MITTEILUNGSBLATT

Studienjahr 2002/03 ausgegeben am 6. August 2003 29. Stück

286. Ausschreibung der Planstelle einer/eines Universitätsprofessorin/Universitätsprofessors für „Historische Musikpraxis“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

287. Ausschreibung der Planstelle eines/einer Vertragsbediensteten v3/2-Ersatzkraft (befristet für die Dauer von 3 Jahren) für das Büro des Studiendekans für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie sowie Tonmeister an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

288. Ausschreibung des Programms KULTUR 2000 für das Jahr 2004

289. Stipendienausschreibungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OEAW)

 

286. Ausschreibung der Planstelle einer/eines Universitätsprofessorin/Universitätsprofessors für „Historische Musikpraxis“ ab voraussichtlich Sommersemester 2004 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Am Institut für Streich- und andere Saiteninstrumente der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wird die Planstelle einer Vertragsprofessorin/eines Vertragsprofessors in Form eines auf 7 Jahre befristeten privatrechtlichen Dienstverhältnisses für

Historische Musikpraxis

ab voraussichtlich Sommersemester 2004 zur Besetzung gelangen.

Anstellungserfordernisse sind eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung bzw. eine gleichzuwertende künstlerische Eignung, eine hervorragend künstlerische Qualifikation für das zu besetzende Fach, sowie die pädagogische und didaktische Eignung. Weiters sind die Qualifikation zur Führungskraft, eine facheinschlägige Auslandserfahrung sowie eine facheinschlägige außeruniversitäre Praxis nachzuweisen. Hinweis zu den Aufgaben der Universitätsprofessorinnen und Universitätsprofessoren siehe § 97 ff Universitätsgesetz 2002 (unter www.unigesetz.at abrufbar).

Der Aufgabenbereich umfasst die Betreuung von Pflichtlehrveranstaltungen aus "Historische Musikpraxis" für alle Studierenden der Studienrichtung Instrumentalstudium sowie die Betreuung des Schwerpunkts "Alte Musik". Ziel dieser Lehrveranstaltungen ist, aus der praktischen Arbeit am exemplarisch gewählten Werk den stilistischen, aufführungspraktischen und allgemein historischen Hintergrund der Musik zu erschließen. Aus der künstlerischen Praxis (mit modernem und historischem Instrumentarium) soll die Beschäftigung mit den Inhalten der historischen Aufführungspraxis im engeren Sinn sowie Ornamentik, Rhetorik, Affektenlehre, historischem Tonsatz und dem kulturgeschichtlichen Zusammenhang erwachsen.

Eine kompetente Betreuung dieses Fachgebiets wird eine Persönlichkeit voraussetzen, die befähigt ist, das Fach in der künstlerischen Praxis (Entwicklung und Erschließung der Künste) wie in der wissenschaftlichen Forschungsarbeit zu vertreten.

Interessentinnen und Interessenten werden gebeten, ihre schriftliche Bewerbung einschließlich der erforderlichen Unterlagen bis spätestens

Samstag, 25. Oktober 2003

an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Personalabteilung, Anton von Webern-Platz 1, 1030 Wien, zu richten.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils insbesondere in Leitungsfunktionen und beim wissenschaftlichen bzw. künstlerischen Personal an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Die BewerberInnen haben keinen Anspruch auf Abgeltung entstandener Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.

Der Rektor: W. Hasitschka

287. Ausschreibung der Planstelle eines/einer Vertragsbediensteten v3/2-Ersatzkraft (befristet für die Dauer von 3 Jahren) für das Büro des Studiendekans für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie sowie Tonmeister an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien wird die Planstelle eines/einer

Vertragsbediensteten v3/2-Ersatzkraft

(befristet für die Dauer von 3 Jahren)

für das Büro des Studiendekans für Dirigieren, Komposition und Musiktheorie sowie Tonmeister ausgeschrieben.

Voraussetzungen für die Bewerbung: Österreichische oder EWR-Staatsbürgerschaft, bei männlichen Bewerbern abgeleisteter Präsenz- oder Zivildienst erforderlich. Organisationstalent, Kommunikationsfähigkeit, gute Allgemeinbildung, selbständiges Arbeiten, Initiative, Flexibilität sowie EDV- und Fremdsprachenkenntnisse werden erwartet.

Aufgaben: Unterstützung bei der Organisation des Büros des Studiendekans, Korrespondenz, Mitarbeit bei der Erarbeitung entscheidungsreifer Unterlagen in allen Belangen, die in den Bereich des Studiendekans fallen (insbesondere im Studien- und Prüfungsbereich), Auskunftserteilung an LehrerInnen und Studierende.

