Studienjahr 2007/08, 20.8.2008 - - Mitteilungsblatt 23 mdw.ac.at
MITTEILUNGSBLATT
Studienjahr 2007/08 ausgegeben am 20. August 2008 23. Stück
Stipendien, Programme, Preise
355. Korrektur zum Mitteilungsblatt Nr. 22 vom 6.8.2008 Punkt 352: Ausschreibung Forschungsstipendium Beihilfen für Zwecke der Wissenschaft an österreichische Graduierte.
356. Ausschreibung Internationaler Kompositionswettbewerb Ensemblia 2009
357. Ausschreibung 17. Videokunst Förderpreis Bremen.
358. Ausschreibung eines musikwissenschaftlichen Forschungsstipendiums.
359. Fellowships for Threatened Academics.
Todesfälle
360. o.Prof. i.R. Bruno Dallansky.
Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung stellt der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien für das Jahr 2008 einen Betrag zur Vergabe als Beihilfe für Zwecke der Wissenschaft an österreichische Graduierte zur Verfügung. Damit der weibliche Nachwuchs gefördert werden kann, sind 40 % des zur Verfügung gestellten Betrages an die Vergabe an Frauen gebunden.
Daher werden Frauen besonders zur Bewerbung aufgefordert.
Es handelt sich um eine Überbrückungs- bzw. Unkostenfinanzierung für österreichische Graduierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien für die Mitarbeit an einem Forschungsprojekt der Universität.
| Voraussetzungen: | vorzulegen sind: |
| Österreichische Staatsbürgerschaft bzw. Kind von „Wanderarbeitnehmern“ in Sinne von Art. 39 EG-V; VO 1612/68, Art.12 (d.h. Kind eines EU-Staatsangehörigen, der in Österreich beschäftigt ist oder war, und die selbst in Österreich wohnhaft sind). | Reisepass oder Personalausweis bzw. zusätzlich Reisepass und Arbeitsbestätigung der Eltern sowie Meldezettel
LEBENSLAUF |
| Abgeschlossenes Studium bzw. Doktorat an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien | Nachweis des abgeschlossenen Studiums |
| Für den Zeitraum der Gewährung dieser Beihilfe keine feste Anstellung (weder Ganz- noch Halbtagsstelle)
keine Planstelle des Bundes |
Aufstellung des Einkommens/Bescheid der Studienbeihilfenbehörde |
| Zum Einreichtermin darf das 35. Lebensjahr nicht überschritten sein. | |
| Teilnahme an einem Forschungsprojekt (Forschungskooperation) der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien | Gutachten mindestens eines Universitätslehrers über das Forschungsprojekt
Beschreibung der wissenschaftlichen Mitarbeit des Bewerbers am Forschungsprojekt Aufstellung über den voraussichtlichen Kostenaufwand |
Einreichfrist: 14. November 2008
Auf die Zuerkennung des Stipendiums besteht kein Rechtsanspruch.
Das vollständig ausgefüllte Ansuchen um Zuerkennung dieses Stipendiums ist gemeinsam mit oben angeführten Beilagen (in Kopie) persönlich fristgerecht in der Studien- und Prüfungsabteilung, 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1 Zi B EG 03, bei Frau Maria Toth, Tel 711 55 DW 6919, abzugeben.
Vizerektorin für Lehre und Frauenförderung: C. Walkensteiner-Preschl
Preis:
Es steht eine Preissumme bis zu 7.500,00 Euro zur Verfügung. Die ausgewählten Kompositionen sollen während des Festivals uraufgeführt werden. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben.
Aufführungen:
· Mönchengladbach, 23.05.2009, Uraufführungen im Rahmen der Ensemblia
· Neuss, 24.05.2009, Wiederholungskonzert im Kulturraum Insel Hombroich
· Krefeld, N.N., Aufführung der Komposition des 1. Preisträgers im Rahmen der Konzerte der Stadt Krefeld
Auswahlverfahren:
Aus den vorgelegten Kompositionen werden von der Jury die Werke zur Uraufführung ausgewählt. Die endgültige Juryentscheidung und Preisverleihung erfolgt direkt nach den Uraufführungen im Rahmen der Ensemblia 2009 in Mönchengladbach. Die Entscheidung der unabhängigen Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wettbewerbsbedingungen:
Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind Komponistinnen und Komponisten ohne Altersbegrenzung.
Kompositionen: Der Kompositionswettbewerb ist für Streichquartett ausgeschrieben. Die Aufführungsdauer soll zwischen 3 und 20 Minuten betragen. Jeder Wettbewerbsteilnehmer darf höchstens 2 Werke einsenden.
Zulassung: Zugelassen zum Wettbewerb sind nur Werke, die in den letzten drei Jahren entstanden sind und bisher weder aufgeführt noch veröffentlicht wurden.
Unterlagen:
Folgende Unterlagen sind in vierfacher Ausfertigung einzureichen:
· Partitur mit Titel und Entstehungsjahr sowie Angaben über die Aufführungsdauer, ohne Namen der Komponistin/des Komponisten
· Genaue Erläuterungen zur Aufführung, soweit dies nicht eindeutig aus der Partitur zu ersehen ist.
Zusätzlich ein verschlossener Umschlag beschriftet mit dem Titel des Werkes mit folgendem Inhalt:
· Name und Adresse
· Kurzbiographie und Foto der Komponistin/des Komponisten
· Bestätigung, dass das Werk weder aufgeführt, noch veröffentlicht ist
Bedingungen:
Für Werke, die in der Ensemblia 2009 aufgeführt werden sollen, gilt:
· Das Werk darf bis zum 23.05.2009 nicht anderweitig aufgeführt werden.
