplanung und Organisation UE

Allgemeine Didaktik 3 SE

Entwicklungspsychologie VK

Musikpsychologie VK

Instrumentalpraxis 2 für Elementare Musikpädagogik [Klavier oder Gitarre (das im Schwerpunkt nicht gewählte Instrument)] KL

Klavier- und Klavierpraktikum 5, 6 (für Gitarristen) KE

Klavier- und Klavierpraktikum 7, 8

Italienisch für Sänger UE

Stimmbildung 3, 4 KL

Komposition neuer Musik 2, 3 SU

Improvisation im Ensemble 3, 4 EU

Ensemble Popularmusik 4 EU

Exkursionen zu Musikwirtschaft 2 EX

Praktikum Musikwirtschaft 2 PR

Songwriting 2 UE

Lyricwriting 2 UE

Praktische Gerätekunde für elektronische Musikinstrumente PR

Gitarrenpraktikum 1, 2 KE

Percussionspraktikum 1, 2 EU

Gesangspraktikum 1, 2 KE

Performance 2, 3 UE

4 Sem 2st.

1 Sem 1st.

1 Sem 2st

1 Sem 2st.

6 Sem 1st.

1 Sem 1st.

1 Sem 2st.

2 Sem 2st.

2 Sem 1st

1 Sem 2st.

1 Sem 2st.

1 Sem 2st.

1 Sem 1st.

2 Sem 1st.

2 Sem 1st.

2 Sem 2st.

2 Sem 1st.

2 Sem 2st.

2 Sem 2st.

1 Sem 2st.

1 Sem 1st.

1 Sem 1st.

1 Sem 1st.

1 Sem 1st.

1 Sem 2st.

2 Sem 1st.

2 Sem 2st.

2 Sem 1st.

2 Sem 2st.

8

1

2

2

6

1

2

4

2

2

2

2

1

2

2

4

2

4

4

2

1

1

1

1

2

2

4

2

4

Freie Wahlfächer können nur nach Maßgabe der vorhandenen Plätze belegt werden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass einige Lehrveranstaltungen nicht jedes Semester angeboten werden (wir bitten um Beachtung der Informationen).

 

Nachweis von Vorkenntnissen

Der Besuch der nachstehend angeführten Lehrveranstaltungen setzt die Ablegung einer Prüfung oder die Vorlage eines Zeugnisses über die erfolgreiche Teilnahme an einer der gleichfalls angeführten Lehrveranstaltungen, die die notwendigen Vorkenntnisse vermitteln, voraus:

Lehrveranstaltungen, die Vorkenntnisse voraussetzen Lehrveranstaltungen, die Vorkenntnisse vermitteln
Musikgeschichtliches Seminar 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Seminar Musikalische Strukturanalyse 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Seminar Stilkunde und Aufführungspraxis 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Musiksoziologisches Seminar 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Kulturgeschichtliches Seminar 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Seminar Theorie u. Geschichte der Popularmusik 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Seminar Ethnomusikologie 1 SX Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Seminar Musikalische Akustik 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik
Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 1 SE Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik

Prüfungen im Bakkalaureatsstudium

Lehrveranstaltungsprüfungen

(1) Der Studienerfolg in Lehrveranstaltungen des Typs Vorlesung (VO), Vorlesung mit Übung (VU), Vorlesung mit Konversatorium (VK) oder Vorlesung mit Exkursion (VX) ist durch eine Prüfung festzustellen. Die dem Kandidaten zu stellenden Aufgaben sollen seine Kenntnisse aus dem der Lehrveranstaltung entsprechenden Teilbereich des Faches unter Berücksichtigung des in den Lehrveranstaltungen behandelten und im Selbststudium erarbeiteten Stoffes erweisen.

(2)     Der Studienerfolg in Lehrveranstaltungen des Typs Seminar mit Übung (SU) ist durch eine Prüfung und durch Beurteilung des Erfolges der Teilnahme an diesen Lehrveranstaltungen festzustellen. Für eine positive Gesamtbeurteilung ist eine positive Beurteilung beider Prüfungsteile erforderlich. Absatz 1, letzter Satz, ist sinngemäß anzuwenden.

(3)     Der Studienerfolg in allen anderen Lehrveranstaltungstypen ist durch Beurteilung des Erfolges der Teilnahme an diesen Lehrveranstaltungen nachzuweisen.

(4) Die Prüfungsmethode(n) bzw. die Methode(n) zur Feststellung des Studienerfolges sind in sämtlichen Fällen vom Leiter der Lehrveranstaltung zu Beginn des Semesters bekanntzugeben.

(5) Die Studierenden haben die Möglichkeit, Pflicht- und Wahlfächer aus dem Magisterstudium nach Maßgabe der vorhandenen Plätze schon im Bakkalaureatsstudium als Freie Wahlfächer zu absolvieren.

Bakkalaureatsprüfung

(1) Die Bakkalaureatsprüfung setzt sich zusammen aus

      a) sämtlichen positiv absolvierten Pflichtlehrveranstaltungen sowie

      b) einer kommissionellen Bakkalaureatsprüfung.

 

(2) Voraussetzung für das Antreten zur komissionellen Bakkalaureatsprüfung ist die Absolvierung sämtlicher Pflichtlehrveranstaltungen, eines Schwerpunktes im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden, weiters von mindestens 14 (Klassik) bzw. 14,5 (Popularmusik) Semesterstunden an Freien Wahlfächern sowie die positive Benotung der zwei schriftlichen Bakkalaureatsarbeiten (UniStG § 13 Abs. 4, Z. 2a). Bakkalaureatsarbeiten sind eigenständige schriftliche Arbeiten, die im Rahmen von Lehrveranstaltungen abzufassen sind. Es wird empfohlen, dass sich diese beiden Arbeiten hinsichtlich Themenstellung und Zugangsweise deutlich unterscheiden. Weiters wird empfohlen, eine der zwei Arbeiten im Rahmen einer Lehrveranstaltung mit seminaristischem Charakter abzufassen. Wird eine Bakkalaureatsarbeit in einer Lehrveranstaltung abgefasst, die nicht dem Typ SE oder SX angehört, so ist zusätzlich die Lehrveranstaltung „Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik 2 VK 1 Sem 1st.“ zu absolvieren.

(3) Die kommissionelle Bakkalaureatsprüfung besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil umfasst den Vortrag eines künstlerischen Programms, der zweite Teil umfasst einen Lehrauftritt mit anschließender Prüfung unter instrumental(gesangs)didaktischem Aspekt (Erläuterung von Werken in didaktischer Hinsicht sowie von instrumental- bzw. gesangspädagogischen Fragestellungen; Nachweis der Kenntnis der für den Unterricht wesentlichsten Literatur). Über Antrag des jeweiligen Institutes (der Lehrer des jeweiligen zkF) und Beschluss der Studienkommission / des entscheidungsbefugten Kollegialorgans für Studienangelegenheiten kann der Lehrauftritt auch schon im Rahmen der LV „Lehrpraxis 5“ stattfinden; in diesem Fall findet im Rahmen des zweiten Teils der Bakkalaureatsprüfung nur mehr die Prüfung unter instrumental(gesangs)didaktischem Aspekt statt. Die Note dieses Prüfungsteils stellt unbeschadet dessen eine Gesamtnote aus Lehrauftritt und Prüfung unter instrumental(gesangs)didaktischem Aspekt dar.

(4) Der Studierende erstellt sein künstlerisches Prüfungsprogramm gemäß den Richtlinien der jeweiligen Instrumentalfachgruppe gemeinsam mit dem Lehrer des zentralen künstlerischen Faches, der ihn im zuletzt gemeldeten Semester unterrichtet hat.

(5) Das zum Vortrag gelangende künstlerische Programm hat Werke aller wichtigen dem Instrument zugänglichen Stilbereiche (für Studierende eines zkF der „Klassik“ einschließlich eines Werkes aus dem Bereich der neuen Musik, das sich stilistisch deutlich von Werken des traditionellen Repertoires abhebt), zu umfassen; die Aufnahme eines Werkes aus dem Bereich der Kammermusik ist erwünscht. Das vom Kandidaten nach seiner Wahl als erstes gespielte Werk wird zur Gänze vorgetragen; bei Überlänge wird die Stelle der Unterbrechung vorher festgelegt.

(6) Die didaktische Erläuterung der vom Kandidaten gewählten Werke (Abs. 2) im Rahmen des zweiten Teiles der Bakkalaureatsprüfung schließt Erläuterungen in technischer, stilistischer, kultur/musikgeschichtlicher und formaler Hinsicht mit ein. Der Nachweis der Literatur-kenntnis erfolgt durch das Spiel am Instrument (Singen) und die Beantwortung von Prüfungsfragen.

(7) Nach dem positiven Abschluss der kommissionellen Bakkalaureatsprüfung wird dem Studierenden der akademische Grad „Bakkalaureus/Bakkalaurea der Künste“, lat. Bezeichnung „Bakkalaurea/Bakkalaureus artium,“(Abk: Bakk. art.) verliehen.

(8) Im Bakkalaureats-Zeugnis ausgewiesen werden je eine Note für die künstlerische Prüfung, die didaktische Prüfung (Gesamtnote aus Lehrauftritt und Prüfung unter instrumental(gesangs)didaktischem Aspekt), dem (Pflicht-)Schwerpunkt (Gesamtnote aus den Pflichtlehrveranstaltungen), sowie die Themen der Bakkalaureatsarbeiten (einschließlich einer Gesamtnote). Die Gesamtbeurteilung ergibt sich aus der Errechnung des Durchschnittes der vier Beurteilungen.

 

Abkürzungen

ECTS European Credit Transfer System

EU Ensembleunterricht

EX Exkursion

KE Künstlerischer Einzelunterricht

KL Kleingruppenunterricht

PR Praktikum

PS Proseminar

SE Seminar

SSt Semesterstunden

SU Seminar mit Übung

SX Seminar mit Exkursion

UE Übung

VK Vorlesung mit Konversatorium

VO Vorlesung

VU Vorlesung mit Übung

VX Vorlesung mit Exkursion

zkF zentrales künstlerisches Fach

ECTS-Punkte

FACH Eingangsphase 3.-8. Semester gesamt
  SSt + ss ECTS SSt + ss ECTS SSt + ss ECTS
Zentrales künstlerisches Fach 4 (+36) 20 12 (+112) 62 16 (+148) 82
Satzlehre und Gehörbildung 6 (+10) 8 12 (+20) 16 18 (+30) 24
Ensemble und Ensembleleitung 5 (+5) 5 10 (+10) 10 15 (+15) 15
Instrumental- und Gesangspraktika 2 (+6) 4 12 (+24) 18 14 (+30) 22
Wissenschaftliches Studienfeld 10 (+8) 9 17 (+31) 24 27 (+39) 33
Pädagogisches Studienfeld 5 (+7) 6 24,5 (+27,5) 26 29,5 (+34,5) 32
Freie Wahlfächer/Schwerpunkt   8 16 (+32) 24 16 (+32) 32
    60   180   240

 

I. Bakkalaureatsstudium Instrumental- und Gesangspädagogik

Fächerbeschreibungen

I. A. Studieneingangsphase

I.A. 1. Künstlerisches Studienfeld

a) Zentrales künstlerisches Fach: das gewählte Instrument (Gesang) bzw. das gewählte Instrument / Gesang der Popularmusik 1,2 KE, je 2 SSt.

Das Ziel des Unterrichts im zentralen künstlerischen Fach ist der Erwerb einer künstlerischen Kompetenz als Musiker. Im Unterricht integriert ist das Nachdenken über das künstlerische Tun als Voraussetzung für das spätere pädagogische Handeln. Die Berücksichtigung persönlicher Neigungen und Interessen, das Heranführen zur Selbständigkeit sowie die Persönlichkeitsbildung sollen besondere Beachtung finden (siehe auch Präambel des Studienplans „Das künstlerische Studienfeld“).

Dabei ist auf höchstes künstlerisches Niveau und stilistische Vielfalt Wert zu legen.

b) Ensemble 1 (Musikalische Kommunikation) 5 EU, 2 SSt.

Zugang zu elementaren musikalischen Phänomenen mit Körper, Stimme und dem eigenen Instrument, elementares Improvisieren, traditionelle und experimentelle Interaktionsformen, notationsabhängige und notationsfreie Musizierweisen, musikalisches Theater. Die Lehrveranstaltung schafft die Grundlagen für den folgenden Ensembleunterricht.

c) Improvisation im Ensemble 1 6 EU, 2 SSt.

Lehrveranstaltung für Studienanfänger mit zkF Instrument / Gesang der Popularmusik, die bereits in der Zulassungsprüfung Grundkenntnisse und -fähigkeiten im Bereich Improvisation nachweisen mussten. Erlernen der grundlegenden Formen und Modelle der Improvisation in den Genres Blues, Pop/Rock, Jazz, Latin etc. durch Spielpraxis und theoretische Reflexion. Übernahme verschiedener Rollen im Rahmen improvisierender Bandpraxis: traditionelle und experimentelle Interaktionsformen, Jam Sessions.

d) Ensemble Popularmusik 1 7 EU, 2 SSt.

Praktische Erarbeitung eines Programmes mit dem Ziel, das Basisrepertoire eines Stilbereichs der Popularmusik kennenzulernen. Die Ensembles für Studierende mit zkF Instrument / Gesang der Popularmusik sind in ihrer Gesamtheit so zu planen und durchzuführen, dass in jedem Studienjahr zumindest ein Basisensemble für Jazz, Pop/Rock, Latin und aktuelle Musik angeboten wird.

e) Klavier und Klavierpraktikum 1,2 8 KE, je 1 SSt.

Aufbauend auf die Vermittlung grundlegender pianistischer Fertigkeiten und die Konfrontation mit grundsätzlichen pianistischen Problemen bzw. leichteren Werken des Klavierrepertoires soll das Klavierspiel zum besseren Verständnis der musikalischen Zusammenhänge (z. B. in polyphoner, harmonischer oder formaler Hinsicht) führen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es, den zukünftigen Instrumental- und Gesangslehrer in den Stand zu setzen, einfache bis mittelschwere Literatur seines Instruments im Musikschulunterricht begleiten zu können.

 

f) Vokalpraxis und Stimmbildung UE 9, 2 SSt.

Ziel ist ein gesunder und kreativer Umgang mit dem Instrument Stimme (auch als methodisches Mittel im Instrumentalunterricht). Die Gruppenarbeit zielt auf Stimmerfahrung und die Erforschung vokaler Ausdrucksmöglichkeiten sowie auf Stimmbildung und Stimmhygiene im Allgemeinen (auch Umgang mit der Sprechstimme im Unterricht).

g) Sprechtechnik 1,2 10 UE, je 1 SSt.

Steigern und Optimieren der Leistungsfähigkeit der Stimme durch eine dem Atemrhythmus angepasste Phonation; Minimieren und Vorbeugen von Stimmstörungen; Verbessern der Sprechdeutlichkeit; gesamtkörperliche Aktivierung und Eutonisierung zur Entlastung und Gesunderhaltung des Sprechorgans; individuelle Übungsanleitungen und Hilfestellungen für ein ökonomisches und kontaktbewusstes Sprechen; Sprechbildung und Sprachgestaltung anhand von Liedtexten.

h) Dirigieren 1 UE, 1 SSt.

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung sollen in Kleingruppen die Grundlagen des Dirigierens erarbeitet und geübt werden. Ziel ist die Beherrschung der Schlagbilder und des Avisos sowie das Ausloten der körperlichen Phänomene des Dirigierens wie Atem, Körpersprache, Gestik und Mimik in der Arbeit mit der Gruppe. Dabei grundlegende Einsichten in den Zusammenhang von Musik und Geste (auch als methodisches Mittel im Instrumental- und Gesangsunterricht).

i) Satzlehre 1,2 VU, je 2 SSt.

j) Gehörbildung 1,2 VU, je 1 SSt.

gemeinsamer Texte zu i) und j)

Die Fächer Satzlehre und Gehörbildung werden im zeitlichen Verbund angeboten. Die Kombination stellt einen wesentlichen Schnittpunkt zwischen theoretischem Wissenserwerb und praktischer Ausübung dar und soll mithelfen, künftige Musiklehrer zu befähigen , Musik zu verstehen und zu machen. Berührungsflächen ergeben sich mit Musikgeschichte, Formenlehre/Analyse, Stilkunde, Instrumentenkunde.

Lehrziele und –inhalte sind: Vermitteln von Grundlagenwissen und dessen praktische Anwendung in stilistisch möglichst breit gefächerten traditionellen und zeitgenössischen Kompositions-und Satztechniken und deren hörmäßiges Erfassen. Zugänge über eigene tonsetzerische Übungen sowie Lese- und Höranalyse. Erarbeiten von satztechnischen Bezeichnungs- und Analysemethoden.

I.A. 2. Pädagogisches Studienfeld

a) Der Beruf des Instrumental- und Gesangslehrers (Einführung in die Instrumental- und Gesangspädagogik) PS, 1 SSt.

In der Reflexion der musikalischen und instrumentalen/vokalen Lernbiographie der Teilnehmer sollen grundlegende pädagogische Fragen wie allgemeine Bildungs- und Erziehungsziele, prinzipielle pädagogische Stile oder Probleme der Lehrer-Schüler-Beziehung angesprochen werden. Die LV regt die Selbstwahrnehmung der Studierenden hinsichtlich ihres Musizierens und Lernens ebenso an wie hinsichtlich ihrer instrumental- und vokalpädagogischen Erfahrungen in den künstlerischen Fächern, legt damit notwendige Grundlagen für die Entwicklung der Lehrkompetenz und leistet auf diese Weise auch einen Beitrag zur Klärung der Motivation zum Lehrerberuf.

 

b) Pädagogisches Laboratorium (Allgemeine Didaktik des Instrumental- und Gesangs-unterrichts 1) SU, 2 SSt.

Auf der Basis vielfältiger Erfahrungen, die Studierende mit Instrumental- und Vokalunterricht haben, geht es in dieser Veranstaltung darum, die wechselseitige Bezogenheit aller Unterricht ausmachenden Elemente deutlich zu machen, Orientierung in der Fülle unterrichtlichen Geschehens zu ermöglichen und in der Folge Kompetenz für die Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht zu schaffen. Dabei sind Hierarchien und Dimensionen von Zielen (in konfliktreicher Beziehung auf die individuellen und soziokulturellen Voraussetzungen der Schüler) ebenso zu bedenken wie eine breite Spanne von Lernfeldern im Instrumental- und Gesangsunterricht. Insbesondere ist auf anschauliche und anwendbare Weise an einer Erweiterung des methodischen Handlungsrepertoires zu arbeiten, das allgemeine Unterrichtstechniken ebenso einschließen sollte wie auch variable Unterrichtsformen, effiziente Verstärkungsweisen und spezifische musik- und instrumental/gesangspädagogische Methoden. Im Sinne dieser Ziele ist die Lehrveranstaltung primär unterrichtspraktisch orientiert. Unterrichtspraktische Versuche in und außerhalb des Seminars sollen das Üben relevanter Lehrverhaltensweisen ermöglichen. Die Lehrveranstaltung ist als Vorstufe zur instrumentbezogenen bzw. vokalen Lehrpraxis angelegt und soll zur Hospitation im Unterricht in zentralen künstlerischen Fächern anregen.

c) Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie VK, 2 SSt.

Die Veranstaltung konzentriert sich auf Bedingungen, Verfahrensweisen und Verstärkungen effizienten Lehrens und Lernens und zwar sowohl in der Situation formellen Unterrichts als auch in der Situation des selbst gesteuerten Übens. Dabei sind entwicklungsbedingte Unterschiede zu berücksichtigen. Die Veranstaltung wird, damit auch die Auseinandersetzung mit den dargebotenenen Inhalten möglich ist, in Gruppen mit maximal 25 Teilnehmern durchgeführt.

I.A. 3. Wissenschaftliches Studienfeld

a) Einführung in Kulturgeschichte und Kultursoziologie VK, 2 SSt.

Die Zielsetzung des Faches Kulturgeschichte und Kultursoziologie innerhalb einer Studienrichtung IGP leitet sich im Allgemeinen aus dem wie immer zu hinterfragenden Begriff der Allgemeinbildung auch auf kunsthistorischem, literatur- und philosophiegeschichtlichem Gebiet, sowie den Forderungen eines vertieften Kontextverständnisses für den Umgang mit Musik aus den verschiedensten Epochen europäischer Geschichte her. Folgerichtig versucht auch die einführende Lehrveranstaltung, ausgehend von einer Thematisierung des Begriffes der Allgemeinbildung, weniger einen üblichen Abriss der abendländischen Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, als vielmehr eine anhand ausgewählter Beispiele aus der kulturellen Überlieferung methodisch nachvollziehbare Auseinandersetzung mit sogenanntem Kulturgut aus verschiedenen Epochen zu geben. An konkreten Quellen und Werken sollen nicht bloß etwa stilistische Zuordnungen und Klassifikationen, kunstimmanente Leistungen, Entwicklungen und Neuerungen, sondern vor allem auch Mechanismen des Kulturschaffens innerhalb bestimmter gesellschaftlicher Konstellationen in ständigem Blick auf einen Bezug zur erkennenden Gegenwart herausgearbeitet werden. Ein Lehrveranstaltungsangebot soll speziell Aspekte der Kulturgeschichte und Kultursoziologie populärer Musikformen thematisieren: Im Rahmen dieser Vorlesung soll ein Überblick geboten werden über die historische Entwicklung der Strukturen des Kulturschaffens im abendländischen Raum, wobei von einem sehr weiten Kulturbegriff ausgegangen wird. Das Schwergewicht wird daher eher auf die Diskussion von sozialen, ökonomischen und politischen Aspekten des Kulturschaffens gelegt, auf die soziale Funktion von Künstler/inne/n, auf die Produktionsmittel (Medien), auf die Institution der Vermittlung (Verlage, Kulturindustrien), auf die Rezeptionsformen (Unterhaltung, Erbauung etc.) und weniger auf die Darstellung der Kunstgeschichte/n (gattungsspezifische Abfolge von Kunststilen und -epochen). Besondere Berücksichtigung findet natürlich die Entwicklung des Musiklebens und hier wiederum die aktuellste Entwicklung, die mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzte (elektronische Medien, Kulturindustrien) und die derzeit erneut dramatische Veränderungen erlebt (digitale Medien, Musikcomputer, Internet, MP3 etc.).