InteressentInnen werden gebeten, ihre schriftliche Bewerbung (samt Unterlagen) bis spätestens

27. August 2003

mit Angabe der Zahl 3067/03 an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Personalabteilung, Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien, zu richten.

Die Universität strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Die BewerberInnen haben keinen Anspruch auf Abgeltung aufgelaufener Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.

Der Rektor: W. Hasitschka

288. Ausschreibung des Programms KULTUR 2000 für das Jahr 2004

Die Europäische Kommission hat soeben die Ausschreibung des Programms KULTUR 2000 für das Jahr 2004 veröffentlicht.

Die zur Antragstellung nötigen Unterlagen sowie das Antragsformular sind auf der Website der Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission

http://europa.eu.int/comm/culture/eac/how_particip2000/pract_info/appel__2004_en.html

verfügbar. Informationen diesbezüglich finden Sie auch auf der Website des Cultural Contact Points Austria

www.ccp-austria.at.

Im Rahmen der fünften Ausschreibung des Programms wird schwerpunktmäßig der Bereich KULTURERBE (bewegliches Kulturerbe, architektonisches Kulturerbe, immaterielles Kulturerbe, historische Archive und Bibliotheken, archäologisches Kulturerbe, unter Wasser liegendes Kulturgut, Kulturstätten und Kulturlandschaften) gefördert. Außerdem werden literarische Übersetzungen, Kooperationsprojekte in Drittländern und einige wenige Projekte in den Bereichen Darstellende Kunst, Buch und Lesen und Bildende Kunst gefördert. Darüber hinaus müssen sich alle Projekte mit mindestens einem der drei folgenden Themen befassen:

- Einbeziehung der BürgerInnen

- Neue Technologien/Einsatz von Medien im kulturellen Schaffen

- Tradition und Innovation: Verbindung von Vergangenheit und Zukunft

Teilnahmeberechtigt sind öffentliche oder private kulturelle Einrichtungen mit eigener Rechtsform, die hauptsächlich im kulturellen Bereich tätig sind und aus einem der folgenden Länder kommen:

      - den 15 Mitgliedstaaten der Europäischen Union,

      - Island, Liechtenstein, Norwegen,

      - den Beitrittsländern: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn und Zypern

Besonderer Wert wird auf Projekte gelegt, in denen Kulturveranstalter aus den EU/EWR-Staaten und den Beitrittsländern kooperieren. Die Projekte müssen zwischen 1.1.2004 und 15.11.2004 beginnen. Die Einreichfrist ist der 30.10.2003 für einjährige Projekte bzw. der 14.11.2003 für mehrjährige Projekte.

Bei einjährigen Projekten müssen mindestens 3 Partner aus den oben genannten Ländern zusammenarbeiten. Zwischen 50.000 und 150.000 EURO können beantragt werden, wobei maximal 50 % der Gesamtprojektkosten durch KULTUR 2000 gedeckt werden. Die Projekte dürfen höchstens 12 Monate dauern.

Mehrjährige Projekte müssen mindestens 5 Kooperationspartner aus oben genannten Ländern und eine Laufzeit von 2-3 Jahren aufweisen. Dafür werden mindestens 50.000 und höchstens 300.000 EURO pro Jahr zur Verfügung gestellt. Die Förderung darf 60 % der Gesamtprojektkosten nicht überschreiten.

Das Programm KULTUR 2000 wurde für die Jahre 2005 und 2006 verlängert.

Für nähere Informationen und Beratung steht Frau Dr. Sigrid Olbrich-Hiebler vom Cultural Contact Point Austria gerne zur Verfügung. 01/53115-7693 oder sigrid.hiebler@bka.gv.at

Der Universitätsdirektor: E. Freismuth

289. Stipendienausschreibungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OEAW)

Wir möchten Sie auf folgende Stipendienausschreibungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (OEAW) aufmerksam machen:

DOC [Doktorandenprogramm]

DOC-FFORTE [Frauen in Forschung und Technologie]

APART [Austrian Programme for Advanced Research and Technology]

MAX KADE [Programm der Max Kade-Foundation]

DOC [Doktorandenprogramm]

Nächster Einreichtermin: 30. September 2003

Das DOC-Programm bietet exzellenten jungen NachwuchsforscherInnen aller Disziplinen die Chance, sich ausschließlich auf die Abfassung der Dissertation zu konzentrieren. Ziel dieses Förderprogramms ist die Hebung der Qualität österreichischer Doktorarbeiten, die Beschleunigung des Doktoratsstudiums sowie die Erhöhung des Frauenanteils.