· Für die Herstellung des Aufführungsmaterials ist die Komponistin/der Komponist selbst verantwortlich. Das Material muss bis zum 28. Februar 2009 vollständig vorliegen und gut lesbar sein.
Einsendeschluss: 31.12.2008
Einsendeadresse:
Stadt Mönchengladbach, c/o MGMG, - Ensemblia -, Voltastraße 2, D - 41061 Mönchengladbach
Nähere Informationen unter: www.ensemblia.de
Th. Probst
Der Videokunst Förderpreis des Bremer Filmbüros geht in die 17. Runde. MedienkünstlerInnen können beim Filmbüro ab sofort Projektkonzepte einreichen, deren Realisierung durch die Preisgelder finanziert werden soll.
Zur Teilnahme eingeladen sind Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz, …) und aus den Bremer/Bremerhavener Partnerstädten Bratislava, Cherbourg-Octeville, Corinto, Dalian, Frederikshavn, Gdansk, Grimsby, Haifa, Izmir, Kaliningrad, Pori, Riga und Szczecin.
Das Teilnahmeformular kann unter www.filmbuero-bremen.de/vkp2008 als PDF-Datei herunter geladen werden. Eingereicht werden können ausschließlich Konzepte, keine bereits realisierten Arbeiten.
Weitere Informationen: www.filmbuero-bremen.de Förderungen Videokunst Förderpreis
Einsendeschluss ist der 20. Oktober 2008.
Kontakt: Filmbüro e.V, Christian Meier-Kahrweg, Waller Heerstr. 46, 28217 Bremen, Tel.: 0421-387 6740, vkp@filmbuero-bremen.de
Th. Probst
Das Deutsche Historische Institut in Rom, Einrichtung der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA), fördert die Forschung zur deutschen und europäischen Geschichte einschließlich der Musikgeschichte.
An der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom werden Untersuchungen zur italienischen Musikgeschichte und ihren Beziehungen zur deutschen Musikgeschichte durchgeführt. Die in stetigem Ausbau befindliche musikwissenschaftliche Bibliothek umfasst über 53.000 Bände, eine Mikrofilm- sowie eine Tonträgersammlung.
Die Musikgeschichtliche Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom führt Veranstaltungen (Vorträge, Kongresse, Roundtables, Buchpräsentationen) zu musikwissenschaftlichen Themen durch und veröffentlicht die Buchreihe Analecta musicologica sowie die Denkmälerausgabe Concentus musicus.
Das Deutsche Historische Institut in Rom vergibt über seine Musikgeschichtliche Abteilung ein 12-monatiges Forschungsstipendium, das der Förderung von Promotionsvorhaben im Fach Musikwissenschaft dienen soll. Beginn des Aufenthalts der Stipendiatin/des Stipendiaten an der Musikgeschichtlichen Abteilung des Deutschen Historischen Instituts in Rom ist Januar 2009. Voraussetzung der Bewerbung ist ein abgeschlossenes Magister-Examen. Die vollständige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen wie
* tabellarischem Lebenslauf,
* Beschreibung des Forschungsprojekts (Thema, inhaltliche Schwerpunkte, Bestände, Vorarbeiten, zeitliche Planung),
* Empfehlungsschreiben der Betreuerin/des Betreuers
ist bis zum 12. September 2008 (Datum des Poststempels) zu richten an:
Deutsches Historisches Institut, Musikgeschichtliche Abteilung, z. H. Herrn Dr. Markus Engelhardt
Via Aurelia Antica, 391, I–00165 Rom
Th. Probst
The Institute of International Education's (IIE) Scholar Rescue Fund (SRF) provides fellowships for established scholars whose lives and work are threatened in their home countries. These fellowships permit professors, researchers and other senior academics to find temporary refuge at universities and colleges anywhere in the world, enabling them to pursue their academic work and to continue to share their knowledge with students, colleagues, and the community at large. When conditions improve, these scholars will return home to help rebuild universities and societies ravaged by fear, conflict and repression. During the fellowship, conditions in a scholars home country may improve, permitting safe return post-fellowship; if safe return is not possible, the scholar may use the fellowship period to identify a longer-term opportunity.
Application Deadline: September 5th, 2008
To apply, please download the information and application materials from:
Scholar Rescue Fund - For Scholars http://www.scholarrescuefund.org/pages/for-scholars.php
For universities and colleges interested in hosting an SRF scholar:
Scholar Rescue Fund - For Hosts http://www.scholarrescuefund.org/pages/for-hosts.php
More Information:
IIE Scholar Rescue Fund Fellowships, 809 U.N. Plaza, New York, New York 10017
Tel: (USA) 1-212-984-5486, Fax: (USA) 1-212-984-5353, E-mail: SRF@iie.org
Web: http://www.scholarrescuefund.org/
Th. Probst
Die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien trauert um o.Prof. i.R. Bruno Dallansky, Leiter des „Max Reinhardt Seminars“ im Jahr 1977, verstorben am 5.8.2008.
Der Rektor: W. Hasitschka
Das nächste Mitteilungsblatt erscheint am 3. September 2008
Eigentümer, Herausgeber, Verleger und Druck:
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; Redaktion: Mag. Theresia Probst
Alle: 1030 Wien, Anton-von-Webern-Platz 1, Tel.: +43 1 711 55/DW 6103, E-Mail: asp@mdw.ac.at