 

b) Zugänge zur Musik VK, 2 SSt.

In dieser Lehrveranstaltung sollen die unterschiedlichen Zugänge zum vielfältigen Phänomen Musik jenseits des rein künstlerischen Erfassens (bzw. dieses ergänzend) erfahrbar werden: Musik soll in ihrer inneren Logizität, als historisches Phänomen, hinsichtlich ihrer soziokulturellen und ökonomischen Zusammenhänge sowie im Blick auf ästhetische und didaktische Fragestellungen befragt werden. Dabei werden auch improvisatorische oder bewegungsorientierte Zugänge eröffnet. Die Veranstaltung wird unter Beteiligung der betroffenen Institute angeboten („Ringvorlesung“ mit Kolloquiums- und Übungselementen).

c) Musikgeschichte im Überblick 1,2 11 VK, je 2 SSt.

Inhalt der Vorlesungen ist eine Kombination aus einem musikhistorischen Überblick mit der Problematisierung unterschiedlicher Fragestellungen und Zugänge (Strukturgeschichte, Problemgeschichte, Fallstudien). Ein Teil der Lehrveranstaltung besteht in der Vermittlung konkreter musikhistorischer Arbeitstechniken.

oder: Musikgeschichte 1-4 VK, je 2 SSt.

Den Studierenden steht es frei, sich entweder für die komprimierte oder für die ausführliche Lehrveranstaltung zu entscheiden. Im letzteren Fall sind nur 4 SSt. als Pflichtstunden und weitere 4 als freie Wahlstunden in Anrechnung zu bringen.

d) Stilgeschichte der Popularmusik 1,2 12 VK, je 2 SSt.

Die „Stilgeschichte der Popularmusik“ führt in die Vielfalt der Genres, Stile und Substile der Popularmusik ein: Schlager, Blues, Country, Folk, Pop/Rock (vom Rock´n´Roll bis zum Videopop), Dance, HipHop, Elektronik, Jazz (von den Anfängen in New Orleans bis zu den Formen des New Jazz), Latin: Salsa, Samba, Tango, etc. Anhand ausgewählter Kapitel aus Geschichte und Gegenwart der Popularmusik wird das Wechselspiel zwischen Zeitereignissen / Generationserfahrungen, Musikmarkt und künstlerischen Ausdrucksformen veranschaulicht. Dabei wird eine erlebnisreiche Darstellung der einzelnen Stilfelder angestrebt sowie die jeweilige Basisliteratur vermittelt.

 

I. B. Bakkalaureatsstudium

I.B. 1. Künstlerisches Studienfeld

a) Zentrales künstlerisches Fach: das gewählte Instrument/Gesang bzw. das gewählte Instrument/Gesang der Popularmusik 3-8 KE, je 2 SSt.

Siehe Text Studieneingangsphase

b) Solokorrepetition 7,8 13 KE, je 1 SSt.

Selbständiges künstlerisches Arbeiten des Studierenden mit dem Korrepetitor in Koordination mit dem Unterricht im zentralen künstlerischen Fach. Gelegenheit zum Repertoirestudium. Bei zkF Instrument / Gesang der Popularmusik: Die Studierenden haben die Möglichkeit, die im zkF erlernten Techniken und Stile unter Anleitung und in einer Spielsituation praktisch anzuwenden und zu üben. Das Arbeitsmaterial bilden Musikstücke unterschiedlicher Stile unter besonderer Berücksichtigung des gewählten Bakkalaureats-Prüfungsprogramms. Anhand der ausgesuchten Kompositionen erlernt der/die Studierende ein breitgefächertes Repertoire, auf das er/sie in Spielsituationen (Konzerte, Studio, Session) zurückgreifen bzw. später als Lehrer an andere Schüler weitervermitteln kann. Hörbeispiele zeigen die unterschiedlichsten Interpretationen und eröffnen dadurch Möglichkeiten, eigene musikalische Wege zu finden. Studierende mit zkF Schlagzeug und Bass der Popularmusik absolvieren eines der beiden Semester als Rhythmusgruppen-Training zu zweit.

c) Instrumentalpraktikum Klavier 14 KE, 1 SSt.

Auf der Basis der pianistischen und künstlerischen Fähigkeiten, die die Studierenden im zkF Klavier erwerben: Umgang mit dem Klavier quasi als „Werkzeug“ zu Zwecken der Korrepetition, des Partiturspiels, der angewandten Harmonielehre, der Improvisation etc.

d) Harmonielehrepraktikum Gitarre 1,2 15 KL, je 1 SSt.

Verknüpfung des Hörens, Analysierens und Reflektierens von harmonischen Sachverhalten in der Musik mit der speziellen Griffweise von Gitarristen mit dem Ziel eines kreativen und flexiblen Umgangs mit harmonischen Strukturen und „Patterns“.

e) Instrumentalpraktikum Gitarre Popularmusik 1,2 3 KE, je 1 SSt.

Das Instrumentalpraktikum Gitarre Popularmusik ergänzt das Hauptfach Gitarre (Klassik) um die Spieltechniken der Popular- und Ethnomusik: verschiedene Schlagtechniken, Plektronspiel, Basiskenntnis der Elektrogitarre, Flamencotechniken, lateinamerikanische Schlagmuster etc. Darüberhinaus werden Grundkenntnisse der Popularmusik wie Akkordsymbolik und Improvisation vermittelt.

f) Praktikum Popularmusik 16 KL, 2 SSt.

Praktische Einführung in die Popularmusik im zentralen künstlerischen Fach. Vermittlung von Basiswissen für die Interpretation aber auch die kreative Erarbeitung von Popularmusik: Akkordsymbolik und Improvisation, erarbeiten von Literatur in verschiedenen Stilen, Phrasierung, Arrangement, etc.

 

g) Instrumentalpraktikum Bass Popularmusik 1,2 17 KE, je 1 SSt.

Überblick über das Instrument und seinen Einsatz in den verschiedenen Bereichen der Popularmusik (Pop, Rock, Soul, Jazz, Latin,...). Richtige Haltung und Tongestaltung sowie technische Grundlagen der unterschiedlichen Spieltechniken (Finger, Slapping) an Hand typischer Bass-Patterns aus diversen Stilen der Popularmusik.

h) Gesangspraktikum Popularmusik 1,2 18 KL, je 1 SSt.

Stimmerfahrung und Erforschung vokaler Ausdrucksmöglichkeiten durch gezielte Stimmbildung (auch als methodisches Mittel im Instrumentalunterricht); gesunder und kreativer Umgang mit der Stimme in den wichtigsten Genres der Popularmusik (Jazz, Blues, Pop, Rock, Musical); sich selbst begleiten auf Gitarre oder Klavier/Keyboard.

i) Ensemble 2 (Kammermusik) 19 EU, 2 SSt.

Ziel des Kammermusikunterrichts ist das Erarbeiten der musikalischen Literatur in unterschiedlichen, aber für das eigene Instrument relevanten Besetzungsformen und -größen. In dieser Arbeit sollen auch Fragen der Probentechnik, der Kommunikationsfähigkeit sowie von Präsentation und Organisation angesprochen werden.

j) Ensemble 3 (Kammermusik, auch anderer Bereich) 3 EU, 2 SSt.

Die Lehrveranstaltung kann auch durch die Beteiligung an größeren Chor- und Orchesterprojekten bzw. an experimenteller oder interkulturellen Projekten absolviert werden; Pianisten können Korrepetitionsaufgaben übernehmen; Sängern wird die Teilnahme am Kammerchor empfohlen. Das Fach kann auch in Form künstlerisch-wissenschaftlicher Projekte angeboten werden. Es wird empfohlen, die Studien in Ensemblearbeit im Bereich der freien Wahlfächer fortzusetzen (Ensemble 4, alle Besetzungen und Bereiche).

k) Ensemble 5 (Korrepetition) 20 EU, 1 SSt.

Nicht zu belegen von Studierenden mit Schwerpunkt Korrepetition

l) Improvisation im Ensemble 2 21 EU, je 2 SSt.

Erlernen verschiedener erweiterter Improvisationsformen der Genres Jazz/improvisierte Musik (Traditional / Mainstream bis Avantgarde), Pop/Rock, Soul/HipHop, Dance/Elektronik, Folk/World. Entwicklung der Fähigkeit, sich in künstlerische Gruppenprozesse sensibel agierend und reagierend einbringen zu können. Möglichkeiten der Verbindung von kompositorisch fixierten und improvisierten Formelementen, Anregung der Studierenden zur Entwicklung und Erprobung eigener Konzepte. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Zugängen soll durch wechselnde Schwerpunktsetzungen und unterschiedliche Dozenten gewährleistet werden.

m) Ensemble Popularmusik 2 5 EU, je 2 SSt.

Verschiedene stilistische Schwerpunkte zur Auswahl (z.B. Rock, Salsa, Bebop, Groove Music, Musical/Comedy, World Music,...). Die Probenarbeit umfaßt die Auswahl der zu spielenden Stücke, Instrumentierung, Erarbeitung musikalischer Details, Improvisationstraining, Bühnenpräsenz und als Abschluss ein öffentliches Konzert. Der Besuch des freien Wahlfachs Ensemble Popularmusik 3 wird empfohlen.

 

n) Big Band 1,2 22 EU, je 2 SSt.

Klassische Big Band - Besetzung (4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophone, Gitarre, Klavier, Bass, Schlagzeug, Percussion, Gesang) auf höchstmöglichem Niveau. Große stilistische Bandbreite (Jazz, Swing, Rock, Latin, Fusion,...), Gesamtproben, Satzproben. Die Probenarbeit beinhaltet Satzspiel, Phrasierung, Rhythmik, Timing, Dynamik, Interpretation, Solos, Adaptieren des Arrangements, Orchesterdisziplin etc. Erarbeiten eines breitgefächerten, zeitgemäßen Repertoires, öffentliche Auftritte.

Fachspezifische Ensembles der Popularmusik (p-t):

o) Keyboard-Ensemble 23 EU, 2 SSt.

Fachspezifisches Ensemblespiel vom klassischen akustischen Jazz-Klaviertrio bis zum Synthesizer-Orchester unter Einbeziehung programmierter Klangprozesse. Rolle des Pianisten und/oder Keyboarders im Rahmen verschiedener Stile und Bandkonzepte. Inszenierung von Duos, Trios, Quartetten etc. bis hin zu größeren Besetzungen. Erlernen und Üben von typischem Repertoire verschiedener Stilbereiche (Stile des Jazz, Blues, Pop/Rock, Latin, Funk, Dance etc.

p) Bläser-Ensemble 24 EU, 2 SSt.

Bläserquartette, Quintette und größere Ensembles bilden den musikalischen Schwerpunkt (Saxophone, Blechblasinstrumente oder gemischte Ensembles). Traditionelle Charts wie Supersax und Big Band Sätze, aber auch avanciertere Konzepte und freie Improvisationen werden erarbeitet. Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung ist auch Raum für eigene Kompositionen und Arrangements für diese Besetzung vorgesehen. Präzision im Ensemblespiel, Intonation, Rhythmik, Interpretation, aber auch Kreativität beim Umgang mit musikalischen Ideen sind die wichtigsten Lehrziele.

q) Percussion-Ensemble 1,2 25 EU, je 2 SSt.

Verwendung von Percussionsinstrumenten und Schlagzeug in verschiedenen Stilbereichen der Popularmusik (Latin, Rock, Pop, Fusion, Jazz, Ethno, World Music,...). Neben den traditionellen Latin - Rhythmen (Cha-Cha-Cha, Rumba, Mambo, Samba,...) wird eine breite Palette von Rhythmen und Grooves unterschiedlicher Genres und Stile in verschiedenen Instrumentierungen erarbeitet. Kreatives Arbeiten mit Soundpercussion bzw. elektronischen Effekten. Einstudieren von Ensemblestücken. Einsatz von Körper und Stimme, Improvisation, Entwicklung von Vorstellungsvermögen und Soundbewusstsein.

r) Gitarren-Ensemble 26 EU, 2 SSt.

Erarbeitung eines stilistisch breiten Repertoires im Gitarrenensemble. Von Leadsheetspiel (Literaturkunde) und Standards bis zum gemeinsamen Arrangieren exemplarischer Stücke eines bunten stilistischen Spektrums (Rumba Gitana, Gipsy Swing, Latin, Jazz, Bluegrass etc.; E-Gitarre: Rhythm&Blues, Rock, Heavy Metal, Soul, Fusion etc.)

Ziel: stilsicheres Spiel in diversen popularmusikalischen Musikrichtungen im Gitarrenensemble (mit den Schwerpunkten Improvisation, Artikulation, Phrasing, Timing.

 

s) Gesangsensemble 27 EU, 2 SSt.

Fachspezifische Ensemblepraxis vom begleiteten Song bis zum a capella Vokalensemble. Rolle der Sängerin/des Sängers in verschiedenen Stilen und Bandkonzepten. Bühnenperformance, Soundgestaltung mit elektroakustischen Mitteln: Mikrophonpraxis. Erlernen und Üben von Reperetoire verschiedener Stilbereiche (Pop/Rock, Jazz, Avantgarde, Musical/Show, Dance/HipHop,...).

t) Klavier und Klavierpraktikum 3-6 28 KE, je 1 SSt.

Siehe Text Studieneingangsphase

u) Generalbass 1-4 29 KE, je 1 SSt.

Spiel nach bezifferten Bässen in zunehmenden Schwierigkeitsgraden unter Berücksichtigung aufführungspraktischer Erkenntnisse und mit dem Ziel der künstlerischen Gestaltung des Satzes.

v) Klavier- und Klavierpraktikum Popularmusik 1,2 30 KE, je 1 SSt.

w) Klavier- und Klavierpraktikum Popularmusik 3,4 31 KE, je 1 SSt.

Text zu v),w) und x): Grundlagen der Klavierpraxis in den Genres der Popularmusik: Akkordsymbole, Voicing, rhythmische Muster, stiltypische Begleit-Patterns, Unabhängigkeit und Zusammenspiel von linker und rechter Hand, einfache Modelle der Improvisation (modal, bluestonal ...), Einführung in Spielmöglichkeiten elektronischer Keyboards.

Für Fortgeschrittene: Adäquates Begleiten von Repertoire aus Stilen des Jazz, Pop/Rock, Blues/Country, Soul/Funk, Latin, Musical, Schlager/Chanson/Comedy, World Music etc. Möglichkeiten der Variation und Improvisation, Einsatz elektronischer Keyboards (Digitalpiano, E-Orgel, Synthesizer, Instrumente mit Begleitautomatik, Workstation...).

x) Cembalo und Cembalo-Praktikum 1-4 32 KE, je 1 SSt.

Aufgaben analog Klavier und Klavierpraktikum; das letzte Semester ist der Korrepetition gewidmet

y) Leitung von Vokal- und Instrumentalensemble UE, 2 SSt.

Auf Basis der erworbenen dirigiertechnischen Kenntnisse soll in dieser Lehrveranstaltung vor allem das Einstudieren einfacher Vokalmusik mit einer Gruppe erfahren, erlernt und geübt werden. Weiters sollen durch das eigene Singen klangliche, stimmbildnerische und gestalterische Erfahrungen gesammelt und in der Arbeit mit der Gruppe umgesetzt werden.

z) Leitung von Instrumental- und Vokalensemble 33 UE, 2 SSt.

In dieser Lehrversanstaltung soll vor allem das Einstudieren einfacher Instrumentalmusik mit einer Gruppe erfahren, erlernt und geübt werden. Grundkenntnisse des üblichen Instrumentariums, seiner Einsatzmöglichkeiten und Spieltechniken werden ebenso vermittelt wie Technik und Methodik des Probens.

 

aa) Ensemble und Ensembleleitung Popularmusik 34 UE, 2 SSt.

Selbständige Erarbeitung eines oder mehrerer Stücke (vom Arrangement bis zur Aufführung) mit einer „Working Band" durch die Studierenden. Spezielle Themen: Einrichtung eines Stücks für die vorhandene Besetzung, handwerkliche und musikalische Aspekte des Zusammenspiels, Organisation des Probenbetriebs, Gruppendynamik.

bb) Satzlehre 3-5 35 SU, je 2 SSt.

cc) Gehörbildung 3-5 2 SU, je 1 SSt.

Texte zu bb und cc, die im zeitlichen Verbund angeboten werden, siehe Studieneingangsphase.

dd) Pop- und Jazz-Harmonielehre 1, 2 36 SU, je 2 SSt.

1: Grundlagen des Arrangierens und Komponierens im Bereich der Popularmusik: Fachbegriffe und –symbole, Akkord-Skalen-Theorie, Voicings, Modalität, instrumentenspezifische Notation, Stiltypen, Anregung zum eigenen Schreiben.

2: Erweiterte Grundlagen des Arrangierens und Komponierens im Bereich der Popularmusik: komplexere Phänomene von Akkord-Skalen-Theorie, Modalität, Notation, Stiltypen, Songwriting etc. anhand von Analysen und Übungen, Anregung zum eigenen Schreiben.

ee) Rhythmusschulung 1,2 37 SU, je 1 SSt.

Praktische Einführung in die Rhythmuslehre: Gestaltung von Zeit, metrische und ametrische Rhythmen, Taktarten, europäische, afroamerikanische und außereuropäische Muster (Herkunft, Vorkommen), binäre und ternäre Rhythmen, rhythmische Überlagerungen, Polyrhythmik, Timing, Agogik.

Einsatz von Körper und Stimme: Body-Percussion, phonetische Gestaltung von Rhythmen mittels Klangsilben, diesbezügliche Konventionen in verschiedenen Musikkulturen, ganzkörperliche und feinmotorische Bewegungsmuster, Übertragung auf unterschiedliche Instrumente, Notationsformen.

Im zweiten Semester spezielle Konzentration auf afroamerikanische Rhythmen, (z.B. afro-kubanische Patterns, „Jazzphrasierung" etc.), Hören / Lesen / Notieren von Rhythmen, Verwendung diverser Percussionsinstrumente bzw. elektronischer Hilfsmittel (Metronom, Drumcomputer).

ff) Komposition und Arrangement Popularmusik 1-3 1 SU, je 2 SSt.

Zu 1,2: Arrangieren von musikalischem Material aus Jazz, Pop, Rock, Soul, Dan ce, Folk, Musical etc. für verschiedenste Besetzungen. Entwicklung eigener Kompositionen, Skizzierung und Ausarbeitung musikalischer Ideen (Lead Sheet, Particell, Partitur, Computerhilfen,...)

Zu 3: Ausarbeitung von Arrangements und/oder Kompositionen, Vorbereitung einer Live-Aufführung und/oder Studioproduktion (Partitur, Stimmenpaket, Song-Arrangement, Soundkonzept, Produktionsplan,...)

gg) Gehörbildung Popularmusik 1,2 1 SU, je 1 SSt.

Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die Transkription von Musikstücken verschiedenster Genres der Popularmusik: Hören und Verbalisieren von Melodien, Akkordfolgen, Sounds, Rhythmen und Formen bzw. Übertragung in graphische Zeichen. Erlernen von instrumenten- und stilspezifischen Fachbegriffen und Notationsformen. Einbeziehung computergestützter Formen bzw. internationaler Lernprogramme im Bereich des „ear training".

 

hh) Studiopraktikum 1 38 PR, 2 SSt.

Die Arbeit im Tonstudio ist im Berufsleben von Popularmusikern ein elementarer Bestandteil. Die Lehrveranstaltung Studiopraktikum soll daher den Studierenden ein Grundverständnis im Bereich der Tonstudiopraxis ermöglichen. Beginnend mit den tontechnischen Grundlagen soll über Arrangementtätigkeit in Hinblick auf Tonaufnahmen bis hin zu instrumentenspezifischen Aufnahmepraktiken ein Spektrum der wichtigsten Arbeitsschritte und Methoden vermittelt werden. Tontechnische Grundlagen: Mikrofonierung, Bauarten der Mikrofone, Richtcharakteristika, instrumentenspezifisches Mikrofonieren, Signalwege, analoge und digitale Aufzeichnungsverfahren, Grundlagen des Harddisk-Recording (File Formate, Bitrate, Samplingfrequenz usw.), Arrangementarbeiten in Hinblick auf Tonaufnahmen.

ii) Computerpraktikum 1 1 UE, 2 SSt.

Das Computerpraktikum soll die Studierenden in das Erarbeiten von Musik am Computer, dem in der heutigen modernen Musikproduktion eine zentrale Rolle zukommt, einführen: Hard und Softwarekunde, erstellen von Songs mit Midi- und Audiosequenzen, Loopbearbeitung, Sounddesign, Sampling, Klangsynthese etc.

I.B. 2. Pädagogisches Studienfeld

a) Physiologie des Musizierens 1 VU, 0,5 SSt.