Das vom bm:bwk finanzierte DOC-Stipendium wird in der Regel für die Mindestdauer der jeweiligen Doktoratsstudien, in Sonderfällen für bis zu 36 Monate vergeben und ist mit 21.900 Euro brutto pro Jahr dotiert. Die wichtigsten Kriterien für die Bewilligung, die nach einer Bewertung von externen GutachterInnen durch das Vergabekomitee erfolgt, sind die Originalität des Dissertationsexposés und die Qualifikation der AntragstellerInnen.

Die Vergabe der DOC-Stipendien erfolgt im Jänner 2004.

DOC-FFORTE [Frauen in Forschung und Technologie]

Nächster Einreichtermin: 30. September 2003

Das bm:bwk und der Europäische Sozialfonds (ESF) finanzieren im Rahmen des vom bm:bwk und dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) initiierten Maßnahmenpakets -Frauen in Forschung und Technologie – FFORTE-Stipendien für junge Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften und Medizin sowie Biowissenschaften und Mathematik.

Ziel dieser Förderinitiative ist die Steigerung der Zweitabschlüsse (i.e. Doktorat) von Frauen in den genannten Disziplinen. Die Präsenz von Frauen in leitenden bzw. verantwortlichen Positionen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen, in der außeruniversitären Forschung und im Unternehmenssektor soll dadurch erhöht werden.

Zielgruppe von DOC-FFORTE sind somit hochqualifizierte Doktorandinnen aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften, Biowissenschaften und Mathematik mit Magisterium (auch FH) und Diplom (Erstabschluss) sowie Medizin (3. Studienabschnitt).

Pro Einreichtermin werden drei DOC-FFORTE-Stipendien vergeben. Die Höhe des Stipendiums beträgt 21.900 Euro brutto pro Jahr, die Laufzeit 24 Monate.

Stipendienvergabe im Jänner 2004.

APART [Austrian Programme for Advanced Research and Technology]

Nächster Einreichtermin: 31. Oktober 2003

Im Rahmen von APART schreibt die OEAW Stipendien für alle Bereiche der Forschung aus. Voraussetzungen sind ein Doktorat, der Nachweis wissenschaftlicher Leistungen in Form von Fachpublikationen sowie die Darstellung eines Forschungsvorhabens.

APART fördert junge, hochqualifizierte WissenschaftlerInnen mit einem Forschungsstipendium für drei Jahre, das sowohl im In- als auch im Ausland in Anspruch genommen werden kann. APART kann sowohl zur Vorbereitung einer Habilitation oder habilitationsäquivalenter Leistungen als auch zur Fortführung des in diesem Rahmen Erarbeiteten in Anspruch genommen werden.

AntragstellerInnen müssen nachweisen können, dass der Mittelpunkt ihrer Lebens- und/oder ihrer Forschungsinteressen in Österreich liegt.

Die Vergabe der APART-Stipendien erfolgt im März 2004.

MAX KADE [Programm der Max Kade-Foundation] Forschungsstipendien für die USA

Nächster Einreichtermin: 15. Oktober 2003

Die MAX-KADE-FOUNDATION vergibt Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, der Medizin und der Technischen Wissenschaften. Die Stipendien sollen hochqualifizierten, jungen promovierten WissenschaftlerInnen zukommen, die bereits durch eine Tätigkeit an Universitäten oder wissenschaftlichen Forschungsinstituten ausgewiesen sind und die Fähigkeit zu selbständiger Forschungs- und Lehrtätigkeit haben.

Die AntragstellerInnen sollten über ausreichende Englischkenntnisse verfügen und nachweisen können, dass der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen in Österreich liegt, sofern sie nicht österreichische StaatsbürgerInnen sind.

Von MAX-KADE-StipendiatInnen wird erwartet, dass sie nach Beendigung ihres Forschungsaufenthaltes an ihr Heimatinstitut zurückkehren.

Die Vergabe der MAX-KADE-Stipendien erfolgt im Jänner 2004.

Detaillierte Informationen über die Bewerbungsmodalitäten, Einreichformulare sowie allgemeine Informationen sind im Internet abrufbar unter <file://www.stipendien.at> www.stipendien.at

Rückfragehinweis und nähere Informationen:

Abteilung für Stipendien und Preise der OEAW,

A-1010 Wien, Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2

Tel: (0)1 51581-1207/1208, Fax: (0)1 51581-1264,

E-Mail: stipref@oeaw.ac.at 

Der Universitätsdirektor: E. Freismuth

Eigentümer, Herausgeber, Verleger und Druck: 

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Redaktion: Dr. Elisabeth Freismuth

Alle: 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, Tel.: 711 55/DW 6101


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