Praxisbezogene Vermittlung der Erkenntnisse der Musikphysiologie. Ausgehend von angewandter Anatomie, Physiologie und Neurologie sind die wichtigsten Ziele die Prophylaxe von Berufserkrankungen, Anregungen zur Optimierung von Übe- und Trainingstechniken. Die Erweiterung durch Physiologie des Musizierens 2 (Wahlfach) wird empfohlen. Nur zu belegen, wenn nicht im Rahmen der Didaktik des jeweiligen Instruments eine physiologische Veranstaltung angeboten wird.

b) Didaktische Grundlagen und Lehrpraxis der Elementaren Musikpädagogik SU, 2 SSt.

Die Lehrveranstaltung bietet einen Einstieg in den Fachbereich der Elementaren Musikpädagogik, wobei die Verknüpfung der vermittelten theoretischen Grundlagen mit den Erfahrungen der Lehrpraxis im Zentrum steht. Die Studierenden haben die Möglichkeit, die spezifischen Bedingungen des Unterrichts durch Hospitation in einer elementaren Musiziergruppe kennenzulernen und in Unterrichtsversuchen die eigene Lehrkompetenz in diesem Fachbereich zu erproben. Darüber hinaus wird der Transfer des ganzheitlichen Ansatzes der Elementaren Musikpädagogik auf den Instrumentalunterricht reflektiert.

 

c) Didaktik des Instruments (Gesangs) 1- 4 39 SU, je 2 SSt.

Das Ziel der Lehrveranstaltung Didaktik des Instruments (Gesangs) ist der Erwerb von neuen Kenntnissen als Grundlage für das Unterrichten, sowie das Verfügbarmachen von vorhandenem Wissen und bereits erworbenen Fähigkeiten für das pädagogische Handeln. Das jeweilige zentrale künstlerische Fach bildet dabei den Ausgangpunkt für die Auseinandersetzung mit Fragen des Lernens und des Lehrens im Fall des konkreten Instruments (Gesangs), mit der musikalischen, didaktischen und methodischen Literatur des Instruments (Gesangs) sowie allfälligen Curricula, mit den akustischen und physiologischen Bedingungen des Instruments (Gesangs) sowie der Vermittlung der Musik und des Musizierens – dies alles in systematischer wie historischer Perspektive. Dabei ist die Vielfalt und spezifische Problematik der Unterrichtsfelder ebenso zu berücksichtigen wie die Vielfalt von Musik. Die Anschaulichkeit der inhaltlichen Vermittlung, das Herstellen des Praxisbezuges sowie die Vernetzung mit den künstlerischen, wissenschaftlichen und den anderen pädagogischen Fächern ist ein zentrales Anliegen der Didaktik des Instruments. Je nach Entscheid der Fachgruppe (im Einvernehmen mit der Studienkommission IGP) kann eine der Didaktik-LV auch alternativ angeboten werden: So wird z. B. bei zkF Gesang Didaktik 1 durch „Anatomie und Physiologie für Sänger“ VK 1 SSt. sowie „Kinder- und Jugendstimmbildung“ VU 1 SSt. ersetzt, bei zkF Blasinstrument Didaktik 1 nur mit 1 SSt. gehalten und um „Atem- und Körperphysiologie“ VK 1 SSt. ergänzt und im Rahmen der Didaktik des Cembalos ein Stimmpraktikum angeboten.

d) Didaktik der Popularmusik 1,2 40 VU, je 2 SSt.

1: Didaktische Ansätze der Einbeziehung von Pop und Jazz in schulischen und außerschulischen Institutionen, Einführung in die diesbezügliche Literatur, Kennenlernen von Unterrichtsmodellen und Materialien. Leitung von Schülerensembles: Arbeit mit Wiederholungsmodellen und stiltypischen Mustern, Eröffnung von Improvisationsmöglichkeiten, Repertoireauswahl, Gestaltung von Coverversionen nach Maßgabe der Möglichkeiten (Ausstattung, Fähigkeiten der Schüler), Reflexion der fachlichen und sozialen Unterrichtprozesse am Beispiel von Gruppen-, und Ensembleunterricht mit Anfängern und Fortgeschrittenen.

2: Modelle der musikalisch-kreativen Arbeit im schulischen und außerschulischen Bereich (improvisieren, komponieren, Songs schreiben, inszenieren). Vermittlung und Diskussion der einschlägigen Literatur zu kultureller Animation und Anregung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu künstlerischer Kreativität. Möglichkeiten der Weiterführung des durch das breite Spektrum der elementaren Musikpädagogik angelegten kreativen Potentials im Rahmen von Musikschulen und verwandten Institutionen (Musiktheater, Improvisationsensemble, Songwriting, Computermusik)

Improvisation mit klassisch ausgebildeten Schülern, Möglichkeiten der Arbeit mit Schülern in Krisensituationen, Gestaltung von lokalen Events im Bereich der Popularmusik bzw. neuer Musikströmungen insgesamt.

e) – g) Lehrpraxis des Instruments / Gesangs SU

Allgemeines: Die Ziele der Lehrveranstaltungen Lehrpraxis sind das Erproben, Vertiefen und Weiterentwickeln der künstlerischen, didaktischen, pädagogischen und menschlichen Handlungskompetenz in der Praxis. Dabei soll die Beobachtungsfähigkeit, das bewusste Planen und Durchführen von Unterricht und dessen kritische Auswertung geschult werden. Die Auseinandersetzung und Begegnung mit den wesentlichsten Unterrichtssituationen wie Einzel-, Partner-, Gruppen-, Klassen-, Anfänger- und Fortgeschrittenenunterricht sowie den verschiedenen Altersstufen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) soll auf das breite Spektrum des beruflichen Alltags als Instrumentallehrer vorbereiten. Wenn auch die einzelnen Lehrpraxen jeweils nicht auf eine bestimmte Alterstufe gerichtet sind, so ist doch dafür Sorge zu tragen, dass jedenfalls in einer der absolvierten Lehrpraxen der Unterricht mit Kindern im Mittelpunkt steht.

 

e) Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern 1,2 SU, je 2 SSt.

Diese Lehrveranstaltung konzentriert sich nicht zwangsläufig auf eine bestimmte Altersgruppe, sondern geht auf die speziellen Anforderungen des Unterrichts mit Anfängern überhaupt ein. Zentrale Themen sind die ersten Schritte am Instrument und des Musizierens, das Wecken und Erhalten der Begeisterung für diesen Lernprozess, das Kennenlernen und Anwenden geeigneter Übungs- und Vortragsliteratur sowie die auf die jeweilige Schülerpersönlichkeit und Thematik abgestimmten Unterrichtsweisen und Sozialformen. Dabei ist im Auge zu halten, dass gerade Anfangsunterricht die umfassende musikalische Ausbildung von Schülern im Auge haben muss (Gehörbildung, rhythmische Schulung etc.). In diesem Zusammenhang wird die weiterführende Belegung des Moduls „Arbeitsweisen der Elementaren Musikpädagogik im Instrumental- und Gesangsunterricht“ empfohlen (Magisterstudium).

f) Lehrpraxis Unterricht an der Musikschule SU, 2 SSt.

Das Ziel dieser Lehrveranstaltung ist das Kennenlernen der realen Bedingungen an der Musikschule und des Musikschulwesens in Österreich. Dabei geht es um die Organisation, die Planung, das Zeitmanagement und das Abhalten von Unterricht in allen Formen (Einzel-, Gruppenunterricht usw.) und die Begegnung mit den für die Musikschule „typischen“ Schülern und deren Eltern. Durchführung an einer Musikschule in Wien oder Umgebung, im Block an einer Musikschule in den übrigen Bundesländern (jeweils Betreuung durch Mentoren) oder durch Supervision bei ausgeprägt vorhandener Lehrerfahrung und aktueller Lehrpraxis.

g) Lehrpraxis des Instruments / Gesangs 1,2 SU, 2 SSt. (LP 1) sowie 1 SSt. (LP 2)

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung geht es um eine Vertiefung der bereits erworbenen Fähigkeiten als Lehrer. Auf Basis der bereits gesammelten Erfahrungen soll nun Verantwortung für einen Schüler oder eine Schülerin übernommen werden. Die längerfristige Planung und Zielorientierung des Unterrichts, das Arbeiten mit fortgeschrittenen Schüler und die Begleitung ihrer menschlichen und musikalischen Entwicklung sind wichtige Aspekte dieser Lehrpraxis.

h) Didaktische und methodische Probleme des Musikschulunterrichts (Allgemeine Didaktik des Instrumental– und Gesangsunterrichts 2) SE, 1 SSt.

Im Nachgang zur instrumentspezifischen bzw. vokalen Lehrpraxis widmet sich die Lehrveranstaltung ausgewählten didaktischen Fragen insbesondere im Blick auf Zielgruppen, kulturelle Bedingungen und pädagogische Aufgaben sowie Organisationsformen des Musikschulunterrichts, die im Rahmen der universitätsinternen Lehrpraxis nur gestreift werden konnten. Module zu Themen wie „Instrumentalunterricht und Gehörbildung“ „frühinstrumentaler Unterricht“, „Instrumental- und Gesangspädagogik mit Senioren“, „Neue Medien an der Musikschule“ oder „Zur Verknüpfung von Einzelunterweisung und verschiedenen Formen des Gruppenunterrichts“ sollen – kurz vor der Bakkalaureatsprüfung und dem Erwerb einer Lehrbefähigung - die pädagogische Realität des Unterrichts an einer Musikschule instrumentenübergreifend in den Blick zu nehmen. Die Themen, aus denen ausgewählt werden kann, werden jeweils über ein Studienjahr modular angeboten. Eine Erweiterung der LV durch das Wahlfach Allgemeine Didaktik des Instrumental- und Gesangsunterrichts 3 ist möglich.

i) Organisations- und Projektarbeit an der Musikschule SX, 1 SSt.

In dem Maße, in dem Musikschulen ein vielfältiges Schulleben entwickeln und Präsenz in ihrem kommunalen Umfeld zeigen, ist der Musikschullehrer in einer organisatorischen Handlungskompetenz gefragt, die zwar über die unterrichtliche Kompetenz hinausgeht, aber auf seine pädagogischen Zielvorstellungen bezogen sein sollte. Durch das Befassen mit Fragen wie Elternarbeit, flexible Unterrichtsorganisation, neue Formen von Klassenabenden, Prüfungs- und Wettbewerbsvorbereitung, durch die Einbindung in konkrete Projekte und unter der Anleitung erfahrener Musikschulpraktiker soll die Lehrveranstaltung die Möglichkeit zur Erweiterung sozialer, kommunikativer und organisatorischer Kompetenzen im Bezug auf die pädagogische Kompetenz bieten. Über die konkrete Projektarbeit hinaus soll auch der kultur- und bildungspolitische Kontext von Musikschularbeit in den Blick kommen.

I.B. 3. Wissenschaftliches Studienfeld

a) Akustik, Instrumentenkunde und Instrumentarien der Musik VU, 2 SSt.

In der Lehrveranstaltung werden die zahlreichen Phänomene der musikalischen Akustik sowie die zugehörigen Grundlagen der Instrumentenkunde behandelt. Inhalt ist die Erzeugung, räumliche Ausbreitung und Wahrnehmung (Verarbeitung im Gehirn) von Klang. Durch Experimente und praktische Vorführungen werden die theoretischen Grundlagen den Studierenden nähergebracht und damit gleichzeitig eine weitergehende Neugier geweckt. Alle Instrumentengruppen wie Schlag-, Saiten-, und Blasinstrumente, elektroakustische Instrumente und die menschliche Stimme sind Teil des Inhalts. Neben den wichtigsten Grundlagen werden vor allem die neuesten Erkenntnisse der internationalen Musikinstrumentenforschung und deren Auswirkung auf die Spielpraxis behandelt. Grundlagen der Psychoakustik (können wir unseren Ohren überhaupt trauen?) werden anhand speziell ausgewählter Experimente erläutert. Weiterführende und tiefergehende Beschäftigung mit diesem modernen und relativ neuen Wissenschaftszweig wird angeregt.

b) Spezielle musikalische Strukturanalyse PS, 2 SSt.

Inhalte siehe unter c), aber bezogen auf das Repertoire des gewählten Instruments / Gesangs

c) Form- und Strukturanalyse VK, 2 SSt.

Die Vorlesung (mit Konversatorium) dient der Vermittlung von Grundkenntnissen über analytische Darstellungsmethoden und Konzepte. Die Erkenntnisse über strukturelle, formale und inhaltliche Komponenten von Musikstücken werden innerhalb des stilistischen Wandels betrachtet sowie in Hinblick auf die Bedeutung der Umsetzung analytischer Ergebnisse auf die musikalische Interpretation. Analytische Grundbegriffe wie musikalische Logik, entwickelnde Variation, Periode und Satz, motivisch-thematische Arbeit u.ä. werden diskutiert.

d) Musikgeschichte (Überblick) 2 41 VK, 2 SSt.

Text siehe Studieneingangsphase

e) Musik nach 1945 VK, 2 SSt.

In dieser Lehrveranstaltung werden anhand themenorientierter Schwerpunktsetzungen verschiedene Aspekte der jüngeren Musikgeschichte thematisiert und problematisiert. Interdisziplinäre Verknüpfungen mit den angrenzenden Fachwissenschaften sollen zudem den diskursiven Charakter der Lehrveranstaltung (mit Konversatorium) unterstreichen.

f) Stilkunde und Aufführungspraxis 1 (Einführung) 42 VK, 2 SSt.

Die Vorlesung soll zunächst das Bewusstsein wecken, bei der Interpretation älterer Musik auf korrekte Notentexte zurückzugreifen, und Kriterien an die Hand geben, schlechte Ausgaben als solche zu erkennen; insbesondere geht es dabei auch darum, „übliche„ Herausgeberzusätze zu hinterfragen. Sodann werden die wichtigsten Kapitel der Aufführungspraxis („alte“ Tonalität samt Akzidentienproblem, Tempo- und Proportionsfragen, Besetzung Alter Musik, Diminution und Ornamentik, Artikulation, historisches Instrumentarium und historische Stimmungen sowie Symbolik und Rhetorik) einführend behandelt.

 

g) Einführung in Volksmusik und Ethnomusikologie VX, 2 SSt.

Neben den Fragen zum Begriff „Volksmusik“ und dessen Umfeld sowie einer Einführung in die musikwissenschaftliche Disziplin Ethnomusikologie werden in dieser Lehrveranstaltung z. B. im Überblick stilistische Eigenheiten der österreichischen Volksmusik vorgestellt. Dabei wird auf Bedürfnisse des späteren (pädagogischen) Berufsfeldes der Studierenden besonders auf die praktische Anwendbarkeit der behandelten Themen Augenmerk gelegt. Dem jeweiligen aktuellen Lehrinhalt folgend wird die Lehrveranstaltung als Exkursion geführt.

Die Inhalte der Lehrveranstaltung können auch auf andere europäische oder außereuropäische „Volksmusiken“ bzw. neu entstandene Mischformen ausgerichtet sein („World Music“).

h) Musikwirtschaft 1 43 VK, 2 SSt.

Es werden ausgewählte Fragestellungen der Musikökonomie und der Musikwirtschaft behandelt, insbesondere aus den Bereichen globaler Musikmarkt, Musikindustrie und Neue Medien, Musikcopyright und Rechteverwertung, Organisation der Musikwirtschaft und deren Management. Zu Themen wie „Tonträgerunternehmen" (Majors, Indies), „rechtliche Rahmenbedingungen", Onlinemusik", „Musikproduktion, -marketing, -promotion, -distribution" etc. sollen auch Branchen-vertreter in die Lehrveranstaltung eingeladen werden.

i) Einführung in die wissenschaftliche Arbeitstechnik PS, 1 SSt.

Folgende Fragen werden behandelt: Wie findet und verwertet man wissenschaftliche Literatur? Wie liest man wissenschaftliche Texte? Wie schreibt man wissenschaftliche Texte? Wie zitiert man richtig? Was ist Wissenschaftlichkeit? In Hinblick auf die Abfassung von Bakkalaureats- und Magisterarbeiten auch: Wahl und Eingrenzung eines Themas, Erstellung eines Arbeitsplans, Quellen-Recherche, formale Kriterien einer wissenschaftlichen Arbeit etc.

Die Veranstaltung ist zu belegen, bevor mit der Abfassung von Bakkalaureatsarbeiten begonnen wird. Die erfolgreiche Absolvierung der Lehrveranstaltung ist auch die Voraussetzung für den Besuche der Seminare nach l) bis r).

sowie zur Wahl 2 Lehrveranstaltungen aus dem folgenden Seminarangebot (jeweils SE, je 2 SSt.)

j) Musikgeschichtliches Seminar 1

Aufbauend auf die musikgeschichtlichen Vorlesungen wird ein ausgewähltes Thema der Musikgeschichte vertiefend und exemplarisch bearbeitet.

k) Seminar Musikalische Strukturanalyse 1

Das Seminar hat die Vertiefung der in der Vorlesung gewonnenen Kenntnisse zum Ziel und bietet Raum zur Erprobung unterschiedlicher Methoden und Zugänge an ausgewählten Werken eines Komponisten, einer Gattung oder einer Epoche (je nach Vorgabe des inhaltlichen Rahmens des Seminars).

l) Kulturgeschichtliches Seminar 1

Das Seminar Kulturgeschichte setzt den in der LV Einführung in Kulturgeschichte und Kultursoziologie eingeschlagenen Ansatz mit eigenständiger, selbstverantwortlicher Arbeit der Studierenden innerhalb eines vorgegebenen Rahmenthemas im Sinne des Zieles der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Auseinandersetzung fort.

 

m) Musiksoziologisches Seminar 1

Einführung in die musiksoziologische Denkweise. Ausgehend von einer kritischen Analyse der akustischen Umwelt und der damit zusammenhängenden Thematik der Musik des Alltags werden konkrete Fragen wie z.B. Werbemusik, funktionelle Musik und Musik jugendlicher Subkulturen behandelt. Weiters werden für die Musikpädagogik relevante Bereiche aus dem Musikleben der Gegenwart einer musiksoziologischen Analyse unterzogen (Kulturindustrien, Hörverhalten, Musikpräferenzen usw.).

n) Seminar Stilkunde und Aufführungspraxis 1 (Vergleichende Interpretationskritik)

Aufbauend auf die Vorlesung „Stilkunde und Aufführungspraxis 1„ werden in exemplarischer Weise Einspielungen von Werken verschiedener Stilepochen dahingehend untersucht, ob die Künstler sich von historischem Bewußtsein bzw. von grundsätzlicher Beachtung seinerzeitiger Selbstverständlichkeiten haben leiten lassen. Dabei werden jeweils Überlieferung, Komponistenhinweise, zeitgenössische Schulwerke und allgemeine Ästhetik der Zeit in die Überlegungen einbezogen.

o) Seminar Theorie und Geschichte der Popularmusik 1

Anhand exemplarischer Beispiele werden Dimensionen und Methoden einer den Genres der Popularmusik adäquaten Stilanalyse erarbeitet. Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit sowohl auf verschiedene Aspekte des künstlerischen „Textes" (im semiotischen Sinn) als auch auf Strukturen des Musikmarkts, Publikumskulturen bzw. Rezeptionsweisen und historisch-gesellschaftliche Zusammenhänge. Ziel ist die Entwicklung von Interpretationen auf der Basis von primärem, journalistischem und wissenschaftlichem Material.

p) Seminar Volksmusik und Ethnomusikologie SX 1

Die LV wird grundsätzlich als Exkursion geführt und bietet eine Vertiefung in Spezialthemen der Volksmusik bzw. Ethnomusikologie, wobei dem Prinzip der Darstellung „Einheit in der Vielfalt“ Rechnung getragen wird. Dabei werden die thematischen Inhalte auf den gesamten europäischen Raum ausgeweitet. Fragen der vielfältigen Anwendbarkeit sogenannter „ethnischer Musik“ werden ebenso behandelt wie auch Studien zu musikstilistischen Besonderheiten der entsprechenden europäischen Regionen ausgeführt werden. Die Lehrveranstaltung bzw. Exkursion schließt mit einer schriftlichen Arbeit oder einem ausgearbeiteten Medienbeitrag ab.

q) Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 1

Themen aus den Bereichen Kulturökonomie, Marketing, Projektmanagement, Berufsfeldforschung sowie Kulturtheorie und Kunstphilosophie in exemplarischer Verdichtung. Dabei wird dem Berufsfeld Musikschule ebenso Rechnung getragen wie den Rezeptions- und Distributionsformen populärer Kultur in Österreich.

r) Seminar Musikalische Akustik

Vertiefende Fortführung der in der Lehrveranstaltung „Akustik, Instrumentenkunde und Instrumentarien der Musik“ angeschnittenen Themenbereiche im seminaristischer Form und Anregung zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit in diesem Gebiet. Auseinandersetzung mit neuesten internationalen Methoden zur Klang- und Qualitätsbeurteilung sowie zur Optimierung von Musikinstrumenten.

I. C. Ergänzende Schwerpunkte

Im Rahmen der für das Bakkalaureatsstudium vorgeschriebenen Pflichtstunden haben die Studierenden einen der folgenden ergänzenden Schwerpunkte im Umfang von 12 SSt. zu belegen. Nach Maßgabe freier Plätze kann auch ein weiterer Schwerpunkt unter Einsatz der freien Wahlstunden belegt werden.

 

I.C. 1. Schwerpunkt 2. Instrument/Gesang bzw. 2. Instrument/Gesang Popularmusik

Studienziel: Erweiterung der instrumentalen bzw. vokalen Erfahrung, Grundlegung einer zusätzlichen Lehrqualifikation

Eingangsvoraussetzungen: Instrumentale Vorkenntnisse im Umfang von Zweites Instrument 1,2; spezielle Bedingungen für die einzelnen Instrumente bzw. Gesang werden von den Fachgruppen aufgestellt

I.C. 1.A Zweites Instrument / Gesang (Klassik) für Klassiker

a) Zweites Instrument / Gesang 3-8 KE, je 1 SSt.

b) Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs 1 VK, 2 SSt.

Es sind auf Empfehlung des Leiters der LV wahlweise 2 Stunden aus dem Didaktikangebot des jeweiligen ersten Instruments bzw. des Gesangs zu absolvieren - Fachbeschreibung siehe dort (siehe auch spezielle Beschlüsse der Studienkommission). Der Besuch einer weiteren Didaktik-Veranstaltung des ersten Instruments wird dringend empfohlen (Wahlfach).

c) Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des zweiten Instruments / Gesangs 1,2 SU, je 2 SSt.

Entspricht Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des ersten Instruments/ Gesangs 1,2. Fachbeschreibung siehe dort.

Empfehlungen Zur sinnvollen Ergänzung dieses Schwerpunkts wird der Besuch der folgenden Lehrveranstaltung (Wahlbereich) dringend empfohlen:

Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs 2

I.C. 1.B Zweites Instrument (Popularmusik) für Popularmusiker

a) Zweites Instrument / Gesang der Popularmusik 3-8 KE, je 1 SSt.

b) Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs der Popularmusik 1 VK, 2 SSt.

Es sind auf Empfehlung des Leiters der LV wahlweise 2 Stunden aus dem Didaktikangebot des jeweiligen ersten Instruments bzw. des Gesangs der Popularmusik zu absolvieren. Fachbeschreibung siehe dort (siehe auch spezielle Beschlüsse der Studienkommission). Der Besuch einer weiteren Didaktik-Veranstaltung des ersten Instruments / Gesangs der Popularmusik wird dringend empfohlen (Wahlfach).

c) Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des zweiten Instruments / Gesangs der Popularmusik 1,2 SU, je 2 SSt.

Entspricht Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des ersten Instruments/ Gesangs der Popularmusik 1,2. Fachbeschreibung siehe dort.

Empfehlungen: Zur sinnvollen Ergänzung dieses Schwerpunkts wird der Besuch der folgenden Lehrveranstaltung (Wahlbereich) dringend empfohlen:

Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs der P opularmusik 2

 

I.C. 1.C Zweites Instrument / Gesang (Popularmusik) für Klassiker

a) Zweites Instrument / Gesang der Popularmusik 3-8 KE, je 1 SSt.

b) Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs der Popularmusik 1 VK, 2 SSt.

Es sind auf Empfehlung des Leiters der LV wahlweise 2 Stunden aus dem Didaktikangebot des jeweiligen ersten Instruments bzw. des Gesangs der Popularmusik bzw. der LV Didaktik der Popularmusik 1,2 zu absolvieren - Fachbeschreibung siehe dort (siehe auch spezielle Beschlüsse der Studienkommission). Der Besuch einer weiteren Didaktik-Veranstaltung des ersten Instruments wird dringend empfohlen (Wahlfach).

c) Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des zweiten Instruments / Gesangs der Popularmusik 1 SU, je 2 SS

Entspricht Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des ersten Instruments/ Gesangs der Popularmusik 1 Fachbeschreibung siehe dort.

d) Komposition und Arrangement Popularmusik 1

oder

e) Ensemble Popularmusik 1 (2,3,4)

Teilnahme mit dem gewählten zweiten Instrument.

Empfehlungen Zur sinnvollen Ergänzung dieses Schwerpunkts wird der Besuch der folgenden Lehrveranstaltungen (Wahlbereich) dringend empfohlen:

Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs 2

Lehrpraxis des zweiten Instruments 2

I.C. 1.D Zweites Instrument (Klassik) für Popularmusiker

a) Zweites Instrument / Gesang 3-8 KE, je 1 SSt.

b) Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs 1 VK, 2 SSt.

Es sind auf Empfehlung des Leiters der LV wahlweise 2 Stunden aus dem Didaktikangebot des jeweiligen ersten Instruments bzw. des Gesangs zu absolvieren - Fachbeschreibung siehe dort (siehe auch spezielle Beschlüsse der Studienkommission). Der Besuch einer weiteren Didaktik-Veranstaltung des ersten Instruments wird dringend empfohlen (Wahlfach).

c) Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des zweiten Instruments / Gesangs 1,2 SU, je 2 SSt.

Entspricht Lehrpraxis Unterricht mit Anfängern des ersten Instruments/ Gesangs. Fachbeschreibung siehe dort.

Empfehlungen Zur sinnvollen Ergänzung des Schwerpunkts Zweites Instrument /Gesang wird der Besuch der folgenden Lehrveranstaltungen (Wahlbereich) dringend empfohlen:

Didaktik des zweiten Instruments / Gesangs 2

Ensemble (Klassik) 2 (3)

Teilnahme mit dem gewählten zweiten Instrument

 

I.C. 2. Schwerpunkt Korrepetition

Studienziel: Der Schwerpunkt Korrepetition richtet sich an Studierende der Hauptfächer Klavier, Cembalo und Orgel. Ziel des Schwerpunkts ist es, „Klavierspieler“ heranzubilden, die von der Begleitung barocker Continuo-Sonaten bis zur (auch improvisierten) Begleitung von Popularmusik einsetzbar sind, mit der wichtigsten, vorallem im Musikschulbereich verwendeten Literatur vertraut sind, die an Blattspiel und schnelles Lernen neuer Werke gewöhnt sind und auch den musikalischen wie menschlichen Aspekten des Begleitens gewachsen sind.

Eingangsvoraussetzungen: Voraussetzungen sind Freude am Begleiten, sehr gute pianistische Fähigkeiten (der Unterricht wird am Klavier erteilt), Blattspielkenntnisse sowie die Absolvierung der Lehrveranstaltungen zkF Klavier, Cembalo oder Orgel 2 oder 4 mit sehr gutem oder gutem Erfolg. Die Wahl des Schwerpunkts ist vom Vorhandensein der limitierten Unterrichtsplätze abhängig.

a) Klavierpraxis für Korrepetitoren und Continuo-Spiel 1,2 KE, je 1 SSt.

Die Studierenden werden mit barocken Continuo-Werken vertraut gemacht werden und sollten im Sinne einer angewandten Harmonielehre und unter Berücksichtigung aufführungspraktischer Erkenntnisse bezifferte Bässe spielen lernen. Weiters geht es um Fähigkeiten wie das Transponieren von Liedern u.ä.

b) Partiturspiel KE, 1 SSt.

Lesen transponierender Instrumente und (für Pianisten) neuer Schlüssel etc.

c) Blattlesen, Repertoirestudium und Korrepetitionspraxis (Klassik) 1-4 KE (1-3) sowie KL (4), je 1 SSt.

Jeweils 1 Semester lang setzt sich ein Student intensiv mit der wichtigsten Literatur für Sänger, Streicher und Bläser auseinander, lernt mit Klavierauszügen umzugehen und verbessert seine Blattspielfähigkeit sowie seine Lerntechnik. Gleichzeitig wird er von seinem jeweiligen Lehrveranstaltungsleiter im laufenden Unterricht als Korrepetitor eingesetzt, wobei dieser die geeigneten Situationen auswählt. Die Begleitung von Veranstaltungen und Prüfungen ist Teil der Ausbildung; im vierten Semester soll der/die Studierende ein selbständig gewähltes Projekt im Bereich Korrepetition durchführen, wobei er „Coaching“ im Kleingruppenunterricht erhält.

d) Korrepetition und Hospitation (Klassik) 1,2 UE, je 0,5 SSt.

Fortführung der LV unter c) durch Einsatz der Studierenden im regulären Unterricht der zentralen künstlerischen Fächer

e) Blattlesen, Repertoirestudium und Korrepetitionspraxis (Popularmusik) 1,2 KE, je 1 SSt.

Ähnliche Zielsetzung wie unter c) beschrieben, jedoch unter starker Berücksichtigung der Improvisation in der Begleitung

f) Korrepetition und Hospitation (Popularmusik) 1,2 UE, je 0,5 SSt.

Fortführung der LV unter e) durch Einsatz der Studierenden im regulären Unterricht der zentralen künstlerischen Fächer

 

I.C. 3. Schwerpunkt Chor- und Ensembleleitung

Studienziel: Der Schwerpunkt Chor- und Ensembleleitung soll ein Angebot für alle Studierenden sein, die auf dem Gebiet des Dirigierens und Leitens von Vokal- bzw. Instrumentalensemble weiterführende praktische Erfahrungen sammeln möchten. Aufbauend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen des eigenen Ensemblemusizierens soll die Entwicklung musikalisch gestalterischer Fähigkeiten gefördert, die dirigiertechnischen Kenntnisse weiterentwickelt und die Probenarbeit mit Chor bzw. Instrumentalensemble geübt werden. Weitere Fächer wie Einzel-, Gruppen- und Jugendstimmbildung, Partiturspiel oder Arrangement bieten die Möglichkeit, in wesentlichen Bereichen des Musikleitens zusätzliche Kenntnisse zu erwerben. Wesentlicher Bestandteil des Schwerpunktes ist die Realisierung von Projekten/Aufführungen innerhalb und außerhalb der Universität, die nicht nur die musikalische Vorbereitung, Probenarbeit und Leitung durch Studierende vorsieht, sondern auch den in der Musikschulpraxis so bedeutenden planerischen und organisatorischen Bereich thematisiert.

Eingangsvoraussetzungen: gehobene Klavierkenntnisse und dirigentisches Geschick

a) Leitung von Instrumental- und Vokalensemble 3,4 KL, je 2 SSt.

Im Rahmen von Einzel- und Kleingruppenunterricht sollen die schlagtechnischen Fähigkeiten erweitert und vertieft, sowie das Erkennen, Strukturieren und Überblicken musikalischer Zusammenhänge gefördert werden. Ziel ist, eine eigene, gefestigte gestalterische musikalische Vorstellung zu entwickeln und diese dann einer größeren vokalen oder instrumentalen Gruppe im Rahmen einer erfolgreichen Probenarbeit zu vermitteln. Die nötige Zielorientiertheit soll durch Projekte/Aufführungen innerhalb und außerhalb der Universität gewährleistet werden, bei denen die Studierenden nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten die musikalische Vorbereitung und Leitung der Aufführung übernehmen, und auch in die planerischen und organisatorischen Vorarbeiten einbezogen werden.

b) Didaktik und Reflexion der Ensembleleitung VK, 2 SSt.

Die LV soll einerseits Gelegenheit schaffen für die Reflexion des eigenen dirigentischen Tuns, das Beleuchten der vielfältigen Facetten des musikalischen Leitens von der Schlagtechnik über die Probentechnik bis hin zu psychologischen und gruppendynamischen Phänomenen. Andererseits soll sie auch den Rahmen für die theoretische Auseinandersetzung mit verschiedensten Aspekten und Themen im Zusammenhang mit dem Dirigieren bieten. Dabei handelt es sich u.a. um Fragen der Aufführungspraxis, unterschiedlicher interpretatorische Ansätze, instrumentenspezifische Aspekte, stimmbildnerische Themen und nicht zuletzt um didaktische Fragen.

c) Instrumental- bzw. Vokalprojekt EU, 2 SSt.

„Vokal- bzw. Instrumentalprojekt“ bezeichnet eine projektbezogene LV (= eine Aufführung oder ein Konzert) in der Studierende (im Chor) singend oder (in einem Instrumentalensemble/Orchester) spielend teilnehmen.

d) Partiturspiel 3,4 KE, je 1 SSt.

Kenntnisse in Partiturspiel und Korrepetition sind insbesondere in der chorischen Praxis von großer Bedeutung. Über Grundkenntnisse hinaus, die auch im Rahmen des „Dirigierens“ thematisiert werden, soll diese LV soll dazu verhelfen, einfache Partituren überschauen und spielen zu können, und die Studierenden mit den Grundzügen des Korrepetierensvertraut machen.

e) Stimmbildung 1,2 KL, je 1 SSt.

Eigene stimmbildnerische Erfahrung stellt für jegliche musikalische Betätigung eine wichtige Bereicherung dar. Gilt es doch das unmittelbarste, allen Menschen zugängliche musikalische Ausdrucksmittel, das Singen, zu entwickeln und zu verfeinern. Davon werden gerade Ensembleleiter profitieren, für die ein gepflegtes eigenes Singen in ihrer klanglich-musikalischen Arbeit sowohl im Chor als auch im instrumentalen Bereich von großem Vorteil ist.

Empfehlungen Zur sinnvollen Ergänzung des Schwerpunkts Chor- und Ensembleleitung wird der Besuch folgender Lehrveranstaltungen im Wahlfachbereich dringend empfohlen:

Grundlagen der Instrumentation und elementares Arrangieren SU, 2 SSt. (siehe Schwerpunkt Musikkunde)

Gruppen- und Jugendstimmbildung SU, 1 SSt.

Projektplanung und –organisation SU, 1 SSt.

I.C. 4. Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik

Studienziel: Ziel des Schwerpunkts ist es, den künstlerischen und pädagogischen Aspekt des Fachbereichs kennenzulernen und typische Arbeitsweisen der Elementaren Musikpädagogik zu erproben und zu vertiefen. Auf der künstlerischen Ebene geht es um die Verbindung von Musik, Sprache, Bewegung und bildnerischen Gestaltungsformen, im pädagogischen Bereich um den ganzheitlichen, prozess- und handlungsorientierten Unterrichtsansatz. Die Lehrveranstaltungen sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass Theorie, Praxis und Reflexion einander ergänzen und vernetztes Lernen ermöglichen. Die in diesem Schwerpunkt erworbenen Kompetenzen können neben der Musikschultätigkeit auch in anderen pädagogischen Berufsfeldern wirksam werden.

Eingangsvoraussetzungen: Absolvierung des Pflichtfaches „Didaktische Grundlagen und Lehrpraxis der Elementaren Musikpädagogik“

a) Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 1, UE, 2 SSt.

In dieser LV wird das wechselseitige Zusammenwirken von Musik und Bewegung (Musik in Bewegung umsetzen, Bewegung musikalisch gestalten) erfahren und reflektiert. Im Zentrum stehen gemeinsam erlebte und gestaltete, auf dem Prinzip der Ganzheitlichkeit aufbauende Prozesse intensiver Musikbegegnung. Die Studierenden werden durch gezielte Übungen und die Verwendung verschiedener Materialien angeregt, ihre Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeiten zu erweitern und unterschiedliche Kommunikationsformen zu erproben. Weitere wichtige Inhalte sind die Auseinandersetzung mit Improvisation, das Kennenlernen und Erfinden von Tänzen, instrumentale und vokale Bewegungsbegleitung sowie methodische Anregungen für den Unterricht. Die anschließende Belegung des Fachs Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 2 wird dringend empfohlen.

b) Fachdidaktisches Seminar 1 der Elementaren Musikpädagogik SE, 2 SSt.

Die Lehrveranstaltung verbindet Theorie und Praxis und vermittelt ein vertieftes Verständnis für den ganzheitlichen Ansatz der Elementaren Musikpädagogik. Wesentlich ist der künstlerisch-pädagogische Ansatz im Umgang mit Musik und Bewegung in der Arbeit mit Gruppen und die Bearbeitung daraus resultierender Fragestellungen. Im Hinblick auf die Didaktik im engeren Sinn werden unterschiedliche Ebenen deutlich: die Ebene der individuellen Erfahrung, die Ebene der Reflexion, die zur Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz beiträgt sowie die Ebene der theoretischen Integration, in der durch Literaturstudium größere Zusammenhänge von Theorie und Praxis in ihrer ständigen Wechselwirkung erkannt werden.

c) Instrumentalpraxis 1 für Elementare Musikpädagogik – Percussion und Mallets UE, 1 SSt.

Da Percussions und Mallets in der elementaren Musizierpraxis eine zentrale Rolle spielen, kommt dem Erwerb von Fertigkeiten auf diesen Instrumenten eine besondere Bedeutung zu. Inhalte sind das Kennenlernen des umfangreichen Instrumentariums, das Erlernen einiger grundlegender Spieltechniken sowie der differenzierte Einsatz der Instrumente im Unterricht. Zusätzlich werden instrumentenspezifische Rhythmen und einfache Arrangements erarbeitet und praxisorientierte Musiziermodelle entwickelt.

 

d) Instrumentalpraxis 2 für Elementare Musikpädagogik - Klavier KL, 1 SSt.

Diese LV fokussiert zwei wichtige Aspekte der Unterrichtspraxis auf diesem Instrument: Zum Einen lernen die Studierenden Möglichkeiten kennen, das Klavier als Klang- und Spielraum für Improvisationen und Gestaltungen von Gruppenteilnehmern (z.B. Kinder einer Früherziehungsgruppe) zu nutzen. Zum Anderen werden sie mit ausgewähltem Tonmaterial, einfachen Akkordverbindungen und differenzierten Spielmustern vertraut gemacht, die die Basis für Stimmungs- und Charakterimprovisationen sowie für das Begleiten von Bewegung, Spielstücken und Liedern bilden.

Oder alternativ:

e) Instrumentalpraxis 2 für Elementare Musikpädagogik – Gitarre KL, 1 SSt.

In dieser Lehrveranstaltung geht es um den fantasievollen Umgang mit Spieltechniken auf der Gitarre, der den vielfältigen Situationen der Unterrichtspraxis angemessen ist. Dabei werden die Vorkenntnisse der Studierenden berücksichtigt. Es sollen Fertigkeiten erworben werden, die es ermöglichen, den Stimmungsgehalt der Musik zu verstärken und das Singen und Musizieren in der Gruppe zu fördern und zu stützen. Neben dem Aufbau eines Liedrepertoires wird die eigenständige Adaption von bestehenden Unterrichtsmaterialien angeregt.

f) Vokalpraxis für Elementare Musikpädagogik 1,2 UE, 1 SSt.

Diese Lehrveranstaltung ermöglicht es den Studierenden, ihre eigene Stimme bewusst zu erleben und die Funktionen von Atem und Körper beim Singen zu erfahren. Darauf aufbauend verhelfen stimmtechnische Übungen zum natürlichen und tragfähigen Einsatz der Sprech- und Singstimme. Spielerisches Experimentieren und Improvisieren eröffnen Wege zu einer fantasievollen vokalen Ausdrucksvielfalt. Weiters werden Informationen über die Stimmphysiologie (im Besonderen die Spezifika der Kinderstimme) vermittelt und ein stilistisch breit gefächertes Liedrepertoire erarbeitet.

g) Didaktik 1 der Elementaren Musikpädagogik (Unterrichtspraxis) SU, 2 SSt.

Ziel dieser LV ist es, den Studierenden über die Erfahrungen des Pflichtfaches hinaus einen vertiefenden Einblick in den Fachbereich zu ermöglichen. In der theoretischen Aufarbeitung werden die einzelnen Aktionsbereiche der Elementaren Musikpädagogik ausführlich dargestellt und ihre Verknüpfungsmöglichkeiten aufgezeigt. Im lehrpraktischen Teil sollen die Studierenden die erworbenen Kenntnisse auf Grundlage eigenständig erstellter Unterrichtsentwürfe in elementaren Musiziergruppen umsetzen. In der anschließenden Reflexion werden Kriterien für eine umfassende Unterrichtsbeobachtung verbalisiert und anhand von Beispielen diskutiert.

h) Didaktik 2 der Elementaren Musikpädagogik (mit Lehrproben) SU, 2 SSt.

Voraussetzung ist die Absolvierung folgender Lehrveranstaltungen:

Fachdidaktisches Seminar 1 der Elementaren Musikpädagogik

Didaktik 1 der Elementaren Musikpädagogik (Unterrichtspraxis)

Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 1,2

Die Studierenden sollen ihre Lernerfahrungen aus den anderen Lehrveranstaltungen des Schwerpunkts einbringen, reflektieren und für die Praxis nutzbar machen. Im Zentrum stehen mehrere Lehrproben, die intensiv vor- und nachbereitet werden. Die ausführliche Evaluierung und gezielte Anregungen zur Selbstwahrnehmung ermöglichen es den Studierenden, ihre Kompetenz als Elementare Musikpädagogen zu vertiefen. Der Diskurs über methodisch-didaktische Fragen führt zu einer konstruktiv-kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrerpersönlichkeit.

 

Empfehlungen: Zur sinnvollen Ergänzung des Schwerpunkts EMP wird der Besuch folgender Lehrveranstaltungen im Wahlfachbereich dringend empfohlen:

Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 2 UE, 2 SSt.

Entwicklungspsychologie 1,2 VK

Instrumentalpraxis 2 für Elementare Musikpädagogik, KL - Klavier oder Gitarre (das im Schwerpunkt nicht gewählte Instrument)

I.C. 5. Schwerpunkt Improvisation und neue Musikströmungen

Studienziel: Entwicklung improvisatorischen Ausdrucksvermögens durch praktische und reflexive Auseinandersetzung mit verschiedensten Formen der Improvisation in variablen Besetzungen („Improvisationslaboratorium“). Anregung zu schöpferischer Gestaltung im Bereich der Vielfalt neuer Musikströmungen und aktueller Verbindungen verschiedener Kunstsparten. Studium neuer Werke und Konzepte. Erfahren und Erlernen von Möglichkeiten der Erweckung und Entfaltung des kreativen Potenzials von Schülern in Musikschulen und verwandten Institutionen.

Eingangsvoraussetzungen: Spezielles Interesse an der Förderung musikalisch-kreativer Arbeit sowohl als künstlerische wie auch pädagogische Aufgabenstellung. Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Pluralität neuer Musik- und Kunstströmungen. Absolvierung des Pflichtfaches „Ensemble 1 (Musikalische Kommunikation)" oder „Improvisation im Ensemble 1“.

a) Improvisation und neue Musikströmungen 1, 2 KL, 1. Semester 2 SSt. / 2. Semester 1 SSt.

Kleingruppe (maximal 4 Studierende), der Fokus liegt auf dem improvisatorischen Ausdrucksvermögen des (der) einzelnen Studierenden im zentralen künstlerischen Fach. Es sollen sowohl auf eine Instrumentengattung beschränkte als auch gemischte Gruppen möglich sein. Einführung in die Klangmöglichkeiten der jeweiligen Instrumente und ihre Erweiterbarkeit. Erlernen der augenblicklichen Umsetzung von Klangvorstellungen in Spielbewegungen anhand von modalen, dur-moll-tonalen, rhythmusorientierten und aleatorischen Modellen. Umgang mit verschiedenen Notationsformen. Studium zeitgenössischer notierter Werke.

b) Improvisation und neue Musikströmungen im Ensemble 1,2 EU, 1. Semester 2 SSt., 2. Semester 1 SSt.

Erlernen verschiedenster Improvisationsformen aus Neuer Musik, Jazz, World Music, Elektronik, historischer Musik etc. Entwicklung der Fähigkeit, sich in künstlerische Gruppenprozesse sensibel agierend und reagierend einbringen zu können. Arbeit mit unterschiedlichen Konzepten und Zugängen, Möglichkeiten der Verbindung von kompositorisch fixierten und improvisierten, Anregung der Studierenden zur Entwicklung und Erprobung eigener Konzepte. Die zwei Semester sollten von unterschiedlichen Dozenten angeboten werden.

c) Improvisation im Ensemble (Multimedia) EU, 2 SSt.

Übungen und Projektarbeit mit einer die Kunstsparten übergreifenden Thematik: Musik und Literatur, Theater, Kabarett, Tanz, Performance, Film etc. Einsatz von Medien zur Bild- und Tonaufzeichnung (MiniDisc, Foto, Video, DVD, etc.), Präsentationvon der Arbeitsergebnissen.

d) Seminar Improvisation und neue Musikströmungen 1 SE, 1 SSt.

Theorie der Improvisation, schriftlose und schriftliche Musikkulturen, Improvisation in Kunst- und Volksmusiktraditionen, Improvisation im Kontext aktueller Musik und anderer Künste. Die Inhalte dieses Seminars sollen anhand verschiedenster Beispiele auf Bild- und Tonträgern vorgestellt, diskutiert und reflexiv bearbeitet werden. Die Einbeziehung von Gästen aus aktuellen Musikszenen wäre wünschenswert.

 

e) Praktikum Elektronik 1 PR, 1 SSt.

Praktische Kenntnis digitaler Möglichkeiten der Klanggenerierung, -speicherung, -steuerung und –aufzeichnung. Einsetzbarkeit in verschiedenen musikalischen Kontexten. Arbeit mit Musikprogrammen (lernen, üben, anwenden), Möglichkeiten von Live-Elektronik.

f) Didaktik von Improvisation und neuen Musikströmungen VU, 2 SSt.

Modelle der Arbeit mit Improvisation und neuen Musikströmungen Musik im schulischen und außerschulischen Bereich. Vermittlung und Diskussion der einschlägigen Literatur zu kultureller Animation und Anregung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu künstlerischer Kreativität. Möglichkeiten der Weiterführung des durch das breite Spektrum der „elementaren Musikpädagogik“ angelegten kreativen Potentials im Rahmen von Musikschulen und verwandten Institutionen (Musiktheater, Improvisationsensemble, Songwriting, Computermusik etc.). Improvisation mit klassisch ausgebildeten Schülern, Möglichkeiten von Improvisation und neuen Musikströmungen bei der Arbeit mit Schülern in Krisensituationen etc. Die Inhalte der Lehrveranstaltung entsprechen weitgehend den Inhalten der LV Didaktik der Popularmusik 2.

Empfehlungen: Zur sinnvollen Ergänzung des Schwerpunkts Improvisation und neue Musikströmungen wird der Besuch folgender Lehrveranstaltungen im Wahlfachbereich dringend empfohlen:

Improvisation und neue Musikströmungen 3 KL, 1 SSt.

Improvisation und neue Musikströnungen im Ensemble 3 EU, 1 SSt.

Seminar Improvisation und neue Musikströmungen 2 SE, 1 SSt.

Praktikum Elektronik 2 PR, 1 SSt.

I.C. 6. Schwerpunkt Volksmusik und Ethnomusikologie

Studienziel: Ziel des Schwerpunkts Volksmusik und Ethnomusikologie ist der Erwerb von Zusatzqualifikationen, die besonders im Arbeitsfeld der Musikschulen eingesetzt werden kann. Die Absolventen sollen befähigt sein, die ständig anwachsenden vielfältigen Bedürfnisse seitens der Bevölkerung im Bereich Volksmusik in komplexer Weise abzudecken, dies in kritischer Auseinandersetzung mit diversen volkskulturellen Erscheinungsformen. Volksmusik und Bereiche der Ethnomusikologie sind dabei nicht (nur) als eine Gattung / ein Stil in der vielfältigen Angebotspalette einer Musikschule zu sehen, sondern stellen ein notwendiges Kulturphänomen für die gesamte Bevölkerung dar.

Das Schwerpunktziel ist daher weniger die Ausbildung zum „Bühnenkünstler“ – zum spezialisierten Musiker, sondern die Bildung eines in Theorie und Praxis gleichermaßen geschulten Kulturvermittlers.

Die Inhalte des Schwerpunktes sind variabel und richten sich nach den „Neigungen“ der Studierenden, die sich ergeben können: durch das angemeldete Hauptfachinstrument, ein individuelles Vorwissen und/oder bereits erworbene Erfahrungen, aber auch durch die geographischen oder kulturellen Herkunft.

Eingangsvoraussetzungen: Absolvierung der Lehrveranstaltung Einführung in Volksmusik und Ethnomusikologie

a) Volksmusikpraktikum 1-4, KL, je 1 SSt.

Im Kleingruppenunterricht werden die verschiedensten Instrumente der Volksmusik in Österreich (Maultrommel, Borduninstrumente, Schwegel, „klassische“ Instrumente im volksmusikalischen Gebrauch,...) und zum Vergleich ausgewähltes europäisches Instrumentarium vorgestellt und deren Grundlagen an Spieltechniken gezeigt. Es erfolgt der Unterricht durch Spezialisten auf einem vom Studenten / von der Studentin bereits beherrschten Instrument (Geige, Klarinette, Saxophon, Trompete / Flügelhorn, und Volksmusikinstrumente wie Schwegel, Zither, Hack brett, Harmonika, etc.)

 

b) Bewegungs- und Tanzpraktikum 1,2 EU, je 2 SSt.

Die Lehrveranstaltung geht von choreographischen Grundformen aus, wie sie im traditionellen Gebrauch zur Musik verwendet werden: Gehen, Springen, Drehen, Einzelschrittkombinationen, Körperschlagmuster, Arm- und Beinfiguren usw. Davon ausgehend wird in Beispielen Gemeinsames und Unterschiedliches aus vornehmlich europäischen historischen und rezenten Tanzkulturen erarbeitet.

c) Ethnomusikologie 1 SE, 2 SSt.

Das musikalisch „Fremde“ ist in einer multikulturellen Gesellschaft und in einer globalisierten Welt so nahe gerückt wie nie zuvor. Was wissen wir aber wirklich darüber und wie „fremd“ ist es tatsächlich? Den Studierenden soll vermittelt werden, wie diese anderen musikalischen Welten funktionieren, welche Musiksysteme dahinter stehen, wie man einen persönlichen Zugang finden und dieses Wissen in der praktischen Musikvermittlung nützen kann. Angewandte Ethnomusikologie heißt, die Erfahrung des „Fremden“ kreativ und positiv zu nützen.

d) Europäische Volksmusik SU, 2 SSt.

Historisch – typologische Seminarübung mit wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten.

Empfehlungen:

Management der Volksmusik (Projektunterricht) SU, 2 SSt.

Ziel dieser Lehrveranstaltung ist die Erstellung von Konzepten zur zeitgemäßen Vermittlung von Volksmusik. Lehrinhalt sind neben der Didaktik der Volksmusik – Ethnomusikolgie; ausgehend von der Analyse bestehender volksmusikalischer Ereignisse werden Ansätze zum Managen von Volksmusik-„Veranstaltungen“ ausgearbeitet.

Außerdem: Die vorstehenden Fächer sind zumeist praxisorientiert! Es wird daher empfohlen, aus dem Bereich der freien Wahlfächer weitere Lehrveranstaltungen zur Volksmusik – Ethnomusikologie mit theoretischen Inhalten zu wählen.

I.C. 7. Schwerpunkt Musikkunde

Studienziel: Erwerb einer zusätzlichen Lehrqualifikation als Lehrer für Musikkunde an Musikschulen.

Eingangsvoraussetzungen: Erfolgreicher Besuch der Lehrveranstaltungen „Satzlehre1,2“ und „Gehörbildung 1,2“.

a) Didaktik und Lehrpraxis Musikkunde 1,2 SU, je 2 SSt.

Die Lehrveranstaltung „Didaktik und Lehrpraxis Musikkunde“ ist ganzheitlich orientiert. Wesentliche Unterrichtsinhalte sind Planung und Gestaltung des Musikkunde-Unterrichts unter Miteinbeziehung fachrelevanter Unterrichtsliteratur. Durch Unterrichtsbeobachtung und eigene Lehrversuche sowie ihre Vor- und Nachbesprechung, didaktische Aufarbeitung und Reflexion, wird auf das spätere Berufsfeld „Musikschule“ praxisnah vorbereitet.

b) Hospitation an Musikschulen mit Betreuung SU, 1 SSt.

In Ergänzung zur Lehrveranstaltung Didaktik und Lehrpraxis Musikkunde wird an einigen Musikschulen die Möglichkeit geboten, beim Musikkunde-Unterricht zu hospitieren und diesen mit den jeweiligen Fachlehrern zu besprechen.

c) Musikkunde 1,2 SU, je 2 SSt.

Hören, Tonsatz, Analyse etc. werden nicht nur in engerer fachlicher Hinsicht, sondern auch unter methodisch-didaktischen Gesichtspunkten und im Hinblick auf ihre praktische Umsetzbarkeit im Musikschulunterricht betrieben.

d) Grundlagen der Instrumentation und des Arrangierens SU, 2 SSt.

Die Musikschulpraxis verlangt häufig flexibles Arbeiten mit verschiedensten Besetzungen. Die Lehrveranstaltung soll Grundkenntnisse des üblichen Instrumentariums und seiner spezifischen Einsatzmöglichkeiten erörtern und praktische Erfahrungen in einfachem, instrumentengerechtem Arrangieren vermitteln.

e) Elementares Musizieren UE, 1 SSt.

In dieser Lehrveranstaltung werden instrumentalpraktische Fertigkeiten, insbesondere auf Percussions, Mallets und geeigneten Saiten- und Blasinstrumenten (z.B. Leier, Monochord etc.), vermittelt. Darüber hinaus werden einige für den elementaren Bereich typische Musizier- und Improvisationsimpulse erprobt und die wechselseitigen Verbindungen zu Bewegung, Sprache und visuellen Ausdrucksformen reflektiert.

Empfehlungen: Zur sinnvollen Ergänzung des Schwerpunkts Musikkunde wird der Besuch der folgenden Lehrveranstaltungen im Wahlfachbereich dringend empfohlen:

Pop- und Jazzharmonielehre 2

I.C. 8. Schwerpunkt Komposition und Produktion

Studienziel: Entwicklung kompositorischen Ausdrucksvermögens durch praktische und reflexive Auseinandersetzung mit verschiedensten Formen der Komposition für variable Besetzungen. Anregung zu schöpferischer Produktion und Distribution im Bereich der Vielfalt neuer Musikströmungen und im Rahmen aktueller Marktgegebenheiten. Studium der Möglichkeiten neuer Technologien und Konzepte. Erfahren und Erlernen von Möglichkeiten der Erweckung und Entfaltung des kreativen Potenzials von Schülern in Musikschulen und verwandten Institutionen.

Eingangsvoraussetzungen: Spezielles Interesse an der Förderung musikalisch-kreativer Arbeit sowohl als künstlerische wie auch pädagogische Aufgabenstellung. Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Pluralität neuer Musik- und Kunstströmungen sowie den sich rasch wandelnden Rahmenbedingungen musikalischer Kommunikation.

wahlweise

a) Komposition und Arrangement Popularmusik 4 SU, 2 SSt.

Komponieren und Arrangieren in Stilen der Popularmusik für Fortgeschrittene, Ausarbeitung individueller Ideen für verschiedene Besetzungstypen.

oder

b) Komposition neuer Musik 1 SU, 2 SSt.

Perspektiven des Komponierens in der Gegenwart, Arbeit mit Materialien und Konzepten aus dem Feld der zeitgenössischen E-Musik (mit offenen Grenzen in Richtung Jazz, Elektronik, Weltmusik,...), Ausarbeitung individueller Ideen für verschiedenste Besetzungen.

c) Songwriting 1 UE, 1 SSt.

Strukturaufbau von Songs: Form, Melodik, Harmonik, Rhythmik, Sound; Verbindung von Songteilen, Hooklines, Riffs, Verbindung von Text und Musik; Analyse von Beispielen, eigenständige kreative Arbeit

d) Lyricwriting 1 UE, 1 SSt.

Reimstrukturen, Unterschiede zwischen Gedicht und Liedtext, Images, Titel, Metaphorik, Analyse von Beispielen, eigenständige kreative Arbeit (Schreibwerkstatt)

e) Musikproduktion 1 UE, 1 SSt.

Soundkreation, Arrangementmöglichkeiten in verschiedenen Stilen, Vorproduktion von Kompositionen bzw. Songs mit Hilfe von Computermusikprogrammen / Hard Disc Recording, Midi- und Audio-recording und –bearbeitung, Herstellung von Demos.

f) Musikproduktion 2 (Studioproduktion) UE, 2 SSt.

Aufnahme, Mischung und Mastering von vorproduziertem Material: Koordination von Produktionsterminen, stilgerechte Gestaltung eines Klangbildes, Möglichkeiten digitaler Nachbearbeitung.

g) Computerpraktikum 2 PR, 1 SSt.

Der Computer als Produktionsmittel und als Marketing-Instrument: Multimedia, Gestaltung einer Home-Page, Möglichkeiten des Internet, On Line Distribution

h) Performance 1 UE, 2 SSt.

Einführung in Bühnenpräsenz, Tanz / Choreographie, Kostüm / Maske, Vorbereitung und Präsentation eines kurzen live-Acts auf der Basis der Studioproduktion, Arbeit mit Video als Feedback, Vorproduktion eines Live-Mitschnitts oder Videoclips (Kameraführung, Digitalschnitt).

i) Exkursionen zu Musikwirtschaft 1 EX, 1 SSt.

Exkursionen zu Institutionen musikbezogener Produktion und Distribution in Österreich (Konzertveranstalter, Tonträgerfirma, ORF, Filmstudio etc.). Vor- und Nachbereitung der Exkursionen.

j) Praktikum Musikwirtschaft 1 PR, 1 SSt.

Entwicklung eines Marketing-Konzeptes für das im Studio aufgenommene bzw. live präsentierte eigene Produkt: Graphik, Werbung, Budget, Distributionswege, Ansprechpartner, etc.

Empfehlungen Zur sinnvollen Ergänzung des Schwerpunkts Improvisation und neue Musikströmungen wird der Besuch folgender Lehrveranstaltungen dringend empfohlen:

Studierende mit zkF Instrument/Gesang (Klassik): Didaktik der Popularmusik 2

Studierende mit zkF Instrument/Gesang Popularmusik: Seminar Improvisation und neue Musikströmungen 1,2

I.C. 9. Freier Schwerpunkt

Bei ähnlich fachverwandter und mit Bezug auf das Berufsbild des Instrumental(Gesangs)pädagogen vorgenommener Zusammenstellung von Lehrveranstaltungen kann die Studienkommission / das entscheidungsbefugte Kollegialorgan für Studienangelegenheiten über Antrag eines Studierenden weitere Fächerbündel (im Ausmaß von wenigstens 12 SSt.) als „Schwerpunkt" anerkennen und analog im Zeugnis ausweisen (nach Maßgabe des Studienangebotes). Der Antrag hiezu muss vor der endgültigen Wahl des Schwerpunktes gestellt bzw. genehmigt werden. Möglichkeiten z. B. Alte Musik, Komposition und Produktion, Musikwissenschaft sowie auch Kombinationen von Modulangeboten bzw. freien Wahlfächern aus dem Magisterstudium IGP bzw. aus anderen Studienrichtungen.

 

II. Freie Wahlfächer (für Bakkalaureats- und Magisterstudium) - Beispiele

Prinzipiell sind alle Fächer in den ergänzenden Schwerpunkten als Wahlfach belegbar – unter Berücksichtigung vorhandener Kapazitäten.

Satzlehre 6

Gehörbildung 6

Hospitationen UE, 2 SSt. (über das Bakkalaureatsstudium verteilt)

Je SSt. 14 Hospitationsstunden:

a) an Musikschulen

b) bei einem Lehrer des eigenen zkF’s an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

c) bei anderen Lehrern des eigenen zkF’s an allen Musikuniversitäten und Konservatorien

d) nach freiem Ermessen (auch z. B. Unterricht in anderen künstlerischen Disziplinen des Hauses)

Bei längeren Hospitationsphasen sollten unbedingt das Gespräch mit dem besuchten Lehrer gesucht werden.

Assistenz für Studienplanung und –organisation UE, 1 SSt.

Mitarbeit bei der Durchführung künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Lehrveranstaltungen; dabei Entwicklung von organisatorischer und sozialer Kompetenz; Assistenzmöglichkeiten werden bei Bedarf von den Insituten angeboten; die Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung und in Universitätsgremien ist anrechenbar.

Klavier und Klavierpraktikum 5,6 (nur für Gitarristen) KE, je 1 SSt.

Klavier und Klavierpraktikum 7,8 KE, je 1 SSt.

Improvisation im Ensemble 3,4 EU, je 2 SSt.

Korrepetition 1-6 KE, je 0.5 SSt.

Ensemble 4 (alle Besetzungen und Bereiche) EU, 2 SSt.

Kammerchor

Orchester

Gitarrenpraktikum1,244 KE, je 1 SSt.

Percussionspraktikum1,2 1 EU, je 2 SSt.

Überblick über die wichtigsten Percussionsinstrumente und deren Verwendung in verschiedenen Stilbereichen der Popularmusik (Rock, Pop, Latin, Fusion, Jazz,...), grundlegende Spieltechniken und typische Patterns (Claves - Pattern, Mambo, Samba,...), Improvisation. Technische Grundlagen und Rhythmen am

Gesangspraktikum1,2 1 KE, je 1 SSt.

Ensemble Popularmusik 3,4 EU, 2 SSt.

Big Band 2 EU, 2 SSt.

 

Musikermedizinische Fragestunde und Praktische Übungen

Beratung und Unterstützung der Studenten bei Auftreten von Beschwerden (Überlastungssyndrome o.a.), Sensibilisierung für Problemsituationen. Erstellen von individuell angepaßten Trainingsprogrammen zur Prophylaxe und Sekundärprophylaxe von Beschwerden. Vermittlung an außeruniversitäre Einrichtungen, falls Beratung und Trainingsprogramme nicht zur Beschwerdefreiheit führen.

Physiologie des Musizierens 2 VU 1 SSt.

Vertiefung der im Grundkurs angebotenen Inhalte, Analyse von Haltung und Spielbewegung, Sensomotorik, Ergonomie, Biofeedback u.a.

Allgemeine Didaktik des Instrumental- und Gesangsunterrichts 3 SE 2 SSt.

Musikgeschichte 3,4 VK, je 2 SSt.

Notwendige Fortführung von Musikgeschichte 1,2

Forschungspraktikum Popularmusik 1,2 SX, je 2 SSt.

Empfohlen für Schwerpunkt Chor- und Ensembleleitung

Gruppen- und Jugendstimmbildung SU, 1 SSt.

Da häufig die Voraussetzungen für Einzelstimmbildung fehlen, ist es für Ensembleleiter im vokalen Bereich sehr wichtig, über Grundkenntnisse der chorischen- bzw. der Gruppenstimmbildung zu verfügen. Ein wichtiges Thema der LV ist der Bereich des chorischen „Einsingens“, aber auch spezifische Fragen der chorischen Stimmbildung und die besonderen Gegebenheiten im Umgang mit der Jugendstimme werden behandelt.

Projektplanung und –organisation SU, 1 SSt.

Planerische und organisatorische Aufgaben machen in der Praxis einen ganz wesentlichen Bestandteil des dirigentischen Arbeitsfeldes aus. Die LV soll in Zusammenhang mit Dirigierprojekten einschlägige Erfahrungen ermöglichen. Insbesondere geht es u.a. um Fragen der Programmplanung, der Veranstaltungsorganisation, der Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt der Projektfinanzierung.

Empfohlen für Schwerpunkt EMP:

Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 2 UE, 2 SSt.

Entwicklungspsychologie 1,2 VK, je 2 SSt.

Empfohlen für Schwerpunkt Volksmusik und Ethnomusikologie:

Management der Volksmusik (Projektunterricht) SU, 2 SSt.

Empfohlen für Schwerpunkt Improvisation und neue Musikströmungen:

Improvisation und neue Musikströmungen 3 KL, 1 SSt.

Improvisation und neue Musikströmungen im Ensemble 3 EU, 1 SSt.

Seminar Improvisation und neue Musikströmungen 2 SE, 1 SSt.

Praktikum Elektronik 2 PR, 1 SSt.

Weiterführende LV für Schwerpunkt Komposition und Produktion

Komposition zeitgenössischer Musik 2 SU, 2 SSt.

Performance 2,3 UE, je 2 SSt.

Exkursionen zu Musikwirtschaft 2 EX, 1 SSt.

Praktikum Musikwirtschaft 2 PR, 1 SSt.

Songwriting 2, UE, 1 SSt.

Lyricwriting 2, UE, 1 SSt.

Lehrveranstaltungen aus dem Fachbereich „Integrative Atem-, Stimm- und Bewegungsschulung“ (zu detaillierten Inhalten siehe Informationspapier des Fachbereichs):

Atemübungen für Bläser

Bewegungslehre

Haltung und Bewegung für Instrumentalisten und Sänger

Konzentrationspraxis

Konzentrationspraxis (Autogenes Training)

Atem, Stimme und Bewegung nach Hilde Langer-Rühl

Funktionelle Entspannung

Komposition und Arrangement Popularmusik 6 SE

Studiopraktikum 4

Stimmpraktikum (Cembalo)

Praktische Gerätekunde für elektroakustische Musikinstrumente PR, 2 SSt.

Anhand von praktischen Beispielen wird die Funktionsweise von Tonabnehmern, Effektgeräten, Verstärkern, Mischpulten, Synthesizern u.a. erläutert. Es soll eine umfassende Vorstellung vom Zusammenwirken der einzelnen Komponenten und von ihrer Auswirkung auf den Klang vermittelt werden.

Weitere Themen: Sicherheit, Löten von Kabeln, Herstellen von Adaptern, einfache Reparaturen und Modifikationen an E-Gitarren und anderen Geräten. Bei entsprechendem Interesse kann auch ein einfaches Effektgerät oder ein kleiner Verstärker gebaut werden.

Seminar Historische Aufführungspraxis

In dieser Lehrveranstaltung werden in jedem Semester (in Absprache mit den Studierenden) spezielle Themen aus dem gesamten Gebiet der Aufführungspraxis exemplarisch behandelt; besonderer Wert wird dabei auf die selbständige Benützung jeweils zeitgenössischer Lehrwerke, auf das Einbedenken von Komponistenäußerungen sowie auf das Verstehen zeittypischer Notationspraktiken gelegt.

Seminare Stilkunde und Aufführungspraxis in der Neuen Musik

Diese (thematisch wechselnden) Seminare arbeiten spezielle Themen aus dem Gebiet der Neuen Musik auf, unter anderem auch im Zusammenhang mit Symposien des Institutes (Wien Modern etc.)

Historischer Tanz 1,2

Für zkF Cembalo

Elementare Musikpädagogik im Berufsalltag 1,2 SE

Fachdidaktisches Seminar der Elementaren Musikpädagogik 2 SE, 2 SSt.

Italienisch für Sänger UE, 2 SSt.

Musikpsychologie VK, 2 SSt.

Alle weiteren Lehrangebote der wissenschaftlichen Institute der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien

 

Inhaltsverzeichnis

Das Studium der Instrumental(Gesangs)pädagogik 2

Qualifikationsprofil 2

Das künstlerische Studienfeld 2

Das pädagogische Studienfeld 2

Das wissenschaftliche Studienfeld 2

Das Bakkalaureatsstudium 2

Zulassungsprüfung 2

Der Aufbau des Bakkalaureatsstudiums 2

Pflichtfächer in der Eingangsphase 2

Pflichtfächer im Bakkalaureatsstudium 2

Schwerpunkt(e) 2

Freie Wahlfächer 2

Nachweis von Vorkenntnissen 2

Prüfungen im Bakkalaureatsstudium 2

Lehrveranstaltungsprüfungen 2

Bakkalaureatsprüfung 2

Abkürzungen 2

ECTS-Punkte 2

Fächerbeschreibungen 2

I. A. Studieneingangsphase 2

I.A. 1. Künstlerisches Studienfeld 2

I.A. 2. Pädagogisches Studienfeld 2

I.A. 3. Wissenschaftliches Studienfeld 2

I. B. Bakkalaureatsstudium 2

I.B. 1. Künstlerisches Studienfeld 2

I.B. 2. Pädagogisches Studienfeld 2

I.B. 3. Wissenschaftliches Studienfeld 2

I. C. Ergänzende Schwerpunkte 2

I.C. 1. Schwerpunkt 2. Instrument/Gesang bzw. 2. Instrument/Gesang Popularmusik 2

I.C. 1.A Zweites Instrument / Gesang (Klassik) für Klassiker 2

I.C. 1.B Zweites Instrument (Popularmusik) für Popularmusiker 2

I.C. 1.C Zweites Instrument / Gesang (Popularmusik) für Klassiker 2

I.C. 1.D Zweites Instrument (Klassik) für Popularmusiker 2

I.C. 2. Schwerpunkt Korrepetition 2

I.C. 3. Schwerpunkt Chor- und Ensembleleitung 2

I.C. 4. Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik 2

I.C. 5. Schwerpunkt Improvisation und neue Musikströmungen 2

I.C. 6. Schwerpunkt Volksmusik und Ethnomusikologie 2

I.C. 7. Schwerpunkt Musikkunde 2

I.C. 8. Schwerpunkt Komposition und Produktion 2

I.C. 9. Freier Schwerpunkt 2

II. Freie Wahlfächer (für Bakkalaureats- und Magisterstudium) - Beispiele 2

Inhaltsverzeichnis 2

 

STUDIENPLAN

Magisterstudium

Instrumental(Gesangs)pädagogik

an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Korrigierte Fassung

Beschlüsse der Studienkommission Instrumental(Gesangs)pädagogik vom 5. Mai und 25. Juni 2003, nicht untersagt mit Schreiben des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 30. Juni 2003 (GZ.52.352/25-VII/6/2003)

Auf Grund des § 15 sowie der Bestimmungen der Anlage 1 Z 2a.11 des Universitäts-Studiengesetzes, (UniStG) BGBl I Nr. 48/1997 i. d. g. F., wird verordnet:

 

Das Magisterstudium

Ziel des Magisterstudiums ist die Heranbildung des hochqualifizierten Instrumental-(Gesangs)pädagogen. Der Absolvent 45 soll fähig sein, den sich wandelnden Anforderungen der Berufspraxis gerecht zu werden. Ausbildungsziel ist insbesondere die Weiterentwicklung der technischen und interpretatorischen Fähigkeiten im gewählten Instrument (Gesang), sowie die Fähigkeit zur selbständigen künstlerisch-wissenschaftlichen bzw. künstlerisch-pädagogischen Arbeit.

Zulassung

Zum Magisterstudium IGP zugelassen sind gemäß § 35 Abs. 4 (UniStG) Personen, die das Bakkalaureatsstudium Instrumental(Gesangs)pädagogik gemäß UniStG oder ein gleichwertiges (künstlerisch-pädagogisch-wissenschaftliches) Studium an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung abgeschlossen haben. Von fremdsprachigen Bewerbern ist die Beherrschung der deutschen Sprache zu verlangen. Die 1. Diplomprüfung der Studienrichtung Instrumental(Gesangs)pädagogik nach KHStG 1983 (Fassung 1991 Anlage A, Nr. 27) wird als abgeschlossene Bakkalaureatsprüfung anerkannt.

Pflichtfächer im Magisterstudium

Im Magisterstudium sind 51 („Klassik“) bzw. 45 („Popularmusik“) Semesterstunden zu absolvieren. Bereits angerechnete Pflichtfächer (Lehrveranstaltungen) müssen durch zusätzliche Wahlfächer kompensiert werden.

„Klassik“ (33 [35]) „Popularmusik“ (31)
4 Sem 2st. 8 Das zentrale künstlerische Fach - Magisterstudium 1-4 KE 4 Sem 2st. 8
[2 Sem 1st.] [2] [nur für zkF Gesang: Interpretationspraktikum KE 2      
1 Sem 2st. 2 Ensembleprojekt 1 EU Ensemble und Ensembleleitung Popularmusik 2 SU 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Ensembleprojekt 2 EU (für zkF Tasteninstrument und Gitarre) EU

[zkF Gesang, Streich- und Blasinstrument: Solokorrepetition 2 Sem 1st. 2]

Multimedia-Projekt (Tanz, Theater, Film, Video etc.) 1 Sem 2st. 2
2 Sem 1st. 2 Klavier und Begleitpraxis 1, 2 KE

(nicht: zkF Tasteninstrument)

[zkF Tasteninstrument: Klavierbegleitung 1, 2 KE

(wenn nicht 2 Sem. Korrepetition absolviert)]

Studiopraktikum (Studioproduktion) 3 PR 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Tonsatz für Musikpädagogen SU Komposition und Arrangement Popularmusik 5 SU 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Strukturanalyse und Repertoirekunde SE Ausgewählte Kapitel aus Theorie und Geschichte der Popularmusik VK 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Historische Aufführungspraxis 1 SE Musikwirtschaft 2 SX 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Musik der Gegenwart VU 1 Sem 2st. 2
1 Sem 2st. 2 Diplomandenseminar SE 1 Sem 2st. 2

 

2 Sem 2st. 4 zur Wahl 2 Seminare aus: zur Wahl 1 Seminar aus: 1 Sem 2st. 2
  4 Musikgeschichtliches Seminar 2 SE

Seminar Musikalische Strukturanalyse 2 SE

Kulturgeschichtliches Seminar 2 SE

Musiksoziologisches Seminar 2 SE

Seminar Stilkunde und Aufführungspraxis 2 SE

Seminar Theorie und Geschichte der Popularmusik 2 SE

Seminar Ethnomusikologie 2 SX

Seminar Musikalische Akustik 2 SE

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 2 SE

   
1 Sem 2st. 2 Bildungstheoretische Grundlagen des Instrumental(Gesangs)unterrichts  
(einschließlich didaktische Interpretation) SE
1 Sem 2st. 2
1 Sem 1st. 1 Didaktik und Lehrpraxis (Fortgeschrittene) SU 1 Sem 1st. 1
1 Sem 2st. 2 Ausgewählte Kapitel des Instrumentalunterrichts SE (für Instr.)

[für Gesang: Ausgewählte Kapitel des Gesangsunterrichts SE (Sänger)

Ausgewählte Kapitel der Didaktik der Popularmusik SE 1 Sem 2st. 2

Wahlpflichtfächer im Magisterstudium

Zusätzlich zu den ausgewiesenen Pflichtfächern müssen 12 Semesterstunden (Studierende des zkF Gesang/Klassik: 10; Studierende eines zkF aus dem Bereich der Popularmusik: 8) aus dem (wechselnden) Modul-Angebot für Studierende der Instrumental(Gesangs)pädagogik absolviert werden (2-3 Module); die Module fassen Lehrveranstaltungen im Gesamtrahmen von jeweils 4-6 Semesterstunden zu einer inhaltlichen Einheit zusammen und werden im Zeugnis ausgewiesen. Bei Studierenden mit einem zkF aus dem Bereich der Popularmusik hat zumindest eines der Module ein wissenschaftliches oder wissenschaftlich-künstlerisches Fächerbündel (im Ausmaß von 4 Semesterstunden) aus dem Bereich der Popularmusik zu sein. Bei ähnlich fachverwandter und mit Bezug auf das Berufsbild des Instrumental(Gesangs)pädagogen vorgenommener Zusammenstellung von Lehrveranstaltungen kann der Vorsitzende der Studienkommission / das entscheidungsbefugte Kollegialorgan für studienrechtliche Angelegenheiten über Antrag von Instituten, Lehrenden oder Studierenden weitere Fächerbündel als Modul anerkennen und analog im Zeugnis ausweisen. (Diese Anerkennungsmöglichkeit besteht auch für modulare Angebote aus anderen Studienrichtungen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.) Der Antrag hiezu muss vor der endgültigen Wahl des Moduls gestellt bzw. genehmigt werden. Bei der Koppelung mehrerer Module zu einem im Bakkalaureatsstudium vorgesehenen „Schwerpunkt“ kann dieser ebenfalls im Zeugnis ausgewiesen werden (wobei die Studierenden zu dessen allfälliger Komplettierung auch Freie Wahlfächer heranziehen können).

 

Beispiele für Module

·     Ensemble-Projekte: Orchester, Chor, Kammerchor, Musiktheater-Projekt, „cross over“ etc.

·     Musiktheater-Projekte (auch Musical, Tanz, Video, Performance)

·     Interpretations-Projekte mit spezieller Thematik

·     Komposition; Songwriting/Produktion etc. (spezielle Kompositions-Projekte)

·     Körperarbeit und IGP

·     Methoden der Gehörbildung

·     Pädagogische Projekte mit spezieller Thematik (z. B. Arbeitsweisen der elementaren musika-lischen Erziehung in der IGP, Modelle und Perspektiven der Musikschularbeit, Neue Medien im Musikschulunterricht, Unterricht von verhaltensauffälligen Schülern)

·     Didaktik der Ensemblearbeit, Ensembleleitung

·     Personalentwicklung und Qualitätsmanagement an der Musikschule

·     Projektarbeit außerhalb von Schule und Musikschule

·     Projekte von Instituten (auch künstlerisch-wissenschaftlich, künstlerisch-pädagogisch, wissenschaftlich-pädagogisch)

·     Regionales Kulturmanagement/Musikvermittlung

·     Themenzentrierte Theorie-Praxis-Projekte

·     Wissenschaftliche Projekte mit spezieller Thematik (z. B. Alte Musik, Musik der Wiener Klassik, Musik der Wiener Schule, Musik der Subkulturen, World Music etc.)

Freie Wahlfächer im Magisterstudium

Zusätzlich zu den Pflichtfächern und Pflichtwahlfächern müssen Freie Wahlfächer im Ausmaß von 6 Semesterstunden absolviert werden. Freie Wahlfächer können nur nach Maßgabe der vorhandenen Plätze belegt werden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass etliche Lehrveranstaltungen nicht jedes Semester angeboten werden (wir bitten um Beachtung der Informationen).

Als Freie Wahlfächer kommen sämtliche Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der österreichischen Universitäten in Betracht, insbesondere der Institute der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Hiebei können auch Studierende von „Klassik“-Instrumenten Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Popularmusik, sowie Studierende von „Popularmusik“-Instrumenten Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Klassik wählen. Es ist möglich, die Freien Wahlfächer zu einem zusätzlichen Modul (und in weiterer Folge auch, eventuell mit Modulen aus dem Wahlpflichtbereich gekoppelt, zu einem zusätzlichen Schwerpunkt) zu vereinen.

Beispiele für Freie Wahlfächer

·     Alle Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der Körperarbeit sowie des Lehrganges Atem-, Stimm- und Bewegungserziehung; Musikermedizinische Fragestunde u. Praktische Übungen; Musikphysiologie 2; Musikpsychologie.

·     Musikgeschichtliche, musikanalytische, stilkundliche bzw. aufführungspraktische, musiksoziologische, kulturgeschichtliche, ethnomusikologische, popularmusik-wissenschaftliche und andere wissenschaftliche Seminare.

·     Elementare Musikpädagogik im Berufsalltag 1,2 SE; Fachdidaktisches Seminar 2 der Elementaren Musikpädagogik; Entwicklungspsychologie; Lehrpraxis 7; Supervision

·     Komposition und Arrangement Popularmusik 6 SE; Improvisation im Ensemble 3,4; Studiopraktikum 2; Computerpraktikum 2; Praktika aus dem Bereich der Popularmusik

·     Ensemble 7,8; Kammerchor; Chor; Orchester; Historischer Tanz 1,2; Stimmpraktikum 1,2

·     Praktische Gerätekunde für Popularmusiker; Exkursionen zu Musikwirtschaft 1 EX

·     Partiturspiel 1,2 (empfohlen für Schwerpunkt Chor- und Ensembleleitung); Stimmbildung 3,4

 

Nachweis von Vorkenntnissen

Der Besuch der nachstehend angeführten Lehrveranstaltungen setzt die Ablegung einer Prüfung oder die Vorlage eines Zeugnisses über die erfolgreiche Teilnahme an einer der gleichfalls angeführten Lehrveranstaltungen, die die notwendigen Vorkenntnisse vermitteln, voraus:

Lehrveranstaltungen, die Vorkenntnisse voraussetzen LV, die Vorkenntnisse vermitteln
Historische Aufführungspraxis 1 Stilkunde und Aufführungspraxis 1
Musik der Gegenwart Musik nach 1945
Kulturgeschichtliches Seminar Einführung in die Kulturgeschichte
Seminar Stilkunde und Aufführungspraxis 2, 3 Stilkunde und Aufführungspraxis 1
Seminar Theorie und Geschichte der Popularmusik Stilgeschichte der Popularmusik 1
Semiar Volksmusik und Musikethnologie Einführung in die Volksmusik und Ethnomusikologie

Prüfungen im Magisterstudium

Lehrveranstaltungsprüfungen

(1) Die Feststellung des Studienerfolgs in den einzelnen Lehrveranstaltungstypen erfolgt wie im Bakkalaureatsstudium Instrumental(Gesangs)pädagogik angegeben.

(2) Mit „teilgenommen“ vermerkt wird der in einem für die Erreichung des Studienziels erforderlichen Ausmaß erfolgte Besuch in Lehrveranstaltungen wie Hochschulorchester, Ensemble-Projekt etc.

Magisterprüfung

(1) Ziel der Studienrichtung „Instrumental(Gesangs)pädagogik“ ist die Heranbildung des hochqualifizierten Instrumental(Gesangs)pädagogen. Der Absolvent soll fähig sein, den sich wandelnden Anforderungen der Berufspraxis gerecht zu werden. Ausbildungsziel, insbesondere des Magisterstudiums, ist die Weiterentwicklung der technischen und interpretatorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten im gewählten Instrument (Gesang), sowie die Fähigkeit zur selbständigen künstlerisch-wissenschaftlichen beziehungsweise künstlerisch-pädagogischen Arbeit.

(2) Die Magisterprüfung setzt sich zusammen aus

a) sämtlichen positiv absolvierten Pflicht-Lehrveranstaltungen sowie

b) einer kommissionellen Magisterprüfung.

(3) Die kommissionelle Magisterprüfung besteht aus drei Teilen. Der erste Teil umfasst das zentrale künstlerische Fach, der zweite Teil stellt eine Prüfung unter instrumental- (gesangs)didaktischem Aspekt dar, der dritte Teil besteht aus einer mündlichen Prüfung über das Fachgebiet der wissenschaftlichen Magisterarbeit.

(4) Die Prüfung im zentralen künstlerischen Fach gliedert sich in 2 Prüfungsteile:

a) Vortrag eines künstlerischen Programms

b) Vortrag eines künstlerischen Programms im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung. Das Vorspiel hat im Umfang mindestens einem Drittel eines Konzerts zu entsprechen. Voraussetzung für die Zulassung zu diesem Prüfungsteil ist die positive Beurteilung aus dem ersten Prüfungsteil (a).

 

(5) Der Studierende erstellt sein künstlerisches Prüfungsprogramm gemäß den Richtlinien der jeweiligen Instrumentalfachgruppe gemeinsam mit dem Lehrer des zentralen künstlerischen Faches, der ihn im zuletzt gemeldeten Semester unterrichtet hat. Dabei sind das Programm der internen, sowie der öffentlichen Prüfung unter dem Aspekt der persönlichen Profilbildung zusammenzustellen und haben das Ausmaß von insgesamt mindestens einem Konzertprogramm zu umfassen. Das Prüfungsprogramm muss (neben den sich aus den Richtlinien ergebenden Stücken) sowohl ein Werk aus dem Bereich der Kammermusik beinhalten, als auch ein Werk aus den zusätzlichen persönlichen Schwerpunktbildungen des Studierenden (z. B.: Eigenkomposition, Improvisation, anderes Genre, Werk mit spezifischer aufführungspraktischer Problematik); dieses Stück kann bei der Prüfung kurz erläutert werden.

(6) Die Prüfung unter instrumental(gesangs)didaktischem Aspekt umfasst Erläuterungen instrumental- bzw. gesangspädagogischer Aufgabenbereiche, sowie mehrerer, vom Kandidaten gewählter Werke in didaktischer, technischer, stilistischer und formaler Hinsicht; weiters schließt sie über Antrag des Kandidaten (bei der Anmeldung zur Prüfung) auch einen Lehrauftritt ein. Die zu erläuternden Werke sind (zu Demonstrationszwecken) ebenfalls zum Vortrag vorzubereiten; allfällige Schwerpunktsetzungen können eingebracht werden. Die Verpflichtung zu einem Lehrauftritt unter speziellem Aspekt ist möglich, wenn die Studienkommission / das entscheidungsbefugte Kollegialorgan für Studienangelegenheiten, dies über Antrag eine s Institutes (der Lehrer des betreffenden zkF) beschließt.

(7) Im dritten Teil der kommissionellen Magisterprüfung, welche als mündliche Prüfung über das Fachgebiet der Magisterarbeit stattfindet, hat der Kandidat Kenntnisse über das Fachgebiet der Magisterarbeit nachzuweisen, die über deren Thema hinausgehen und die Thematik der Magisterarbeit in einen größeren wissenschaftlichen Zusammenhang stellen. Auch hier können allfällige Schwerpunktsetzungen eingebracht werden.

(8) Nach dem positiven Abschluss der kommissionellen Magisterprüfung wird dem Studierenden der akademische Grad „Magister/Magistra der Künste“, lat. Bezeichnung „Magister/Magistra artium (Abk.:Mag. art.) verliehen.

(9) Im Magister-Zeugnis ausgewiesen werden je eine Note für die künstlerische Prüfung, die Prüfung unter instrumental(gesangs)didaktischem Aspekt, das Thema der Magisterarbeit, sowie eine Gesamtnote, die sich aus den Benotungen der Magisterarbeit, sowie der mündlichen Prüfung über das Fachgebiet der Magisterarbeit ergibt. Die Gesamtbeurteilung ergibt sich aus den drei Beurteilungen.

Magisterarbeit

Der Studierende hat durch selbständige Bearbeitung eines Themas aus einem der Studienrichtung zugehörigen wissenschaftlichen Fach den Erfolg der wissenschaftlichen Berufsvorbildung durch eine Magisterarbeit darzulegen. Der Studierende ist berechtigt, das Thema aus einer Anzahl von Vorschlägen des fachzuständigen Lehrers auszuwählen und selbst Themen vorzuschlagen. Die Themenstellung bzw. Themenwahl muß spätestens am Ende des 2. gemeldeten Semesters des Magisterstudiums erfolgen. Dem Lehrer, der das Thema der Magisterarbeit vergeben hat, obliegt auch die Betreuung des Studierenden bei der Ausarbeitung der Magisterarbeit und ihre Beurteilung. Die positive Beurteilung der Magisterarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung zur kommissionellen Magisterprüfung.

 

Abkürzungen

ECTS European Credit Transfer System

EU Ensembleunterricht

EX Exkursion

KE Künstlerischer Einzelunterricht

KL Kleingruppenunterricht

PR Praktikum

PS Proseminar

SE Seminar

SU Seminar mit Übung

SX Seminar mit Exkursion

UE Übung

VK Vorlesung mit Konversatorium

VO Vorlesung

VU Vorlesung mit Übung

VX Vorlesung mit Exkursion

zkF zentrales künstlerisches Fach

ECTS-Punkte

FACH Magisterstudium Bakkalaureats- und Magisterstudium
    ECTS   ECTS
Zentrales künstlerisches Fach 8 (+76) 42 24 (+224) 124
Satzlehre und Gehörbildung 2 (+ 4) 3 20 (+ 34) 27
Ensemble und Ensembleleitung 4 (+4) 4 19 (+ 19) 19
Instrumental- und Gesangspraktika 2 (+4) 3 16 (+ 34) 25
Wissenschaftliches Studienfeld 10 (+10) 10 37 (+ 49) 43
Diplomarbeit 2 (+ 58) 30 2 (+ 58) 30
Pädagogisches Studienfeld 5 (+11) 8 34,5 (+ 45,5) 40
Module 12 (+16) 14 12 (+ 16) 14
Freie Wahlfächer/Schwerpunkt 6 (+6) 6 22 (+ 38) 38
    120   360

 

I. Magisterstudium Instrumental- und Gesangspädagogik

Fächerbeschreibungen

I.A. Pflichtfächer

I.A.1. Künstlerisches Studienfeld

a) Zentrales künstlerisches Fach: das gewählte Instrument (Gesang) bzw. das gewählte Instrument (Gesang) der Popularmusik 9-12 KE, je 2 SSt.

Text siehe Studieneingangsphase Bakkalaureatsstudium sowie Präambel („Künstlerisches Studienfeld“).

b) Interpretationspraktikum 1,2 46 KE, je 1 SSt.

In dieser Lehrveranstaltung werden Werke spezieller Ausrichtung, Besetzung, Epochen oder Stile erarbeitet, die das übliche Gesangsrepertoire erweitern bzw. vertiefen. Dabei ist - als Ergänzung des Unterrichts im zkF - vor allem auch an Projektarbeit, Workshops und spezielle Interpretationskurse durch (auch wechselnde) Experten gedacht.

c) Solokorrepetition 11,12 47 KE, je 1 SSt.

Siehe Ausführungen zu Solokorrepetition 7,8 im Bakkalaureatsstudium.

d) Ensembleprojekt 1 48 EU, 2 SSt.

Ensemblearbeit in jeder Besetzung und Stilrichtung. Die Lehrveranstaltung kann auch durch Teilnahme am Multi-Mediaprojekt absolviert werden.

e) Multimedia-Projekt (Literatur, Tanz, Theater, Film, Video,...) 49 EU, 2 SSt.

In Auseinandersetzung mit einer oder mehrerer anderer Kunstsparten soll auf das jeweilige Medium bezogene Musik entwickelt werden (Songs ausgehend von Texten, Musik für Tanz / Performance, Theater- und Filmmusik etc.) bzw. fachkundig zu künstlerischer Arbeit mit den Möglichkeiten der jeweiligen Kunstsparte angeregt und angeleitet werden (Schreibwerkstatt, Gestaltung von Choreographien, Szenen, Drehbüchern etc.). Als Organisationsformen könnten Blockunterricht und Team-Teaching zur Anwendung kommen. Eine Weiterführung der Lehrveranstaltung durch ein Modul wäre denkbar und wünschenswert (z. B. Musiktheater-Projekt, Produktion eines Videoclips).

f) Ensembleprojekt 2 50 EU, 2 SSt.

Inhalte wie Ensembleprojekt 1

g) Klavierbegleitung 51 KE, 1 SSt.

Die Veranstaltung entfällt ganz oder teilweise, wenn im Bakkalaureatsstudium ein oder zwei Ensemblefächer Korrepetition zum Gegenstand hatten. Desgleichen nicht verpflichtend für Studierende, die im Bakkalaureatsstudium den Schwerpunkt „Korrepetition“ belegt haben.

 

h) Ensemble und Ensembleleitung Popularmusik 2 52 EU, 2 SSt.

Erarbeitung spezieller Aufgabenstellungen der Leitung von Gruppen im Bereich der Genres und Stile der Popularmusik. Realisierung (Einstudierung und Präsentation) von eigenen Kompositionen und Arrangements durch die Studierenden. Bezug zur Lehrveranstaltung „Komposition und Arrangement Popularmusik 4", angeboten, wenn möglich in Personalunion im gleichen oder darauf folgenden Semester.

i) Klavier und Begleitpraxis 1,2 53 KE, je 1 SSt.

Hinsichtlich Inhalt und Ziel Fortführung der LV „Klavier und Klavierpraktikum“ des Bakkalaureatsstudiums

j) Tonsatz für Musikpädagogen 54 SU, 2 SSt.

Voraussetzung: Absolvierung der LV Satzlehre 5

Aufbauend auf den Lehrveranstaltungen Satzlehre des Bakkalaureatsstudiums tonsetzerische Arbeiten unter besonderer Berücksichtigung der Notwendigkeiten des Berufsfelds (Arrangements, elementare Komposition, „Handstücke“, Einrichtung von Kompositionen etc.)

k) Komposition und Arrangement Popularmusik 5 55 SU, 2 SSt.

Erarbeitung spezieller Formen und Konzepte des Komponierens und Arrangierens in verschiedenen Stilfeldern. Auswahl und Schwerpunktsetzung durch jährlich wechselnde Dozenten bzw. Dozentinnen aus dem In- und Ausland. Musikalisch-kreative Arbeit im Spannungsfeld zwischen dem Studium ausgewählter (Personal-)Stile und der individuellen Profilbildung der Studierenden. Zur Realisierung der Kompositionen und Arrangements soll die Lehrveranstaltung in Verbindung mit „Ensemble und Ensembleleitung 2" angeboten und absolviert werden.

l) Studiopraktikum 3 (Studioproduktion) 4 PR, 2 SSt.

Aufnahme von Interpretationen, Kompositionen und Arrangements von Studierenden. Im Rahmen der Studioarbeit sollen in geeigneter Form auch ausgewählte Themen angesprochen und erklärt werden: z. B. Mikrofonierung, Stereomikrofonierung, Intensitäts- bzw. Laufzeitstereofonie, Signalwege, Kopfhörermixes, Monitormixes. Praktische Anwendung von Equalizern, Compressoren, Gates und Effektgeräten. Keyboards und Sounds im Studioeinsatz. Digitalschnitt, Midi, instrumentspezifisches Arbeiten. Einsteigen, Soundarbeit am Instrument, Gruppenarbeit im Studio, Probearbeit in Hinblick auf Tonaufnahmen, gemeinsames Arrangieren, Vorbereitungsarbeiten, effizientes Nutzen der Studiozeit. Gelungene Studioproduktionen können im Rahmen der künstlerischen Magisterprüfung präsentiert werden.

 

I.A.2. Pädagogisches Studienfeld

a) Bildungstheoretische Grundlagen des Instrumental- und Gesangsunterrichts (einschl. didaktische Interpretation) SE, 2 SSt.

Die Lehrverstaltung soll die Zielstellungen des Instrumental- und Gesangsunterricht in größere gesellschaftliche und bildungstheoretische Zusammenhänge rücken, die Bildungsaufgabe der Musikschule ansprechen und die Instrumental- und Gesangspädagogik daraufhin befragen, inwieweit sie Beiträge dazu leistet, „die Sachen zu klären und die Menschen zu stärken“ (Hartmut von Hentig). Die Veranstaltung soll zum einen anregen, Musik auf vielfältige Weise hinsichtlich ihrer kompositorischen Besonderheit, kulturellen Spiegelungsfähigkeit und lebenspraktischer Bedeutung didaktisch zu befragen und dabei verschiedene Zugangsweisen zu erproben (Denken und Spielen, Nachvollziehen und Experimentieren, sich dem Einzelfall widmen und den Kontext bedenken usw.). Zum anderen soll die Bedeutung des Singens und Musizierens für die Persönlichkeitsentwicklung von aktiv Musik Machenden analysiert und in den pädagogischen Konsequenzen reflektiert werden. Die Lehrverstaltung stellt die Basislehrveranstaltung für den vertiefenden Pädagogik-Schwerpunkt dar.

b) Ausgewählte Kapitel des Instrumentalunterrichts56 SE, 2 SSt.

Anhand ausgewählter Probleme der Instrumentalpädagogik, deren Relevanz sich aus den inzwischen vorhandenen beruflichen Erfahrungen und Bedürfnissen der Seminarteilnehmer ergibt, geht es in dieser Lehrveranstaltung um die Verbindung von fachwissenschaftlichem Diskurs und instrumental- und gesangspädagogischer Praxis. Die Lehrverstaltung präzisiert somit einerseits Fragen der Instrumentalpädagogik für die Unterrichtspraxis der Teilnehmer (z. B. „Üben mit Kindern“ oder „Lampenfieberprophylaxe im Musikschulunterricht“) und regt andererseits an, den aufgeworfenen Fragen forschend nachzugehen (etwa in Diplomarbeiten oder Dissertationen).

c) Ausgewählte Kapitel des Gesangsunterrichts57 SE, 2 SSt.

Inhalte analog ausgewählte Kapitel des Instrumentalunterrichts

d) Ausgewählte Kapitel der Didaktik der Popularmusik58 SE, 2 SSt.

Auseinandersetzung mit Themen und Texten der Didaktik der Popularmusik, popularmusikspezifische instrumental- und gesangspädagogische Aufgabenstellungen in schulischen und außerschulischen Praxisfeldern, Diskussion von Unterrichtsmaterialien, Entwicklung und Diskussion eigener Unterrichtskonzepte, Perspektiven regionaler Jugend- und Kulturarbeit, Diskussion von Modellprojekten, Einbeziehung von Gästen (z. B. Fachreferenten der Landesmusikschulwerke einzelner Bundesländer), mündliche und schriftliche Darstellung didaktischer Themen.

e) Didaktik und Lehrpraxis (Fortgeschrittene) SU, 1 SSt.

Diese Lehrveranstaltung beschäftigt sich mit fortgeschrittenen Schülern, die sich intensiv mit ihrem Instrument und Musik auseinandersetzen, evtl. an Wettbewerben teilnehmen wollen oder sich auf ein Musikstudium bzw. eine dafür notwendige Aufnahmeprüfung vorbereiten möchten. Die Perfektionierung des musikalischen, instrumentalen und interpretatorischen Könnens, die Entwicklung von Intepretationskonzepten, das Schließen von Lücken und das Nachholen von Versäumtem, das Entwickeln der Ausdrucksfähigkeit und des Präsentierens am Podium, das Umgehen mit der allgemein belastenden Wettbewerbssituation auch von Aufnahmeprüfungen sowie die Auseinandersetzung mit den gewünschten oder möglichen Zielen der Schüler und deren Beratung spielen hier eine wichtige Rolle.

Mögliche Durchführung als „Teamteaching“ von Universitätslehrkraft und Studierenden (als „Assistenten“) mit einem Schüler der oben beschriebenen Zielgruppe als Lehrschüler.

I.A.3. Wissenschaftliches Studienfeld

a) Strukturanalyse und Repertoirekunde 59 SE, 2 SSt.

Im Seminar werden die ineinander vernetzten Aspekte von Form, Struktur, Stil und Idee einer Komposition reflektiert sowie die Übertragung der Intention des Komponisten in eine adäquate musikalische Interpretation anhand von Repertoirewerken (wie auch von repertoirefremden Vergleichswerken) diskutiert. Unterschiedliche Methoden sowohl auf struktureller Basis (u.a. Stimmführungsanalyse nach Schenker, motivische Analyse nach Réti, atonale Erklärungsmodelle nach Forte) sowie von semantischer Natur (rhetorische Prinzipien und Figuren, inhaltliche Deutungsmodelle) werden zur Erklärung und Darstellung der Werke herangezogen und kritisch beleuchtet.

b) Historische Aufführungspraxis 1 2 SE, 2 SSt.

Voraussetzung: Absolvierung der LV Stilkunde und Aufführungspraxis 1

Aufbauend auf den Lehrveranstaltungen des 1. Studienabschnittes sollen an Hand ausgewählter Werke das Verständnis für Fragen der Musiktheorie des 15. - 18. Jahrhunderts, die für die Aufführungspraxis relevant sind, an Hand von Originalliteratur geweckt werden; besonderer Wert wird dabei auf Akzidentienfragen in modaler Musik, auf Tempoprobleme sowie auf den Komplex von Rhetorik und Symbolik (auf artikulatorischem, gattungsbezüglichem sowie symbolischem Gebiet) gelegt.

c) Ausgewählte Kapitel aus Theorie und Geschichte der Popularmusik 60 VK, 2 SSt.

Voraussetzung: Absolvierung der LV „Stilgeschichte der Popularmusik 1 und 2“

Spezialvorlesung zu Themen der Jazz- und Popularmusikforschung mit jährlich wechselnden Dozenten bzw. Dozentinnen aus dem In- und Ausland. Themenbeispiele: Geschichte des Swing, Hard Rock und Heavy Metal, populäre Musik in Österreich seit 1945, Jazz & Elektronik, Aspekte der Weltmusik: Indien, afroamerikanische Kultur am Beispiel Soul & Funk, DJ Music: Einführung in House, Techno, Drum & Bass etc., weibliche Popstars der 80er und 90er Jahre, Duke Ellington: Originale und Interpretationen etc. Die Lehrveranstaltung kann auch als Ringvorlesung angeboten werden.

d) Musik der Gegenwart VU, 2 SSt.

Voraussetzung: Absolvierung der LV „Musik nach 1945“

Diese Lehrveranstaltung dient zur Ergänzung und Vertiefung. Dem Seminarcharakter entsprechend werden einzelne musikhistorische Aspekte zur Musik der Gegenwart behandelt, wobei „Gegenwart“ auch musikalische Phänomene der Popularmusik, des Jazz oder des Cross Over meint. Die Lehrveranstaltung verlangt einen notwendig problemorientierter Ansatz und interdisziplinäre Zugangsweisen, welche von den Studierenden durch aktive Mitarbeit und die Erbringung eigenständiger Arbeiten (z.B. Referate, Projektarbeiten, Seminararbeiten, dokumentierte künstlerische Arbeiten) geübt werden.

e) Musikwirtschaft 2 2 VK, 2 SSt.

Einführung in Selbstmanagement für Studierende der Popularmusik. Institutionen der Musikwirtschft in Österreich / international, Urheberrecht, Vertragsrecht, Booking, Gestaltung von Promotion-Material, Möglichkeiten des Internet etc. Begleitend sollen Exkursionen zu Institutionen und Ereignissen des (österreichischen) Musikmarkts stattfinden.

 

f) Diplomandenseminar SE, 2 SSt.

Diplomandenseminare sind derzeit für die folgenden wissenschaftlichen Fächer eingerichtet: Musikgeschichte, Musikalische Strukturanalyse, Musiksoziologie, Stilkunde und Aufführungspraxis, Volksmusik und Ethnomusikologie, Kulturmanagement und Kulturwissenschaft, Theorie und Geschichte der Popularmusik, Tonsatz, Instrumental- und Gesangspädagogik

sowie zwei Seminare zur Wahl aus verschiedenen musikwissenschaftlichen Fächern, 4 SSt. (für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik dagegen: ein Seminar, 2 SSt.)

g) Musikgeschichtliches Seminar 2

Ausführungen zum Fachinhalt siehe Musikgeschichtliches Seminar 1 im Bakkalaureatsstudium.

h) Seminar Musikalische Strukturanalyse 2

Das Seminar dient der umfassenden (integrativen) Sicht des Kunstwerks über die Grenzen der Fachgebiete hinweg (unter Einschluss von musikästhetischen, -historischen, -psychologischen und -soziologischen Fragestellungen). Fokussiert auf einen inhaltlichen Schwerpunkt werden unter Einbeziehung von wissenschaftlicher Literatur eigenständige Analysen erarbeitet und zur Diskussion gestellt.

i) Kulturgeschichtliches Seminar 2

Voraussetzung: Absolvierung der LV „Einführung in die Kulturgeschichte“

Ausführungen zum Fachinhalt siehe „Kulturgeschichtliches Seminar 1“ im Bakkalaureatsstudium.

j) Musiksoziologisches Seminar 2

Theoretische Ansätze und pädagogische Reflexion.

Aufbauend auf dem „Musiksoziologischen Seminar 1“ werden Veränderungen der musikalischen Produktion, Distribution und Rezeption exemplarisch an historischen Entwicklungsstufen der musikalischen Praxis aufgezeigt. Eine Einführung in musiksoziologische Theorien, die für die musikpädagogische Praxis relevant sind, erfolgt durch seminaristische Behandlung theoretischer Konzepte wie z.B. „Musikalisches Handeln“, „Musikalische Praxis“, „Musikwirtschaft“, „Öffentlichkeit“, „Mutationen musikalischen Verhaltens“, „Musik- und Kulturpolitik“, „Mediamorphose des Musiklebens“.

k) Seminar Stilkunde und Aufführungspraxis 2

Voraussetzung: Absolvierung der LV „Stilkunde und Aufführungspraxis 1“

Aufbauend auf die Vorlesung „Stilkunde und Aufführungspraxis 1“ werden in exemplarischer Weise Einspielungen von Werken verschiedener Stilepochen dahingehend untersucht, ob die Künstler sich von historischem Bewußtsein bzw. von grundsätzlicher Beachtung seinerzeitiger Selbstverständlichkeiten haben leiten lassen. Dabei werden jeweils Überlieferung, Komponistenhinweise, zeitgenössische Schulwerke und allgemeine Ästhetik der Zeit in die Überlegungen einbezogen.

l) Seminar Theorie und Geschichte der Popularmusik 2

Voraussetzung: Absolvierung der LV „Stilgeschichte der Popularmusik 1“

Heranführung an Themen und Texte der interdisziplinären Popularmusikforschung. Auseinandersetzung mit ausgewählten Studien zu Stilfeldern der Popularmusik. Einführung in Forschungsmethoden. Planung und Durchführung von Recherchen (Datenerhebung/Feldforschung, Datenauswertung/Interpretation, Formen der Darstellung/Präsentation). Die Seminararbeiten der Studierenden können verschiedene Aspekte eines Rahmenthemas behandeln (z. B. „Kulturelle Jugend-Stile und deren musikalische Ausdrucksformen in Wien"). Die Weiterführung der Lehrveranstaltung durch ein Modul ist denkbar und wünschenswert, etwa im Sinne einer wissenschaftlichen und künstlerischen Bearbeitung eines Themas.

m) Seminar Volksmusik und Ethnomusikologie 2 SX

Voraussetzung: Absolvierung der LV „Einführung in Volksmusik und Ethnomusikologie“

Die Lehrveranstaltung führt in weitere Spezialthemen der Volksmusik bzw. Ethnomusikologie ein, die in der Folge zur Abfassung einer Diplomarbeit führen kann. Der thematischen Vielfalt aus dem Fach Volksmusik/Ethnomusikologie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Akzente der Kultur- und Gesellschaftspoli tik, Inhalte zu ausgewählten musikalischen Stilen oder Gattungen, zur Typologie, zu Methoden von Feldforschung und Analyse sowie Fragen der Ästhetik stehen zur Diskussion. Im weiteren können Arbeiten zur Wissenschaftsgeschichte oder über Bereiche der ethnomusikologischen Literatur Berücksichtung finden.

n) Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 2

Inhalte siehe Ausführungen zum Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaften 1 im Bakkalaureatsstudium

I.B. Wahlpflichtfächer / Module

Allgemeines:

Zusätzlich zu den unter I.A. aufgeführten Pflichtlehrveranstaltungen sind 12 Wahlpflichtstunden (zkF Gesang 10 Stunden) durch die Belegung der im Folgenden beispielhaft aufgeführten Module zu absolvieren (2-3 Module zu je 4-6 Stunden). Im Magisterstudium IGP-Popularmusik sind 8 Semesterstunden als Module verpflichtend zu absolvieren. Zumindest eines der Module hat ein wissenschaftliches oder wissenschaftlich-künstlerisches Fächerbündel (im Ausmaß von 4 SSt.) aus dem Bereich der Popularmusik umfassen. Die belegten Module werden im Zeugnis ausgewiesen. Darüberhinaus müssen 6 Wochenstunden als freie Wahlfächer absolviert werden. Es ist möglich, Wahlpflichtmodule und die allenfalls notwendige Anzahl von freien Wahlfächern zu einem zusätzlichen freien Schwerpunkt (vergl. freier ergänzender Schwerpunkt im Bakkalaureatsstudium) zu vereinen, der auf Antrag ebenfalls im Zeugnis ausgewiesen werden kann.

I.B.1. Wahlpflichtmodule Künstlerisches Studienfeld

Die Wahlpflichtmodule im künstlerischen Studienfeld haben zum Ziel:

1.     eine Vertiefung der künstlerischen Praxis durch vielfältige Ensembleprojekte (auch interdisziplinär, multimedial oder transkulturell) zu ermöglichen.

2.     in der Verknüpfung von Spielpraxis und aufführungspraktischer Forschung für das Spiel Alter Musik zu qualifizieren.

3.     die künstlerische Erfahrung im zentralen künstlerischen Fach durch den Umgang mit freien Formen der Improvisation bzw. mit Spielweisen der zeitgenössischen Musik zu erweitern.

4.     das Auftrittsverhalten und den Umgang mit Klangtechnologien zu professionalieren.

5.     insbesondere Studierende mit zentralem künstlerischen Fach Tasteninstrumente auf die Aufgaben des Korrepetierens vorzubereiten.

6.     das eigene Musikerprofil durch die Begegnung mit der Volksmusik zu erweitern.

7.     die Reflexion über neue Formen und Wege der Musikvermittlung im Konzert (bzw. in der Verknüpfung von Konzert und Workshop) anzuregen.

8.     Jenseits des zentralen künstlerischen Fachs weitere musikalische Fähigkeiten auszubilden (Dirigieren, Komponieren).

In regelmäßiger Abfolge und Wiederkehr können daher von den Instituten z. B. Module wie die Folgenden angeboten werden (es werden auch institutsübergreifend künstlerisch-wissenschaftliche oder künstlerisch-pädagogische Projekte angeboten):

ad 1)

·     Ensembleprojekte

·     Ensembleprojekte „cross over“

Verschiedene Stile, Klassik – Pop- Volksmusik

·     Musiktheater-Projekt

z. B. Musical-Produktion, Musiktheater mit Kinder und Jugendlichen

·     Themenzentrierte Theorie-Praxis-Projekte

z. B. (im Bereich der Popularmusik): Genre / Stil / Substil / Künstler(-in):

Aufarbeitung im Seminar, parallel dazu: Ensemble, gemeinsame Projektpräsentation (z. B.: Fusion 1967 – 1976, Duke Ellington, Gothic Rock, Schlager der 20er Jahre, Wiener Elektronik Szene,...)

ad 2)

·     Alte Musik

ad 3)

·     Siehe ergänzender Schwerpunkt „Improvisation und aktuelle Musik“ (in Teilen oder komplett belegbar)

ad 4)

·     Performance

Bühnenpräsenz, Arbeit mit Video, Tanz, Produktion eines Live-Mitschnitts oder Videoclips

·     Musikproduktion

Von der Idee bis zum Endprodukt (CD, Soundfile, DVD,...)

·     Auftrittscoaching / Umgang mit Bühnenangst

ad 5)

·     Siehe ergänzender Schwerpunkt „Korrepetition“ (in Teilen oder komplett belegbar)

ad 6)

·     Siehe ergänzender Schwerpunkt „Volksmusik“ (in Teilen oder komplett belegbar)

ad 7)

·     Musikvermittlung im Konzertleben und musikpädagogische Projektarbeit außerhalb von Schule und Musikschule

ad 8)

·     siehe ergänzender Schwerpunkt „Ensembleleitung“ (in Teilen oder komplett belegbar)

 

I.B.2. Wahlpflichtmodule pädagogisches Studienfeld

Die Module im pädagogischen Studienfeld haben zum Ziel:

1.     didaktische Spezialfragen hinsichtlich Zielgruppen oder Methodeneinsatz zu beantworten.

2.     ein modernes Verständnis von Instrumental- und Gesangsunterricht als Musikunterricht dadurch weiterzuentwickeln, dass systematisch Disziplinen wie die Elementare Musikpädagogik, Körperschulung und – sensibilisierung oder Musik- und Bewegungserziehung auf ihren Beitrag zur Instrumental- und Gesangspädagogik hin befragt und genutzt werden.

3.     auf Führungsaufgaben in einer Musikschule in pädagogischer, bildungspolitischer und managementorientierter Hinsicht vorzubereiten.

4.     Formen und Möglichkeiten der Musikvermittlung in den Blick zu nehmen, die über die Institutionen Schule und Musikschule hinausgehen bzw. diese z.B. mit der Jugendkulturarbeit oder dem Konzertleben vernetzen.

5.     unter Berücksichtigung der Tatsache, dass im IGP-Studium an der Universität kein zentrales künstlerisches Fach Elementare Musikpädaogik belegt werden kann – eine Vertiefung der Qualifikation in Elementarer Musikpädagogik (vergl. ergänzender Schwerpunkt im Bakkalaureatsstudium).

6.     Studierenden die Möglichkeit zu geben, insbesondere für die Eingangsphase des Bakkalaureatsstudiums Tutorenaufgaben zu übernehmen und dadurch soziale und pädagogische Kompetenzen weiterzuentwickeln.

7.     In regelmäßiger Abfolge und Wiederkehr können daher von den Instituten z. B. Module wie die Folgenden angeboten werden (es werden auch institutsübergreifend künstlerisch-wissenschaftliche oder künstlerisch-pädagogische Projekte angeboten):

ad 1.)

·     Unterricht mit verhaltensauffälligen Schülern

·     Didaktik der Ensemblearbeit

·     Neue Medien im Musikschulunterricht

ad 2.)

·     Methoden der Gehörbildung im Instrumental- und Gesangsunterricht

·     Instrumental- und Gesangspädagogik und Körperarbeit

·     Arbeitsweisen der Elementaren Musikpädagogik im Instrumental- und Gesangsunterricht

ad 3.)

·     Modelle und Perspektiven der Musikschularbeit

·     Personalentwicklung und Qualitätsmanagement an der Musikschule (Supervision, Evaluation)

·     Regionales Kulturmanagement

ad 4.)

·     Musikvermittlung im Konzertleben und musikpädagogische Projektarbeit außerhalb von Schule und Musikschule

ad 5)

·     Elementare Musikpädagogik (Vertiefung)

Ad 6)

·     Pädagogische Assistenz

 

I.B.3. Wahlpflichtmodule Wissenschaftliches Studienfeld

Studienziele: Die Wahlpflichtmodule im wissenschaftlichen Studienfeld dienen der Einbindung von einschlägig interessierten Studierenden in wissenschaftliche Forschungsvorhaben der historischen und systematischen Musikwissenschaften – einschließlich Popularmusikforschung - sowie der wissenschaftlichen Pädagogik (unter besonderer Berücksichtigung ihrer Funktion an einer Kunstuniversität) und erlauben die Entdeckung möglicher Dissertationsthemen. In jedem Studienjahr soll zumindest ein wissenschaftliches oder wissenschaftlich-künstlerisches Fächerbündel (im Ausmaß von 4 SSt.) aus dem Bereich der Popularmusik eingerichtet werden.

Beispiel aus dem Bereich der Popularmusikforschung:

·     Popularmusikforschung

Dokumentation und Analyse verschiedener Musikszenen, internationale und österreichische Ausprägungen, Studium von Fallbeispielen (eventuell in Kooperation mit anderen Instituten, auch interuniversitäres Modul denkbar).

·     World Music

Landesspezifische Formen der Popularmusik ausgewählter Regionen bzw. Staaten der Welt, Strukturen und Funktionen der Musik, weltweite Vertriebswege und Netzwerke, Einbeziehung von Musikern der jeweils ausgewählten Region.

 

II. Freie Wahlfächer (für Bakkalaureats- und Magisterstudium) - Beispiele

Prinzipiell sind alle Fächer in den ergänzenden Schwerpunkten als Wahlfach belegbar – unter Berücksichtigung vorhandener Kapazitäten.

Satzlehre 6

Gehörbildung 6

Hospitationen UE, 2 SSt. (über das Bakkalaureatsstudium verteilt)

Je SSt. 14 Hospitationsstunden:

a) an Musikschulen

b) bei einem Lehrer des eigenen zkF’s an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

c) bei anderen Lehrern des eigenen zkF’s an allen Musikuniversitäten und Konservatorien

d) nach freiem Ermessen (auch z. B. Unterricht in anderen künstlerischen Disziplinen des Hauses)

Bei längeren Hospitationsphasen sollten unbedingt das Gespräch mit dem besuchten Lehrer gesucht werden.

Assistenz für Studienplanung und –organisation UE, 1 SSt.

Mitarbeit bei der Durchführung künstlerischer, wissenschaftlicher und pädagogischer Lehrveranstaltungen; dabei Entwicklung von organisatorischer und sozialer Kompetenz; Assistenzmöglichkeiten werden bei Bedarf von den Insituten angeboten; die Mitarbeit in der studentischen Selbstverwaltung und in Universitätsgremien ist anrechenbar.

Klavier und Klavierpraktikum 5,6 (nur für Gitarristen) KE, je 1 SSt.

Klavier und Klavierpraktikum 7,8 KE, je 1 SSt.

Improvisation im Ensemble 3,4 EU, je 2 SSt.

Korrepetition 1-6 KE, je 0.5 SSt.

Ensemble 4 (alle Besetzungen und Bereiche) EU, 2 SSt.

Kammerchor

Orchester

Gitarrenpraktikum1,2 61 KE, je 1 SSt.

Percussionspraktikum1,2 1 EU, je 2 SSt.

Überblick über die wichtigsten Percussionsinstrumente und deren Verwendung in verschiedenen Stilbereichen der Popularmusik (Rock, Pop, Latin, Fusion, Jazz,...), grundlegende Spieltechniken und typische Patterns (Claves - Pattern, Mambo, Samba,...), Improvisation. Technische Grundlagen und Rhythmen am

Gesangspraktikum1,2 1 KE, je 1 SSt.

Ensemble Popularmusik 3,4 EU, 2 SSt.

Big Band 2 EU, 2 SSt.

 

Musikermedizinische Fragestunde und Praktische Übungen

Beratung und Unterstützung der Studenten bei Auftreten von Beschwerden (Überlastungssyndrome o.a.), Sensibilisierung für Problemsituationen. Erstellen von individuell angepaßten Trainingsprogrammen zur Prophylaxe und Sekundärprophylaxe von Beschwerden. Vermittlung an außeruniversitäre Einrichtungen, falls Beratung und Trainingsprogramme nicht zur Beschwerdefreiheit führen.

Physiologie des Musizierens 2 VU, 1 SSt.

Vertiefung der im Grundkurs angebotenen Inhalte, Analyse von Haltung und Spielbewegung, Sensomotorik, Ergonomie, Biofeedback u.a.

Allgemeine Didaktik des Instrumental- und Gesangsunterrichts 3 SE, 2 SSt.

Musikgeschichte 3,4 VK, je 2 SSt.

Notwendige Fortführung von Musikgeschichte 1,2

Forschungspraktikum Popularmusik 1,2 SX, je 2 SSt.

Empfohlen für Schwerpunkt Chor- und Ensembleleitung

Gruppen- und Jugendstimmbildung SU, 1 SSt.

Da häufig die Voraussetzungen für Einzelstimmbildung fehlen, ist es für Ensembleleiter im vokalen Bereich sehr wichtig, über Grundkenntnisse der chorischen- bzw. der Gruppenstimmbildung zu verfügen. Ein wichtiges Thema der LV ist der Bereich des chorischen „Einsingens“, aber auch spezifische Fragen der chorischen Stimmbildung und die besonderen Gegebenheiten im Umgang mit der Jugendstimme werden behandelt.

Projektplanung und –organisation SU, 1 SSt.

Planerische und organisatorische Aufgaben machen in der Praxis einen ganz wesentlichen Bestandteil des dirigentischen Arbeitsfeldes aus. Die LV soll in Zusammenhang mit Dirigierprojekten einschlägige Erfahrungen ermöglichen. Insbesondere geht es u.a. um Fragen der Programmplanung, der Veranstaltungsorganisation, der Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt der Projektfinanzierung.

Empfohlen für Schwerpunkt EMP:

Elementare Musik- und Bewegungsgestaltung 2 UE, 2 SSt.

Entwicklungspsychologie 1,2 VK

Empfohlen für Schwerpunkt Volksmusik und Ethnomusikologie:

Management der Volksmusik (Projektunterricht) SU, 2 SSt.

Empfohlen für Schwerpunkt Improvisation und neue Musikströmungen:

Improvisation und neue Musikströmungen 3 KL, 1 SSt.

Improvisation und neue Musikströmungen im Ensemble 3 EU, 1 SSt.

Seminar Improvisation und neue Musikströmungen 2 SE, 1 SSt.

Praktikum Elektronik 2 PR, 1 SSt.

Weiterführende LV für Schwerpunkt Komposition und Produktion

Komposition zeitgenössischer Musik 2 SU, 2 SSt.

Performance 2,3 UE, je 2 SSt.

Exkursionen zu Musikwirtschaft 2 EX, 1 SSt.

Praktikum Musikwirtschaft 2 PR, 1 SSt.

Songwriting 2, UE, 1 SSt.

Lyricwriting 2, UE, 1 SSt.

Lehrveranstaltungen aus dem Fachbereich „Integrative Atem-, Stimm- und Bewegungsschulung“ (zu detaillierten Inhalten siehe Informationspapier des Fachbereichs):

Atemübungen für Bläser

Bewegungslehre

Haltung und Bewegung für Instrumentalisten und Sänger

Konzentrationspraxis

Konzentrationspraxis (Autogenes Training)

Atem, Stimme und Bewegung nach Hilde Langer-Rühl

Funktionelle Entspannung

Komposition und Arrangement Popularmusik 6 SE

Studiopraktikum 4

Stimmpraktikum (Cembalo)

Praktische Gerätekunde für elektroakustische Musikinstrumente PR, 2 SSt.

Anhand von praktischen Beispielen wird die Funktionsweise von Tonabnehmern, Effektgeräten, Verstärkern, Mischpulten, Synthesizern u.a. erläutert. Es soll eine umfassende Vorstellung vom Zusammenwirken der einzelnen Komponenten und von ihrer Auswirkung auf den Klang vermittelt werden.

Weitere Themen: Sicherheit, Löten von Kabeln, Herstellen von Adaptern, einfache Reparaturen und Modifikationen an E-Gitarren und anderen Geräten. Bei entsprechendem Interesse kann auch ein einfaches Effektgerät oder ein kleiner Verstärker gebaut werden.

Seminar Historische Aufführungspraxis

In dieser Lehrveranstaltung werden in jedem Semester (in Absprache mit den Studierenden) spezielle Themen aus dem gesamten Gebiet der Aufführungspraxis exemplarisch behandelt; besonderer Wert wird dabei auf die selbständige Benützung jeweils zeitgenössischer Lehrwerke, auf das Einbedenken von Komponistenäußerungen sowie auf das Verstehen zeittypischer Notationspraktiken gelegt.

Seminare Stilkunde und Aufführungspraxis in der Neuen Musik

Diese (thematisch wechselnden) Seminare arbeiten spezielle Themen aus dem Gebiet der Neuen Musik auf, unter anderem auch im Zusammenhang mit Symposien des Institutes (Wien Modern etc.)

Historischer Tanz 1,2

Für zkF Cembalo

Elementare Musikpädagogik im Berufsalltag 1,2 SE

Fachdidaktisches Seminar der Elementaren Musikpädagogik 2 SE, 2 SSt.

Italienisch für Sänger UE, 2 SSt.

Musikpsychologie VK, 2 SSt.

Alle weiteren Lehrangebote der wissenschaftlichen Institute der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien

 

Inhaltsverzeichnis

Das Magisterstudium 2

Zulassung 2

Pflichtfächer im Magisterstudium 2

Wahlpflichtfächer im Magisterstudium 2

Beispiele für Module 2

Freie Wahlfächer im Magisterstudium 2

Beispiele für Freie Wahlfächer 2

Nachweis von Vorkenntnissen 2

Prüfungen im Magisterstudium 2

Lehrveranstaltungsprüfungen 2

Magisterprüfung 2

Magisterarbeit 2

Abkürzungen 2

ECTS-Punkte 2

Fächerbeschreibungen 2

I.A. Pflichtfächer 2

I.A.1. Künstlerisches Studienfeld 2

I.A.2. Pädagogisches Studienfeld 2

I.A.3. Wissenschaftliches Studienfeld 2

I.B. Wahlpflichtfächer / Module 2

I.B.1. Wahlpflichtmodule Künstlerisches Studienfeld 2

I.B.2. Wahlpflichtmodule pädagogisches Studienfeld 2

I.B.3. Wahlpflichtmodule Wissenschaftliches Studienfeld 2

II. Freie Wahlfächer (für Bakkalaureats- und Magisterstudium) - Beispiele 2

Inhaltsverzeichnis 2


1  Die Lehrbefähigungsprüfung gem. KHStG 1983, Anlage A 27, entspricht dem BDG, Anlage 1L2a2.


2  Sämtliche Bezeichnungen von Aufnahmewerbenden, Studierenden, Lehrenden und Prüfenden sind prinzipiell geschlechtsneutral zu verstehen.


3 Nach Übereinkunft des zuständigen Institutes mit der Studienkommission / dem entscheidungsbefugten Kollegialorgan für Studienangelegenheiten kann ein Semester (2st.) von alternativen Lehrveranstaltungen abgedeckt werden. Weiters können die Lehrveranstaltungen nach Übereinkunft auch als VK oder VU geführt werden.


4 Nach Übereinkunft des zuständigen Institutes mit der Studienkommission / dem entscheidungsbefugten Kollegialorgan für Studienangelegenheiten können die Lehrver-anstaltungen auch als VK oder VU geführt werden.


5 nicht für zkF Instrument / Gesang Popularmusik


6 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


7 für zkF Instrument der Popularmusik


8 für alle zkF außer Klavier


9 für zkF Instrument, nicht für zkF Instrument/ Gesang der Popularmusik


10  für zkF Gesang Klassik und Popularmusik


11 für zkF Instrumente / Gesang der Popularmusik nur 1


12 nicht für zkF Tasteninstrumente


13 nicht für zkF Tasteninstrumente und Gitarre Klassik und Popularmusik, für zkF Blockflöte zusätzlich Cembalo-Korrepetition KE, 1 SSt.


14 für zkF Klavier


15 für zkF Gitarre


16 nicht für zkF Gitarre


17 für zkF Gitarre der Popularmusik


18 für zkF Tasteninstrumente und Gitarre der Popularmusik


19 nicht für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


20 für zkF Tasteninstrumente


21 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


22 für zkF Schlagzeug und Blasinstrumente der Popularmusik, für Gesang und andere Instrumente der Popularmusik anrechenbar als Ensemble Popularmusik 3,4


23 für zkF Tasteninstrumente der Popularmusik bzw. Bass – alternativ zu Gitarrenensemble


24 für zkF Blasinstrumente der Popularmusik


25 für zkF Schlagzeug der Popularmusik


26 für zkF Gitarre der Popularmusik bzw. Bass – alternativ zu Keyboard- Ensemble


27 für zkF Gesang der Popularmusik


28 nicht für zkF Tasteninstrumente, für Blockflöte nur 3, für Gitarristen nur 3,4, für Tasteninstrumente der Popularmusik 3-6 oder 3,4 und ein Praktikum freier Wahl – Gitarre-, Percussions-, Basspraktikum, nicht für sonstige Instrumente / Gesang der Popularmusik


29 für zkF Cembalo, für zkF Orgel nur 1


30 für alle zkF außer Tasteninstrumente der Popularmusik


31 für zkF Instrumente / Gesang der Popularmusik außer Gitarre und Tasteninstrumente


32 für zkF Blockflöte


33 nicht für Instrument / Gesang der Popularmusik


34 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


35 nicht für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


36 1 für alle zkF, 2 nur für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


37 1 für alle zkF, 2 nur für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik, nicht für zkF Schlagzeug der Popularmusik


38 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


39 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik nur 1,2


40 für Instrument / Gesang Popularmusik


41 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


42 nicht für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


43 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


44 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


45 Sämtliche Bezeichnungen von Aufnahmewerbenden, Studierenden, Lehrenden und Prüfenden sind prinzipiell geschlechtsneutral zu verstehen.


46 für zkF Gesang


47 für zkF Gesang, Streich- und Blasinstrumente


48 nicht für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


49 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik, aber anrechenbar für Klassiker als Ensembleprojekt 1


50 für zkF Tasteninstrumente und Gitarre


51 für zkF Tasteninstrumente


52 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


53 nicht für zkF Tasteninstrumente und nicht für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


54 nicht für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


55 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


56 für zkF Instrument (Klassik)


57 für zkF Gesang (Klassik)


58 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


59 nicht für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


60 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik


61 für zkF Instrument / Gesang der Popularmusik



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